Anja Bechtold wechselt zum TuS Helmlingen und verstärkt den Rückraum

Bild von links Lia Nachtigall, Neuzugang Anja Bechtold und Trainer Wolfgang Harter

Die 29-jährige Rückraumspielerin kommt aus Willstätt und bringt Erfahrung aus der Südbadenliga mit.

Der TuS Helmlingen treibt seine Kaderplanung für die kommende Verbandsliga-Saison der Frauen voran und verpflichtet Anja Bechtold. Die flexibel einsetzbare Rückraumspielerin stammt aus Willstätt und war zuvor für den TV Auenheim, die SG Willstätt/Auenheim, die HSG Hanauerland sowie die HSG Willstätt/Hanauerland aktiv. Ihre höchste Spielklasse ist die Südbadenliga, jetzige Verbandsliga.Bechtold begründet ihren Wechsel mit dem Wunsch nach einer sportlichen Weiterentwicklung: „Ich suche eine neue sportliche Herausforderung und möchte höherklassig spielen.“ Zudem erleichterten bekannte Gesichter und positive Eindrücke aus den Probetrainings die Entscheidung: „Ich kenne bereits einige Spielerinnen aus vergangenen Begegnungen, darunter auch ehemalige Mitspielerinnen. Die absolvierten Probetrainings haben mir die Entscheidung zusätzlich erleichtert.“ Der TuS Helmlingen sieht in Bechtold eine spielintelligente und vielseitige Verstärkung für den Rückraum. Beruflich ist sie als gelernte Logistikassistentin in einer Lebensmittelspedition tätig. Privat kommt sie aus einer Handballfamilie und verbringt ihre Freizeit gern mit Freunden, Familie oder im Garten.

TuSi‘s holen den Pokal zurück nach Helmlingen

Die Handballerinnen des TuS Helmlingen haben sich beim BWHV Pokal Final Four in Freiburg den Pokalsieg gesichert. Nach einem Erfolg im Halbfinale gegen die SG Gutach Wolfach zeigte die Mannschaft auch im Finale eine starke Leistung und krönte sich am Ende verdient zum Pokalsieger.

Im Halbfinale gegen die SG Gutach Wolfach tat sich der TuS zunächst schwer, in die Partie zu finden. In der Anfangsphase fehlte noch etwas die Sicherheit im Angriffsspiel und auch defensiv musste sich die Mannschaft zunächst auf den kampfstarken Gegner einstellen. Mit zunehmender Spieldauer fanden die „TuSis“ jedoch immer besser in die Begegnung, steigerten das Tempo und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Besonders nach der Anfangsphase präsentierte sich Helmlingen deutlich stabiler und setzte sich Tor um Tor ab.

Im anschließenden Endspiel zeigte sich der TuS dann von Beginn an hellwach. Anders als noch im Halbfinale fand die Mannschaft sofort ins Spiel und überzeugte früh mit einer konzentrierten Leistung. Vor allem im Angriff lief der Ball deutlich flüssiger und auch defensiv präsentierte sich Helmlingen kompakt und aggressiv.

Mit großem Einsatz, mannschaftlicher Geschlossenheit und viel Leidenschaft kontrollierten die TuSsis das Finale über weite Strecken und ließen keinen Zweifel mehr daran aufkommen, wer den Pokal mit nach Hause nehmen würde. Nach dem Schlusspfiff war der Jubel entsprechend groß: Der TuS Helmlingen sicherte sich erneut den Pokalsieg und durfte den Pokal in Freiburg bejubeln.

Besonders im Mittelpunkt stand dabei Viola Großmann. Mit insgesamt 17 Treffern im Verlauf des Turniers hatte sie großen Anteil am Pokalerfolg ihrer Mannschaft. Gleichzeitig war das Final Four ihr letzter Auftritt im Trikot des TuS Helmlingen, bevor sie sich in den Handballruhestand verabschiedet. Der Pokalsieg bildete damit einen emotionalen und gelungenen Abschluss ihrer aktiven Karriere.

Mit dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Gemeinsam durften die TuSis einen erfolgreichen und emotionalen Turniertag feiern und den Pokal glücklich mit nach Helmlingen nehmen. Nach dem feststehenden Abstieg bedeutete der Pokalsieg nochmals einen besonderen Push und sorgte für einen gelungenen sowie versöhnlichen Abschluss der Saison.

Nadine Riebold

Final Four in Freiburg TuS Helmlingen will mit Kampf und Leidenschaft den Pokal holen

Für die Handballerinnen des TuS Helmlingen steht am Sonntag, 10. Mai, das Saisonhighlight im Pokalwettbewerb an. Beim BWHV Pokal Final Four in Freiburg greifen die „TuSsis“ wieder ins Geschehen ein und haben ein klares Ziel vor Augen: Den Pokalsieg zurück nach Helmlingen holen.

Das Teilnehmerfeld verspricht spannende Begegnungen. Im ersten Halbfinale trifft um 10:00 Uhr der TSV Alemannia Freiburg Zähringen auf den Freiburger TS 1844. Direkt im Anschluss steigt der TuS Helmlingen in das Turnier ein und trifft um 11:25 Uhr auf die SG Gutach Wolfach. 

Das Finale ist für 16:30 Uhr angesetzt.

Für den TuS Helmlingen ist die Ausgangslage eine besondere. Vor zwei Jahren konnten sich die Damen den Pokalsieg sichern, im vergangenen Jahr nahm die Mannschaft nicht am Wettbewerb teil. Nun kehrt das Team zurück auf die große Pokalbühne und will erneut um den Titel mitspielen.

Im Halbfinale wartet mit der SG Gutach Wolfach ein Gegner, der vor allem über Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit kommt. Für den TuS wird es entscheidend sein, von Beginn an präsent zu sein und das eigene Tempospiel auf die Platte zu bringen.

Das Final Four hat seinen eigenen Charakter. Innerhalb weniger Stunden entscheiden Kleinigkeiten und die jeweilige Tagesform über Weiterkommen oder Ausscheiden. Entsprechend liegt der Fokus zunächst voll auf dem Halbfinale.

Gelingt im Halbfinale der entscheidende Schritt, bietet sich im anschließenden Endspiel die Möglichkeit, den Pokal wieder nach Helmlingen zu holen.

Die Motivation ist groß, an frühere Erfolge anzuknüpfen und den Titel erneut nach Helmlingen zu holen.

Nadine Riebold

Niederlage für die Damen

Frauen-Oberliga Baden-Württemberg: TuS Helmlingen – TSV Birkenau 25:26 (9:15)

In einem spannenden Heimspiel der Frauen-Oberliga musste sich der TuS Helmlingen am Samstagabend dem TSV Birkenau mit 25:26 (9:15) geschlagen geben. In der heimischen Rhein-Rench-Halle bewiesen die Gastgeberinnen nach einem deutlichen Pausenrückstand enorme Moral, wurden jedoch in der allerletzten Minute durch ein Gegentor um den verdienten Lohn für ihre Aufholjagd gebracht.

Die Begegnung begann für die Heimmannschaft zunächst sehr vielversprechend. Der TuS Helmlingen startete konzentriert in die Partie und konnte sich durch eine sichere Abwehr und gute Abschlüsse früh eine 5:2-Führung erarbeiten. Doch nach einer Auszeit der Gäste in der 13. Minute änderte sich das Spielgeschehen. Plötzlich verlor der TuS den Faden im Spiel, was Birkenau sofort ausnutzte. Mit einem schnellen Lauf drehten die Gäste die Partie und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 9:15 aus.

Nach der Pause zeigte der TuS Helmlingen Moral und Leidenschaft. Die Mannschaft kam mit viel Kampfgeist aus der Kabine und startete eine packende Aufholjagd. Die Deckung stand nun wieder deutlich aggressiver, und im Angriff wurde der Abschluss mit viel Überzeugung gesucht. Tor um Tor kämpften sich die Helmlingerinnen heran und ließen sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen. In der 54. Minute war der Anschluss beim Stand von 22:23 endgültig hergestellt.

Die Schlussminuten entwickelten sich zu einem echten Krimi. Knapp 80 Sekunden vor dem Ende der Spielzeit gelang dem TuS Helmlingen der vielumjubelte Ausgleich zum 25:25. Es sah alles danach aus, als würde die tolle Teamleistung zumindest mit einem Punkt belohnt werden. Doch nur neun Sekunden vor dem Abpfiff erzielte der TSV Birkenau den Siegtreffer zum 25:26.

Nach dem Spiel resümierte Trainer Wolfgang Harter: „Es ist natürlich extrem bitter, wenn man sich nach einem so deutlichen Rückstand so zurückkämpft und dann in der letzten Sekunde doch ohne Punkte dasteht. Wir hätten uns diesen einen Punkt mehr als verdient gehabt, aber am Ende hat uns heute leider das nötige Glück gefehlt.“

Für den TuS Helmlingen ist dieses Ergebnis besonders schmerzhaft, da die Niederlage nun endgültig den Abstieg aus der Oberliga bedeutet. Dennoch richtet sich nun die Aufmerksamkeit bereits am kommenden Sonntag, den 10. Mai, auf das Pokal-Final 4 in der Wentzingerhalle in Freiburg. Dort will das Team die Enttäuschung aus der Liga vergessen machen und mit der gleichen Leidenschaft um den Titel kämpfen.

Janina Ludwig

Letzte Chance im Abstiegskampf?

Frauen-Oberliga Baden-Württemberg: TuS Helmlingen – TSV Birkenau

Samstag, 02.05.2026 um 17:30 Uhr, Rhein-Rench-Halle, Helmlingen

Für den TuS Helmlingen steht am Samstag ein anspruchsvolles Heimspiel gegen den TSV Birkenau an. Die Ausgangslage ist klar:

Während Birkenau als Tabellenzweiter mit 36:10 Punkten zur Spitzengruppe gehört, steckt Helmlingen aktuell auf Rang 12 (13:33 Punkte) im unteren Tabellenbereich fest. Das Hinspiel verlief deutlich zugunsten der Birkenauerinnen, die sich mit 32:20 durchgesetzt haben. Vor allem die zweite Halbzeit offenbarte damals die Unterschiede, als Helmlingen dem Tempospiel und der Durchschlagskraft des Gegners wenig entgegenzusetzen hatte.

Für den TuS wird es nun darauf ankommen, vor heimischem Publikum ein anderes Gesicht zu zeigen. Entscheidend dürfte sein, die Fehlerquote zu reduzieren und defensiv stabiler zu stehen, um nicht erneut früh ins Hintertreffen zu geraten. Gleichzeitig bietet das Heimspiel die Chance, mit Unterstützung der eigenen Fans ein Ausrufezeichen zu setzten. Dies soll mit voller Mannschaftsstärke erfolgen, um die letzten zwei Punkte einzufahren und auf zwei Niederlagen der elf- und zwölfplatzierten Teams zu hoffen, um den Klassenerhalt zu sichern.

Gina Bechtold

Niederlage beim Spitzenreiter

Frauen-Oberliga Baden-Württemberg: TG 88 Pforzheim – TuS Helmlingen 43:24 (18:13)

Die Damen des TuS Helmlingen mussten sich im Rückrundenspiel beim souveränen Tabellenführer TG 88 Pforzheim leider deutlich geschlagen geben. In einer torreichen Partie unterlag die Harter-Sieben auswärts mit 24:43 (13:18).

Dabei erwischten die Gastgeberinnen zwar einen besseren Start in die Begegnung, doch auch die Gäste boten lange Paroli und gestalteten die erste Halbzeit somit durchweg knapp. Mit hohem Tempo und konsequenter Chancenverwertung setzte sich Pforzheim auf fünf Treffer ab, erspielte sich in der Anfangsviertelstunde eine 11:6-Führung und konnte diese bis zur Pause aufrechterhalten. Zur Halbzeit verabschiedeten sich die Teams mit einem 18:13 in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit war geprägt von der individuellen Klasse und Breite des Tabellenführers. Die TG 88 Pforzheim schraubte ihr Torekonto weiter in die Höhe und erzielte insgesamt 25 Treffer nach der Pause. Währenddessen gelang es den Helmlingerinnen leider nicht mehr, den in der ersten Halbzeit lange gehaltenen Anschluss beizubehalten oder das Spiel erneut enger zu gestalten. So wuchs der Rückstand kontinuierlich an, was letztlich in einer deutlichen 24:43-Niederlage mündete.

Nun gilt es für die Harter-Sieben, den Blick schnell nach vorne zu richten, denn die Begegnung des nächsten Wochenendes rundet die Saison nicht lediglich als letztes Heimspiel ab, sondern kann nach wie vor entscheidend für den Klassenerhalt wirken. Die TuSsis empfangen den TSV Birkenau vor heimischem Publikum in der Rhein-Rench-Halle. Ziel wird es sein, an die zuletzt gezeigte Einsatzbereitschaft anzuknüpfen und im Saisonendspurt entscheidende Punkte einzufahren.

Lisa Luick

TuSis vor herausfordernder Auswärtsaufgabe beim Tabellenführer

Frauen-Oberliga Baden-Württemberg: TG Pforzheim – TuS Helmlingen

Samstag, 25.04.2026 um 17:30 Uhr, Sporthalle Fritz-Erler-Gymnasium, Pforzheim

Am kommenden Wochenende erwartet die TuS-Damen eine echte Herausforderung: Im Rückrundenspiel geht es auswärts gegen die souveränen Tabellenführerinnen der TG Pforzheim. Anpfiff der Partie ist am Samstag, den 25.04., um 17:30 Uhr in der Sporthalle beim Fritz-Erler-Gymnasium in Pforzheim.

Die Gastgeberinnen aus Pforzheim dominieren die Liga bislang nach Belieben. Mit einer makellosen Bilanz von 44:0 Punkten stehen sie ungeschlagen an der Tabellenspitze und haben sich bereits im bisherigen Saisonverlauf als das Maß der Dinge etabliert. Während ihnen der Aufstieg somit sicher ist, kämpfte der TuS durchweg – insbesondere zuletzt – um wichtige Punkte, die den Klassenerhalt ermöglichen könnten. Entsprechend wird auch die dieswöchige Begegnung angegangen werden. 

Obwohl sich die Teams im Hinspiel mit einem 19:24 für die TG trennten, zeigte der Spielverlauf, dass die TuSis durchaus in der Lage sind, dem Favoriten Paroli zu bieten. Über weite Strecken der Partie blieb man in Schlagdistanz, hielt den Rückstand in Teilen bei zwei bis drei Treffern und brachte die Pforzheimerinnen immer wieder ins Grübeln.

Daran gilt es nun anzuknüpfen und die positiven Entwicklungen der vergangenen Wochen mitzunehmen. Besonders in heimischer Halle konnten zuletzt mehrfach starke Auftritte gezeigt und wichtige Punkte eingefahren werden. Auch wenn die Harter-Sieben aktuell innerhalb der letzten fünf Tabellenplätze rangiert, ist eine klare Leistungssteigerung und konstant hohe Motivation – gar ein erneut geschärfter Biss – erkennbar.

Entscheidend wird sein, auch auswärts mit derselben Entschlossenheit aufzutreten. In der Abwehr braucht es erneut Kompaktheit und ein gutes Zusammenspiel, um die dynamischen Angriffe des Tabellenführers möglichst effektiv zu stören. Im Angriffsspiel wird Geduld gefragt sein, gepaart mit konsequentem Abschluss, um die sich bietenden Chancen zu nutzen.

In Helmlingen ist man sich um die Schwere der Aufgabe wohl bewusst, doch „Verstecken“ ist keine Option. Mit Teamgeist, Einsatzbereitschaft und dem Glauben an die eigene Stärke soll dem Spitzenreiter erneut ein intensives Spiel geliefert werden. Ziel ist es, die Partie möglichst lange offen zu gestalten und vielleicht für eine Überraschung zu sorgen.

Lisa Luick

Heimsieg für die Damen

Frauen Oberliga Staffel 1: TuS Helmlingen – SG Heddesheim 27:22 (12:12)

Der TuS Helmlingen gewinnt in der Frauen-Oberliga Baden-Württemberg in heimischer Halle mit 27:22 gegen die SG Heddesheim.

Die Partie beginnt ausgeglichen: In der ersten Halbzeit überzeugt vor allem Geraldine Kimmer auf Seiten des TuS, während Heddesheim durch Alina Holzer und Christina Matthes, insbesondere vom Siebenmeterpunkt, dagegenhält. So geht es mit einem leistungsgerechten 12:12 in die Pause. Trotz einer Disqualifikation für Helmlingen kurz vor der Halbzeit kann sich Heddesheim daraus keinen Vorteil ziehen.

Nach dem Seitenwechsel steigert sich Helmlingen deutlich. Eine stabilere Abwehr und mehr Durchschlagskraft im Angriff – unter anderem durch Kimmer, Lia Nachtigall und Viola Großmann – sorgen für die Wende. Heddesheim hält zwar durch Alina Holzer lange dagegen, verliert jedoch zunehmend den Zugriff auf das Spiel.

In den letzten Minuten setzt sich Helmlingen entscheidend ab und bringt den Sieg souverän über die Zeit. „Wir haben uns nach der Pause deutlich gesteigert, vor allem in der Abwehr kompakter gearbeitet und vorne konsequenter abgeschlossen. Das war am Ende der Schlüssel zum verdienten Sieg“, so Trainer Wolfgang Harter.

Julia Kehret

Heimspiel für die Damen

Frauen Oberliga Staffel 1: TuS Helmlingen – SG Heddesheim

Sonntag, 19.04.2026 um 15:00 Uhr, Rhein-Rench-Halle, Helmlingen

Am Sonntag steht für die Damen des TuS Helmlingen in der Frauen-Oberliga Baden-Württemberg das nächste wichtige Spiel an. Um 15:00 Uhr empfängt das Team in der Rhein-Rench-Halle die Mannschaft der SG Heddesheim zum Heimspiel.

Die Erinnerungen an das Hinspiel sind dabei noch in guter Erinnerung: In einer engen Partie musste sich Helmlingen damals unglücklich mit 25:27 geschlagen geben – ein Spiel, in dem deutlich mehr möglich gewesen wäre. Entsprechend groß dürfte nun der Ehrgeiz sein, es vor heimischem Publikum besser zu machen und die Punkte in Helmlingen zu behalten.

Auch das vergangene Wochenende hat gezeigt, wie eng es derzeit zugeht. Gegen Leonberg/Eltingen lieferte Helmlingen einen kämpferischen Auftritt, musste sich jedoch denkbar knapp geschlagen geben. Gerade diese knappen Niederlagen dürften den Ehrgeiz im Team weiter angestachelt haben, nun endlich wieder einen Sieg einzufahren. Entscheidend wird sein, über die gesamte Spielzeit hinweg konzentriert zu agieren und sich für den eigenen Aufwand auch zu belohnen. Vor allem im Abschluss gilt es, die sich bietenden Chancen konsequenter zu nutzen und in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf zu bewahren.

Mit der Unterstützung der heimischen Zuschauer im Rücken möchte der TuS Helmlingen diesmal die entscheidenden Momente für sich nutzen und das Spiel für sich entscheiden. Man kann sich also auf ein spannendes und intensives Spiel freuen.

Hannah Benkeser

TuS Helmlingen unterliegt knapp in Leonberg – starke Leistung bleibt unbelohnt

Frauen Oberliga Staffel 1: SV Leonberg/Eltingen – TuS Helmlingen 32:31 (11:14)

In einer spannenden und bis zum Schluss umkämpften Partie musste sich der TuS Helmlingen beim SV Leonberg/Eltingen knapp mit 31:32 (14:11) geschlagen geben. Trotz einer starken ersten Halbzeit und nahezu durchgehender Führung fehlte am Ende das nötige Quäntchen Glück, um zumindest einen Punkt mitzunehmen.

Der TuS startete konzentriert in die Begegnung und setzte früh Akzente. Helmlingen erspielte sich schnell eine Führung und überzeugte dabei mit Tempo im Angriff sowie einer beweglichen und aggressiven Abwehr. Auch in Unterzahlphasen blieb das Team stabil und behielt die Kontrolle über das Spielgeschehen. Leonberg kam zwar zwischenzeitlich vom Ergebnisstand an Helmlingen heran, doch der TuS ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Mit konsequenter Chancenverwertung und mannschaftlicher Geschlossenheit setzte sich Helmlingen bis zur Pause verdient auf 14:11 ab.

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der TuS zunächst sehr souverän. Die Gäste kontrollierten das Spiel, verteidigten kompakt und fanden im Angriff weiterhin gute Lösungen. Der Vorsprung konnte gehalten werden, und über weite Strecken hatte Helmlingen die Partie im Griff. Erst ab der zweiten Hälfte der Halbzeit kippte das Spiel zunehmend. Leonberg erhöhte den Druck und kam Tor um Tor heran. In dieser Phase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem das Ergebnis zwischen Ausgleich und einem Tor Führung für den TuS wechselte. In den Schlussminuten nutzten die Gastgeberinnen ihre Überzahlsituationen konsequent und gingen entscheidend in Führung. Helmlingen kämpfte sich zwar noch einmal heran und verkürzte kurz vor Schluss mit einem 7 Meter Tor, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.

„Wir haben bis zum Ende gekämpft und alles gegeben“, sagte TuS-Trainer Wolfgang Harter nach der Partie. „Am Ende hat das nötige Spielglück gefehlt.“ Trotz der Niederlage zeigte der TuS eine über lange Strecken sehr reife Leistung, auf der sich in den kommenden Spielen aufbauen lässt.

Hannah Benkeser