„TuSsis“ empfangen „Wildcats“ in heimischer Halle

Frauen-Oberliga Baden-Württemberg: SV Leonberg/Eltingen – TuS Helmlingen

Am kommenden Wochenende wartet auf die Damen des TuS Helmlingen eine spannende und zugleich anspruchsvolle Aufgabe: Mit dezimiertem Kader wollen die Punkte im Duell gegen den Oberliga-Aufsteiger SV Leonberg/Eltingen in heimischer Halle behalten werden. Anpfiff der Partie ist am Sonntag, den 7.12., um 15 Uhr in der Rhein-Rench-Halle.

Die Gäste, auch bekannt als „Wildcats“, befanden sich, wie auch die „TuSsis“, in einer Phase des Um- und Aufbruchs. Mit dem neuen Cheftrainer Frank Gehrmann und gleich fünf Neuzugängen hat sich das Team zu Beginn der Saison 25/26 nicht nur personell, sondern auch spielerisch neu aufgestellt. Zuletzt konnte so unter anderem gegen einen altbekannten Gegner, die SG Muggensturm/Kuppenheim, mit einem 36:30-Sieg aufgetrumpft werden.

Für den TuS Helmlingen blieben die Siegpunkte bisher rar, doch wer das Team kennt, weiß: Es wird weitergekämpft! Entsprechend will die bevorstehende Begegnung mit maximalem Fokus und Leistungsbereitschaft angegangen werden. Für die Harter-Sieben gilt es, Stabilität und Tempo wieder verlässlicher auf die Platte zu bringen. Besonders im Umschaltspiel möchte der TuS konsequenter agieren. Personell bleibt die Lage angespannt, denn Torfrau Jasmin Richter und Mittespielerin Viola Großmann fallen für die Begegnung aus. Zudem steht Marion Glattfelder weiterhin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Damit müssen die TuS-Damen gleich mehrere Schlüsselpositionen kompensieren und in der Breite enger zusammenrücken. Umso wichtiger wird es sein, kompakt aufzutreten, in der Abwehr wach zu bleiben und den Angriff geduldig sowie zielstrebig zu bespielen. Trainer Harter setzt dabei einmal mehr auf den Zusammenhalt im Team – auch in geringer Spielerinnenzahl.

Obwohl die Damen des SV Leonberg/Eltingen ein noch weitgehend unbekannter Gegner sind, nehmen sich die Gastgeberinnen ganz deutlich vor, in heimischer Halle mutig zu spielen, sich auf die eigenen Stärken zu verlassen und zu zeigen, dass ein gemeinsames Ziel auch über steinige Wege erreicht werden kann.

Lisa Luick

Kein guter Tag für die TuS-Reserve in Oberhausen

BEZOL   TuS Oberhausen I  –  TuS Helmlingen II    44:26 (20:11)

Eine richtig kalte Dusche gab es für das TuS-Perspektivteam an einem gebrauchten Sonntag-Nachmittag bei der 26:44 Auswärtsniederlage beim Landesliga-Absteiger TuS Oberhausen. Auch das zweite Auswärtsspiel in Folge stand für Helmlingen II unter keinen guten Voraussetzungen, zumal den Hanauerländern auch fünf Stammspieler durch Verletzungen oder aus beruflichen Gründen fehlten. Mit der schlechtesten Saisonleistung verloren die Jungs um TuS II Coach Thomas Bantel und Co.-Trainer Michael Zimmer-Zimpfer verdient beim TuS Oberhausen, die keinen Zweifel daran ließen, kaum aufzuhalten waren und unbedingt den Heimsieg wollten. Es gibt Tage da läuft einfach nichts zusammen und so einen Tag erwischte das TuS-Perspektivteam. Bis zum 13:11 (23.) durch Luca Hauß waren die Gäste noch auf Augenhöhe, doch danach riss im Spiel der Hanauerländer etwas der Faden. Oberhausen konnte mit einem Sieben-Tore-Lauf im Minutentakt bis zur Halbzeit auf 20:11 vorentscheidend wegziehen.

Auch nach dem Seitenwechsel war die Hypothek einfach zu groß für das junge TuS-Perspektivteam und der TuS Oberhausen spielte sich einen Rausch, während bei den Gastgebern vieles gelang, gelang beim Helmlinger-Nachwuchs nicht mehr viel und das Selbstvertrauen war am Boden. So knackten die Breisgauer in der 54.Min die 40-Tore Marke bei der überdeutlichen 40:22 Heimführung beim Siebenmetertreffer von Janne Bodemer. Am Ende stand eine überdeutliche 26:44 Auswärtsniederlage, wo auch alle drei TuS-Keeper neben der ganzen Mannschaft nicht ihren besten Tag erwischten. 

TuS II-Coach Thomas Bantel sagte: „Ohne fünf Stammspieler war diese Auswärtsaufgabe von vorne herein sehr schwierig. So bitter diese Niederlage auch ist, kann sie jedoch weitere wichtige Erfahrungen auf dem Weg für die jungen TuS-Nachwuchspieler bringen.“

Tore TuS Oberhausen I: Nick Hahner, Lucas Bitter; Eric Bastian 12, Cedric Maurer 1, Matthias Jörns 3, Josua Maurer 5, Finn Huser 4, Dylan Werny 5, Bjarne Bodemer 4, Janne Bodemer 3/1, Sebastian Koch 7

Tore TuS Helmlingen II: Simon Huber, Jan Gjerkes, Julian Oesterwind; Lukas Lasch 2, Alessandro Weber 3, Moritz Bliem 4, Manuel Strübel, Jonas Haas, Luis Bantel 1, Luca Hauß 4, Nanaimo Vygen 7, Michael Zimmer-Zimpfer 5/2

Schiedsrichter: Max Schöllhorn (HSG Freiburg)

TuS Helmlingen II will nächste Auswärtshürde bestehen

BEZOL   TuS Oberhausen I  –  TuS Helmlingen II

Sonntag, 30.11.2025 um 16.30 Uhr Rheinmatthalle, Rheinhausen

Das TuS-Perspektivteam erwartet am Sonntagnachmittag beim Landesliga-Absteiger TuS Oberhausen die nächste unbequeme Auswärtsaufgabe. Nicht einfacher wird dieses Unterfangen bei den Breisgauern die zuletzt aufsteigende Form bewiesen und mit 9:7 Punkten derzeit auf dem 3. Tabellenplatz stehen. Vergangene Woche konnten sie bei der SG Kenzingen/ Herbolzheim II knapp mit 39:40 gewinnen. Auch in ihren Heimspielen sind die Gastgeber nicht zu unterschätzen, wo sie auch für beachtliche Ergebnisse sorgen können wie einst beim 38:25 Heimerfolg über die HSG Ortenau Süd II.

Die Mannschaft um TuS II-Coach Thomas Bantel und Co.-Trainer Michael Zimmer-Zimpfer, derzeit Tabellensechster mit 8:6 Punkten, will auch auswärts wieder etwas Zählbares einfahren. Nach einer starken Auswärtspartie beim Tabellenführer TuS Schutterwald III zwar 29:33 unterlegen, gilt es an dieser Leistung wieder anzuknüpfen und diesmal mit einer besseren Chancenverwertung und noch stärkeren Torhüterleistungen, um punktemäßig nachlegen zu können. Vor allem gilt es bei den Gastgebern die starke Angriffsachse um Eric Bastian, Joshua Maurer und Finn Huser, auf deren Konto alleine schon 28 Treffer in der letzten Partie gingen, unter Kontrolle zu bringen. Somit gehen die Südbadener als Favorit in dieses Duell. Personell muss die TuS-Reserve auf Leo Zimpfer (längerfristig verletzt) und auch TuS-Kreisläufer Joshua Gronau nach deren Verletztungen vom Schutterwald-Spiel verzichten. Trotz der beiden schmerzhaften Ausfälle will das TuS-Perspektivteam sich bestmöglich verkaufen und ein achtbares Ergebnis erzielen.

Schmerzhafte Auswärtsniederlage mit bitterem Beigeschmack

BEZOL  TuS Schutterwald III  –  TuS Helmlingen II   33:29 (16:15)

Das war starker Tobak für das Perspektivteam des TuS Helmlingen. Nicht die eigentliche 29:33 Niederlage beim souveränen Tabellenführer TuS Schutterwald III an sich machte schwer zu schaffen, vielmehr schmerzen die Ausfälle der Nachwuchsspieler Joshua Gronau und Leo Zimpfer, die sich schwere Knieverletzungen zugezogen haben. Dazu noch wenig Verständnis für mehrere Regelauslegungen, die ohnmächtige Spieler und Verantwortliche beim TuS Helmlingen II zurückließ. Am Ende war der Frust hoch.

Dabei spielte der TuS Helmlingen II einen sauberen Handball. Konzentriert waren die jungen Wilden in der ersten Viertelstunde unterwegs und als der A-Jugendliche Moritz Bliem mit seinem zweiten von fünf Treffern auf 10:6 (17.) für die Gäste stellte, konnte man von einer Überraschung träumen. Doch erste Unsicherheiten schlichen sich ein und nach zwei Zeitstrafen und zwei klaren nicht gegebenen Strafwürfen (einmal nicht, einmal ein Foulpfiff) für Helmlingen II kamen die Gastgeber wieder heran und konnten gar mit einer 16:15 Führung in die Pause gehen.

Bis zum 19:19 (38.) blieb man dem Tabellenführer ebenbürtig. Dann beim Stand von 19:20 (39.) der erste Ausfall von Joshua Gronau beim TuS Helmlingen II, der vom Platz getragen werden musste. Dies hinterließ Spuren in den Köpfen der Spieler und damit war es mental um den TuS Helmlingen II geschehen. Der Rest des Spiels war gut, aber nicht gut genug, um gegen ein im Durchschnitt 11 Jahre (!!) älteres Team zu gewinnen. Auch Schutterwald´s Keeper Heiko Rohrbeck fischte einiges weg und machte eine starke Partie. Am Ende noch die zweite Verletzung für den TuS II von Leo Zimpfer, der ins Krankenhaus Offenburg musste und die bittere 29:33 Niederlage war besiegelt.

Aber, wiederum scheiterte man auch an der schlechten Torausbeute. Zudem erwischten nicht alle TuS-Keeper ihren besten Tag. Fazit: „Es bleibt noch viel Arbeit in dieser Saison.“

Tore TuS Schutterwald III: Jonas Ritter, Heiko Rohrbeck; Luca Willem 5, Dennis Schulz 5, Michael Herzog 1/1, Manuel Cybulski 1, Finn Weißer 4, Philipp Fautz 1, Nils Strosack 3, David Körkel 5, Janne Isenmann 4, Malte Meier 4

Tore TuS Helmlingen II: Simon Huber, Julian Oesterwind, Janis Hinz; Leo Zimpfer 2, Joshua Gronau, Alessandro Weber 1, Mortiz Bliem 5, Marco Zeller 3, Luis Bantel 2, Luca Hauß, Linus Minet 4, Nanaimo Vygen 8/3, Michael Zimmer-Zimpfer 4/1, Maximilian Müller

Schiedsrichter: Roland Brodbeck (TV Bötzingen)

TuS Helmlingen erkämpft sich einen Punkt gegen den Tabellenführer

VLBW  TuS Helmlingen I  –  TSV Rintheim I   33:33  (15:14)

Der TuS Helmlingen bewies wieder absolutes Kämpferherz in einem Spiel, was schon fast weg war, holte der TuS noch einen Punkt nach einem 26:32 Rückstand gut sieben Minuten vor Abpfiff und hätte eigentlich auch noch als Sieger vom Platz gehen können. Doch der Treffer von Linksaußen Raphael Jörger wurde wegen angeblichen Stürmerfouls nicht anerkannt, obwohl der Helmlinger klar körperlich unterlegen war als sein Gegenspieler. Am Ende war es dennoch ein verdienter Punkt. In einer unterhaltsamen Partie bekamen die Handballfans in der Rhein-Rench-Halle wieder mal was geboten, was nichts für schwache Nerven war. 

Die Hanauerländer hatten ihr Visier gut eingestellt und kamen gut ins Duell gegen den TSV Rintheim. Über 5:2 (12.) bis zum 6:4 (15.) durch den stark aufspielenenden und achtfachen TuS-Torschützen Julian Autenrieth lagen die Gastgeber im Soll. Nach einer Auszeit (15.) der Gäste musste Marc Müller nach einer roten Karte wegen Foulspiels an Rintheims Top-Torjäger Friedrich Krüger noch in der gleichen Minute von der Platte. Danach waren es leichte Vorteile für die Karlsruher, die mit 7:9 (20.) dann in Führung lagen. Doch Helmlingen blieb weiter dran und hatte mit Steffen Dold einen Siebenmeter-Killer im Kasten, der alleine im ersten Durchgang viermal das Duell für sich entschied. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, während TuS-Rückraumschütze Sven Schmitt mit einem starken Schlagwurf noch den Ball zur 15:14 Halbzeitführung versenkte. 

Etwas besser kam dann der Tabellenführer aus der Halbzeit, der nach einer 18:17 (39.) Führung des TuS mit fünf Treffern nachlegen konnte zum 18:23 (44.) durch Paul Huber. Die Helmlinger ließen vorne zu viele Chancen liegen und waren hinten nicht mehr ganz so präsent in der Abwehr wie noch im ersten Durchgang. Vor allem auch Viktor Henke unterstrich im zweiten Durchgang seine Qualitäten im Spiel nach vorne und auch im Abschluss bei Rintheim. So bauten die Gäste ihre Führung über 23:29 (50.) bis zum 26:32 (53.) aus. Mit Alexander Böhme hatten die Rinterheimer zudem einen bärenstarken Ruckhalt mit vielen gehaltenen Bällen. Doch der TuS Helmlingen bewies Moral und läutete nochmal eine furiose Aufholjagd in einer starke Schlussphase ein. Treffer um Treffer holten die Hanauerländer auf und zogen in der 58. Min mit dem Gleichstand und Treffer von TuS-Kapitän Jan Parpart gleich beim 33:33. Der TuS hatte noch einer weiteren Auszeit 10 Sekunden vor Ende gar noch die Chance zum Siegtreffer, doch das Tor von TuS-Linksaußen Raphael Jörger wurde im Nachhinein zurückgenommen wegen angeblichen Stürmerfouls, die Rhein-Rench-Halle bebte in einem Herzschlagfinale gegen den Tabellenführer. Dennoch unterm Strich verdienten sich die Hanauerländer nach einer starken Schlussphase und einer verrückten Aufholjagd mehr als diesen Punkt, mit dem die Rheinauer letztendlich auch zufrieden sind. 

TuS-Coach Nikolai Wagner musste erstmal durchatmen im Pressegespräch: „Es war ein sehr unterhaltsames Handballspiel, sieben Minuten vor Schluss lagen wir noch mit sechs Toren hinten und machen sogar noch am Ende den Führungstreffer der zurückgenommen wurde. Wir haben in der zweiten Hälfte viele freie Bälle liegen lassen oder sie wurden gut gehalten. Wir haben noch Luft im Angriffsspiel nach oben, daran müssen wir weiter arbeiten.“

Vom TSV Rintheim gab es keine Stimmen. Es wollte keiner eine Stellungnahme zur Partie abgeben, auch nicht beim Trainergespräch.

Tore TuS Helmlingen I: Steffen Dold, Simon Huber; Jan Parpart 4, Sven Schmitt 10/6, Marc Müller, Lars Schmitt 1, Julian Autenrieth 8, Manuel Meyer 5, Tim Karch 3, Nick Anthonj, Raphael Jörger 1, Linus Minet 1, Nanaimo Vygen

Tore TSV Rintheim I: Dario Tovernic; Alexander Böhme, Nicolas Freund; Henrik Teichert, Niklas Huber, Viktor Henke 9/4, Niklas Bäuerle 3, Paul Huber 5, Ole Kling 6, Friedrich Krüger 6/1, Matthias Höfflin, Anton Feirabend 2, Manuel Reinhardt, Finn Eberhardt 2, Lukas Heber

Schiedsrichter: Martin Klindera und Carlos Kluge (beide TSV Altensteig)

Auswärtsspiel für die TuS Damen

Frauen-Oberliga Staffel 1: TuS Ottenheim – TuS Helmlingen

Am kommenden Samstag treten die Damen des TuS Helmlingen auswärts um 18 Uhr in der Rheinauenhalle Schwanau-Ottenheim gegen den regional bekannten TuS Ottenheim an. Die Begegnungen beider Mannschaften waren in der Vergangenheit stets umkämpft, und auch diesmal erwartet Helmlingen ein anspruchsvolles Spiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten. Personell bleibt die Lage beim TuS jedoch weiterhin eher knapp: Marion Glattfelder fällt verletzungsbedingt erneut aus, immerhin kehrt Carolina Koch ins Aufgebot zurück. 

Entsprechend müssen die Oberliga-Handballerinnen von Beginn an wach und taktisch diszipliniert auftreten, um Ottenheim nicht ins Spiel kommen zu lassen. Trainer Harter betonte nach der knappen 32:35-Niederlage gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim, dass seine Mannschaft vor allem im Umschaltspiel schneller agieren müsse. Gerade gegen einen Gegner wie Ottenheim könnte das ein entscheidender Faktor sein, um einfache Tore über die erste und zweite Welle zu erzielen. Zugleich setzt Harter auf die besondere Motivation im Derby-Charakter der Partie. Die Spielerinnen kennen die Stärken des Gegners – aber ebenso ihre eigenen Möglichkeiten, über Teamgeist und Tempo Akzente zu setzen.

Trotz der schwierigen Auswärtsaufgabe reist der TuS Helmlingen mit dem klaren Ziel an, mutig und konzentriert aufzutreten. Gelingt es, die eigenen Stärken konsequent einzubringen und das Angriffstempo hochzuhalten, bestehen gute Chancen, in Ottenheim ein starkes Zeichen zu setzen und wichtige Punkte mit nach Helmlingen zu nehmen.

Lena Parpart

TuS Helmlingen II beim Ligaprimus TuS Schutterwald III gefordert

BEZOL  TuS Schutterwald III  –  TuS Helmlingen II

Samstag, 22.11.2025 um 15.30 Uhr  Mörburghalle, Schutterwald

Am Samstag bereits am frühen Nachmittag um 15.30 Uhr treffen in der Bezirksoberliga der nach Minuspunkten der Tabellenerste und der Tabellendritte aufeinander. Überraschend darf dabei der TuS Helmlingen II den Ligaprimus TuS Schutterwald III herausfordern. Mit 8:4 Punkten stehen die Hanauerländer besser da, als erhofft und so nehmen die jungen Helmlinger das Spiel gegen Schutterwald III als nächste Aufgabe mit viel Freude an. Klar, der Favorit ist der Gastgeber mit einigen Spielern, welche schon viele Schlachten im Aktivenlager geschlagen haben, wogegen der TuS mit seinen jungen Spielern weiter lernen will und wahrscheinlich auch muss. Inwiefern man dann dem Tus Schutterwald Paroli bieten kann, wird sich zeigen.

Verbesserungsfähig ist sicherlich das Angriffsspiel. Mit 23 Treffern wie im letzten Heimspiel wird auswärts nichts zu holen sein. Das Trainerduo Bantel/Zimmer-Zimpfer konnte unter der Woche 16 Spieler im Training begrüßen, was eine gute Vorbereitung ermöglicht. Mit dabei ist voraussichtlich auch der zuletzt verletzungsbedingt fehlende Linus Minet, der die Mannschaft weiter verstärken wird.

Bei nun drei Auswärtsspielen in Folge will das TuS-Perspektivteam am Ende nicht mit leeren Händen dastehen. Wenn es gegen die Routiniers des ehemaligen Bundesligisten schon zu einem Punktgewinn reichen würde, wäre dies natürlich schön und auch ein Erfolg.

TuS Helmlingen trifft auf Top-Team TSV Rintheim

VLBW  TuS Helmlingen I  –  TSV Rintheim I

Sonntag, 23.11.2025 um 17.00 Uhr Rhein-Rench-Halle, Helmlingen

Im zweiten Heimspiel in Folge wartet auf den TuS Helmlingen am Sonntag-Nachmittag mit dem TSV Rintheim ein echtes Spitzenteam. Somit das Duell zwischen dem derzeitigen Tabellenfünften TuS Helmlingen 11:7 Punkte, und dem TSV Rintheim (15:3 Zähler), der mit einem Spiel mehr als der TV Knielingen auf dem Spitzenrang Platz 1 rangiert. Damit wartet auf die Hanauerländer eine anspruchsvolle Heim-Aufgabe, die dem TuS alles abverlangen wird. Die Gäste aus Karlsruhe spielen derzeit eine starke Saison und haben bisher nur eine Niederlage auf dem Konto, die allerdings beim Aufsteiger SG Era mit 29:38 deutlich ausfiel. Allerdings mussten die Rintheimer in dieser Partie auch verletzungs- oder krankheitsbedingt auf einige Leistungsträger verzichten. Danach folgte dann ein überraschend klarer 23:38 Auswärtssieg bei der SG Muggenst./Kuppenheim und am vergangenen Wochenende der 30:24 Heimsieg gegen den TV Oberkirch, wo Ole Kling als neunfacher Torschütze herausragte. Mit Friedrich Krüger haben sie einen starken Rückraumshooter und Toptorschützen der auch in der Torschützenliste der Verbandsliga BW ganz vorne zu finden ist. Christopher Wild Trainer des TSV Rintheim kann auf einen starken eingespielten Kader setzen. Auch im Team gibt es eine interessante Mischung aus einigen erfahrenen Spielern und neu hinzugekommenen Nachwuchsspielern, was auch die gute Platzierung in der Verbandsliga BW unterstreicht. Mit Anton Feirabend, Luca Frietsch und Lukas Heber konnte der Kader weiter verstärkt werden, die in der laufenden Saison auch eine wichtige Rolle spielen. Damit auch das Wiedersehen mit Luca Frietsch, der in Helmlingen handballerisch in der Jugend ausgebildet wurde. Nach weiteren Stationen wie bei der HSG Hardt spielt er nun seit zwei Jahren beim TSV Rintheim. Besonders Spieler wie Dennis Huber und Friedrich Krüger, die bereits in der letzten Saison schon starke Leistungen gezeigt haben, nehmen noch eine zentralere Rolle auf dem Spielfeld beim TSV Rintheim ein.

Für den TuS Helmlingen gilt es nun nach der 29:35 Heim-Niederlage im Derby gegen die SG Muggenst./Kuppenh. wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Die Hanauerländer kamen nach einer guten ersten Hälfte, nicht so gut in die zweite Hälfte nach einigen vergebenen Möglichkeiten im Angriff. TuS-Coach Nikolai Wagner fordert: „Wir müssen in der Abwehr zulegen und an unser Maximum an Leistung herankommen, wenn wir eine Überraschung landen wollen. Mit Rintheim kommt ein sehr starker Gegner, ein richtiges Brett. Weiter müssen wir positiv denken, um wieder eine neue Serie starten zu können.

Personell steht so weit bis auf Max Hirtz (verletzungsbedingt) voraussichtlich der gesamte Kader zur Verfügung. Weiter baut der TuS auch auf die lautstarke Unterstützung der TuS-Fans damit gegen diesen starken Gegner neben dem sportlichen Effekt auch das Team zu etwas Zählbarem getragen wird.

TuS Helmlingen II erkämpft sich noch ein 23:23 Remis

BEZOL  TuS Helmlingen II  –  HSG Ortenau Süd II   23:23 (12:14)

In einer Partie auf hohem Bez-Oberliga Niveau konnte der TuS Helmlingen II in letzer Sekunde noch ein 23:23 Remis im Heimspiel gegen die starke HSG Ortenau Süd II retten. Michael Zimmer-Zimpfer verwandelte den fälligen Siebenmeter zum Remis. Bis dahin lieferten sich beide Teams ein sehr packendes Duell, wo sich die Spielgemeinschaft aus dem Raum Lahr auch immer wieder Führungen erspielen konnten. 

In einem spannenden und auf gutem Niveau stehenden Bezirksoberligaspiel trennten sich die Reservemannschaften des TuS Helmlingen und der HSG Ortenau Süd II letztlich verdient mit 23:23. Verdient deswegen, weil beide Mannschaften das Spiel hätten entscheiden können. Aus Helmlinger Sicht Glück, da man von Anfang an einem Rückstand hinterherlief und man aus den guten Abschlussmöglichkeiten zu wenig Kapital schlug. So verdienten sich beide Abwehrreihen und deren Torhüter die Bestnoten.

Mit diesem Punktgewinn konnte das Perspektivteam weiter Erfahrung gegen einen körperlich weit überlegenen Gegner sammeln. Mit der Erkenntnis auch gegen routinierte Kontrahenten mithalten zu können. Mit Tabellenplatz 4 und 8:4 Punkten ist man im Helmlinger Lager sehr zufrieden. TuS-Trainer Thomas Bantel hätte zwar gern beide Punkte mitbekommen, jedoch will er die Kirche im Dorf lassen. „Angesichts unserem Altersdurchschnitt und permanentem Einsatz von drei A-Jugendlichen bin ich sehr zufrieden. Die Chemie stimmt, mit Michael Zimmer-Zimpfer ist ein echter Führungsspieler auf der Platte, der der Rasselbande Halt gibt. Ich weiß aber nicht, wie viel Wurftraining ich noch machen soll, angesichts der vielen vergebenen Chancen, trotzdem, alles im Lot“, so TuS II Coach Thomas Bantel.

Tore TuS Helmlingen II: Simon Huber, Zachary Monroe, Janis Hinz; Leo Zimpfer 1, Joshua Gronau 3, Alessandro Weber, Moritz Bliem 1, Jonas Haas, Marco Zeller 1, Luis Bantel 2, Luca Hauß, Nanaimo Vygen 6, Michael Zimmer-Zimpfer 9/7, Maximilian Müller

Tore HSG Ortenau Süd II: Stephan Richini, Daniel Kleinert; Mika Kindle 1, Sören Ernst, Wito Göpper 5, Noah Wacker 4, Jason Peter, Jan Grupe 3, Lennart Singler, Marcel Beratz 1, Nick Mallach 1, Robin Müller 3, Marco Brucker 5/3, Max Kindler

Schiedsrichter: Tobias Wieland (SF Eintracht Freiburg) 

Starker Kampf, aber keine Punkte – TuS Helmlingen Damen gegen die SG Muggensturm/ Kuppenheim

Frauen-Oberliga Staffel 1: TuS Helmlingen – SG Muggensturm/ Kuppenheim 32:35 (15:16)

Die Damen des TuS Helmlingen zeigten am Sonntag in der Rhein-Rench-Sporthalle eine willensstarke Vorstellung und mussten sich am Ende dennoch mit 32:35 gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim geschlagen geben.

Der TuS startete konzentriert in die Partie und begegnete dem Nachbarn zunächst auf Augenhöhe. Immer wieder kombinierten sich die Gastgeberinnen geduldig durch die Abwehr der SG und fanden vor allem über Rückraumwürfe und Kreisanspiele gute Lösungen. Die SG Muggensturm/Kuppenheim hingegen schaltete extrem schnell um und erzielte eine Vielzahl ihrer Treffer über Tempogegenstöße, die besonders nach Ballverlusten und verwerteten Torchancen des TuS Wirkung zeigten. Die Begegnung blieb spannend und war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis es ab der 25. Minute zur ersten Zwei-Minuten-Strafe gegen Helmlingen kam. Kurz darauf folgte die nächste, wodurch die SG zeitweise in doppelter Überzahl agierte und die Fehler des TuS konsequent bestrafte. Trotz dieser Unterzahlsituationen kämpfte sich Helmlingen zurück, sodass die Teams bei einem knappen 15:16 für MuKu in die Halbzeitpause gingen.

Nach der Pause zeigte Helmlingen große Moral: Angeführt von einer starken Rückraumachse arbeitete sich der TuS mehrfach bis auf ein Tor heran. Besonders die variablen Angriffe über die Halbpositionen brachten die SG-Abwehr ins Wanken. Ab der 40. Minute kam es zudem zu einem Torwartwechsel, als Nadine Riebold eingewechselt wurde und mit wichtigen Paraden neuen Schwung brachte.

Die entscheidende Phase folgte ab der 53. Minute: Mit einem wichtigen Treffer von Lia Nachtigall zum 27:30 blieb die SG in Schlagdistanz, woraufhin Wolfgang Harter direkt danach die Gelegenheit nutzte und die Auszeit nahm. Nach der Auszeit befolgten die Spielerinnen des TuS das Besprochene und deckten die Gegner in der Manndeckung. Leider führte dies nicht zum erhofften Erfolg, sondern führte Seitens der Gegner zu vier weiteren schnellen Toren, die sich dann erstmals mit einer Tordifferenz von sechs Toren absetzten (28:34). Schnell musste wieder zur vorherigen Standartabwehr gegriffen werden, die mehr Erfolg versprach.

Zwar blieb der TuS bis zum Schluss bemüht und stemmte sich gegen die drohende Niederlage, doch die Gäste spielten ihre Erfahrung und ihr starkes Umschaltspiel konsequent aus. Mit den letzten Treffern von Geraldine Kimmer (7) und Viola Großmann (9) verkürzte Helmlingen noch einmal, dennoch stand am Ende ein Drei-Tore-Rückstand und der 32:35-Endstand auf der Anzeigetafel.

TuS Helmlingen: Viola Großmann (9), Geraldine Kimmer (7), Lia Nachtigall (7), Lena Parpart (4), Hannah Benkeser (3), Lisa Luick (2), Gina Bechtold, Ann-Kathrin Graf, Janina Ludwig, Jasmin Richter, Celine Thallner, Marion Glattfelder, Nadine Riebold

Offizielle: Wolfgang Harter, Julia Kehret, Laura Lasch

SG Muggensturm/Kuppenheim: Lara Traue (9), Paula Korinth (7), Johanna Bertele (6), Franziska Schmidt (3), Marie Schmidt (3), Luisa Stahlberger (3), Nele Imhoff (2), Saskia Kühn (2), Pia Heinz, Emma Kieffer, Romina Schmöckel, Alicia Spangenberg

Offizielle: Andreas Herrmann, Hannes Niethammer, Carmen Pauer

Gina Bechtold