A-Jugend freut sich auf Highlight Bundesliga

A-Jugend und die ganze TuS-Familie fiebert dem Start entgegen

Mit intensivem Training bereitet sich die A-Jugend auf die bevorstehende Saison in der JHBL vor. Ende letzer Woche kam die Nachricht, dass der Antarg des TuS Schutterwald vom Sportgericht zurückgewiesen wurde. Die Ortenauer hatten im Vorfeld angekündigt, bei Ablehnung ihres Antrags in die Revision gehen zu wollen, so dass zwar ein rechtliches Etappenziel erreicht wurde, aber die Hängepartie eventuell weiter geht. Nichtsdestotrotz trainiert das Team von Trainer Thomas Schuppan konzentrietrt auf eine hoffentlich stattfindende Saison hin.Am letzten Wochenende stand neben intensiven Einheiten ein Spiel gegen die Landesligamannschaft aus Sinzheim an.

Noch sind nicht alle 40 Plätze für die 4 Gruppen in Deutschland vergeben. Im Süden werden – anders als in den anderen Bereichen – alle Tickets über eine Rangliste vergeben. Jeder der beteiligten Landesverbände – Bayern, Württemberg, Südbaden und Baden – erhielt einen direkten Startplatz.. Die Abstimmung über die Vergabe der Plätze sowie den Modus mit Vergabe der Plätze durch die Landesverbände anhand einer Rangliste wurde von allen vier Verbänden einstimmig getroffen.
Leider sind durch Corona-Fälle im Verband Nordrhein bereits Qualifikatuionsspiel abgesagt worden. Man kann nur hoffen, dass dies sich nicht zu Saisonbeginn fortsetzt. Die Staffel Süd bekommt allmählich ihr Gesicht. Sechs Teams erhalten die Plätze aufgrund ihrer letztjährigen Erfolge: Rhein-Neckar Löwen, TSV Allach, JSG Balingen-Weilstetten, SG Pforzheim/Eutingen, TPSG FA Göppingen, HSG Konstanz. Die vier Landesverbände aus dem Süden entsenden neben dem TuS Helmlingen, die SG Oftersheiom/Schwetzingen (Baden), den TV Bittenfeld (Württemberg) und die Erlangen (Bayern).

Die Mannschaften, die sich noch in der Qualifikation befinden, werden am 13. September zugeordnet. Die Teams, die fünf Heimspiele absolvieren, wurden in der Geschäftsstelle des Deutschen Handballbundes ausgelost. Nach der Einfachrunde ziehen die besten vier Teams jeder Staffel in die Meisterrunde ein, die in zwei Gruppen à acht Mannschaften in Hin- und Rückrunde ausgetragen wird. Die jeweils besten vier Mannschaften qualifizieren sich für das Viertelfinale. Dieses und die weiteren K.o.-Runden werden in Hin- und Rückspiel ausgetragen. 

Die verbleibenden Mannschaften der Vorrunde spielen in vier Gruppen à sechs Teams eine Pokalrunde aus. Die jeweils besten beiden Mannschaften jeder Staffel erreichen das Viertelfinale, dem ein Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal der männlichen A-Jugend folgt. Dessen Teilnehmer sind ebenso wie die Teams der Meisterrunde für die kommende Saison der Jugendbundesliga qualifiziert. 

Die Verwaltung des TuS hat mit der Stadt Rheinau ein Konzept für Spiele mit Zuschauer erarbeitet. Nach jetzigem Stand könnten 250 Zuschauer an Spielen in der Rhein-Rench-Halle teilnehmen. Nähere Informationen hierzu folgen noch.

Corona-Warn-App

Die Corona Pandemie bestimmt nach wie vor unseren Alltag. Unter bestimmten Hygienebedingungen kehren die Handballvereine wieder in den Spielbetrieb zurück. So können beispielsweise bereits Trainingsspiele wieder stattfinden.

Selbstverständlich möchten auch wir unseren Teil dazu beitragen, dass das Virus nicht weiter verbreitet wird. Sollte es dennoch zu Infektionen kommen, ist es wichtig, die Kontaktpersonen schnellstmöglich  zu ermitteln. Daher empfehlen wir die Nutzung der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts.

Die Corona-Warn-App ersetzt nicht die anderen Maßnahmen. Nach wie vor kommt es darauf an, im Alltag die Hygieneregeln zu beachten, Abstand zu halten sowie einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Das Hygienekonzept sieht für den regulären Spielbetrieb auch Zuschauer vor. Nähere Infos hierzu folgen rechtzeitig.

Jugendbundesliga in Helmlingen

Der TuS Helmlingen wagt den Schritt in die höchste Klasse der A-Jugend. Am Montag hat die Verwaltung des Vereins einstimmig beschlossen, dass sich ihre Nachwuchstalente in der Jugendbundesliga mit den besten in Deutschland messen dürfen.

Doch wie kam es ohne Quali-Turniere dazu? Aufgrund des Coronavirus wurde ein besonderes Auswahlverfahren gewählt. Der SHV hat durch Anwendung einer Punktewertung der erspielten Plätze der vergangenen drei Jahren und das Einbeziehen der Kaderspieler eine Reihenfolge errechnet. Dadurch bekam der TuS Helmlingen die Chance, sein Können in der JBLH zu zeigen. Die HSG Konstanz hat sich dank ihrer guten Leistung in der vergangenen Saison direkt für die Bundesliga qualifiziert. In die Wertung wurden unter anderem auch Vereine wie der TuS Schutterwald und die SG Altenheim/Ottenheim berücksichtigt. Das gute Abschneiden ist der Lohn für die sehr gute Jugendarbeit in den vergangenen Jahren. So spielte die B-Jugend des Vereins in der vergangenen Saison bereits zum dritten Mal in der BWOL. Den großen Schritt hat die Mannschaft damals unter Trainer Detlef Ludwig geschafft. Seit zwei Jahren ist Thomas Schuppan Trainer.

„Wir freuen uns riesig, dass wir diese Chance bekommen“, sagt Jugendkoordinatorin Larissa Ludwig auch wenn die neue Spielklasse den Verein vor Herausforderungen stellt. So fallen höhere Schiedsrichterkosten an, die Fahrtwege werden länger und teilweise kommen auch Übernachtungskosten auf den Verein zu. „Wir sind uns sicher, dass wir die zusätzlichen Auflagen und Kosten stemmen können“, sagt Laura König, Vorstand des Bereichs Finanzen. Neben höheren Kosten kommen auch höhere sportliche Anforderungen auf den Verein zu. Die Jugendspieler seien trotz Training unter Corona-Einschränkungen und der sportlichen Herausforderung hoch motiviert und freuen sich, wenn das Abenteuer Jugendbundesliga startet.

100 Jahre TuS

Eigentlich hätten wir am Samstag mit dem offiziellen Festakt unser 100-Jähriges Jubiläum gefeiert. Wegen des Coronavirus muss das Festjahr allerdings auf 2021 verschoben werden.

Einige sportbegeisterte junge Männer trafen sich im Helmlinger Gasthaus „Zum Anker“ und hatten dabei nur ein Ziel: Sie wollten einen Turnverein gründen. Gesagt, getan. Am 16. November dieses Jahr liegt dieses Treffen ganze 100 Jahre zurück und der heutige Turn- und Sportverein Helmlingen kann ein großes Jubiläum feiern – eigentlich. Denn das Coronavirus hat auch den Helmlinger Verein nicht verschont und so musste sich der Vorstand schweren Herzens dazu entscheiden, den Festakt am 20. Juni sowie den Familientag und den zweitägigen Ferienschliffdi abzusagen.
Ohne die Corona-Pandemie wären die Mitglieder gerade dabei, die Rhein-Rench-Halle vorzubereiten, Tische und Stühle aufzustellen. Die Festschrift wäre gedruckt und zum Verteilen bereit. Doch es sollte nicht sein. Stattdessen blickt der Verein jetzt im Stillen auf seine 100-jährige Vergangenheit. Einer, der die Geschichte und den Erfolg des Vereins maßgeblich prägte, war Ehrenvorstand Kurt Stöß, der vor Kurzem verstarb. Für die Festschrift hat er seine alten Bilderbücher herausgesucht, alte Trikots beiseite gelegt und längst vergangene Berichte gesammelt. Er kannte die alten Geschichten: Die ersten Turnstunden fanden noch im Freien auf der Wiese statt – danach ging es meist ins Gründungslokal für die Geselligkeit. Schnell nahm der Erfolg des Vereins Fahrt auf. 1922 waren die Turner erstmals beim Gauturnfest in Achern dabei. Vom Training im Freien ging es nach acht Jahren in den „Bierhaussaal“.
In den 40er-Jahren wurde es plötzlich still um den Verein. Im Juli 1939 feierten die Sportler das letzte Fest bevor der zweite Weltkrieg begann. Es waren schließlich ehemalige Handballer, die am 1. Juli 1947 den Mut zur Neugründung des Vereins aufbrachten. Da Turnen zu dieser Zeit verboten war, musste allerdings eine andere Sportart her und die Helmlinger entschieden sich für Handball. Ab diesem Zeitpunkt ging es für den damals neu benannten Turn- und Sportverein hoch hinaus. 1970 sind die Helmlinger Feldhandballer in die Bezirksklasse aufgestiegen und holten den Pokal, bevor kurz danach die Ära Handball im Freien endete. Ein neuer Weg in Richtung Hallensport wurde eingeschlagen. Der Traum einer Mehrzweckhalle, der heutigen Rhein-Rench-Halle, wurde wahr und der Verein schaffte mit seiner Herrenmannschaft den direkten Durchmarsch bis zur Regionalliga.
Die Absage des Festjahrs schmerzt die Mitglieder, doch sie wollen das Beste aus der Situation machen. „Dann feiern wir eben 100 Jahre plus eins im nächsten Jahr“, sagt Astrid Zimpfer, Vorsitzende im Bereich Verwaltung, ganz nach dem Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Auch die Festschrift mit Fotos der vergangenen 100 Jahre soll dann verteilt werden. Denn die Schrift war zwar so gut wie fertig, aber noch nicht in Druck. „Wir müssen es positiv sehen. Jetzt haben wir für die Vorbereitung ein weiteres Jahr gewonnen und können noch einmal detailliert in die Planung gehen“, sagt Zimpfer.
Dank einiger Lockerungen der Corona-Verodnung des Landes haben die Mannschaften des TuS Helmlingen teilweise wieder mit dem Training begonnen. Wann die Runde genau startet, ist noch nicht klar. Mit dem Start in die Vorbereitung kam allerdings schon jetzt ein kleines Stückchen Alltag der Handballer zurück.


1984 Helmlingen im Erfolgsjahr – Gerd Leibiger wird Spielertrainer, 1. Mannschaft Herren Meister Bezirksklasse & Pokalsieger, 2. Mannschaft Herren Meister Kreisklasse A, Damen Meister Bezirksklasse


1988 Helmlingen 1. Mannschaft Herren Meisterschaft Oberliga. Der Aufstieg in die Regionalliga ist gelungen. (Rechts stehend ist Ehrenvorstand Kurt Stöß zu sehen)

Virtuelle Ausbildung für Schiedsrichter

Ab dem 23.06. wird im südbadischen Handball Verband das Zeitalter der virtuellen Ausbildung für Schiedsrichter beginnen.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist aktuell nicht an einen traditionellen Ablauf der Ausbildung der Schiedsrichter zu denken. So entstand in einer konzertierten Aktion der Bezirksschiedsrichterwarte und des Verbandsschiedsrichterwarts Heinrich Burger sowie dem Lehrstab die Idee, die Ausbildung der neuen Schiedsrichter per Video-Konferenz-System durchzuführen. Eine weitere Neuerung ist, dass die Ausbildung nicht mehr in jedem Bezirk, sondern bezirksübergreifend abgehalten wird. In 4 virtuellen Modulen werden die Teilnehmer auf das 5. Modul vorbereitet. Das 5. Modul bleibt weiterhin eine Präsenz-Veranstaltung, die erst stattfinden kann, wenn es die gesetzlichen Vorgaben wieder zulassen.

Für die Teilnehmer ist diese Form der Ausbildung ohne Fahrtaufwand zu den Lehrgängen verbunden, die Module können zu Hause live verfolgt werden.

Interesse an einer Teilnahme? Dann schnell anmelden! Alle Infos dazu gibt es auf der Homepage des SHV unter ww.hv-suedb.de!

Die 4 Module werden jeweils dienstags ab 19:00 Uhr und samstags ab 10:00 Uhr angeboten und werden jeweils rund 3 Stunden dauern.

Anmeldungen sind bis zum 22.06.2020 möglich. Bitte melde dich per Mail bei info@tus-helmlingen.org.

Text: SHV

Nachruf Kurt Stöß

Wir trauern um ein TuS-Urgestein und Unikat: Kurt Stöß ist am 9. Mai im Alter von 92 Jahren gestorben. 71 Jahre seines Lebens stand der Verstorbene dem Verein nicht nur sportlich, sondern auch ehrenamtlich immer zur Seite. Wo der TuS Helmlingen war, war auch Kurt Stöß. Angefangen hat seine sportliche Karriere im Alter von 21 Jahren. Als er nach vier Jahren in französischer Kriegsgefangenschaft wieder zurück nach Hause kehrte, trat er sofort in den damals neu gegründeten Turn- und Sportverein ein. Seine Leidenschaft war das Turnen, aber auch das Feldhandball lernte er kennen und lieben. 1950 wurde Kurt Stöß mit der 1. Mannschaft Kreismeister. Auch im Turnen stellten sich Erfolge ein. Der Helmlinger nahm an den Landesturnfesten 1951 in Offenburg, 1954 in Freiburg sowie 1958 in Lörrach teil.

Doch für Kurt Stöß bot der TuS Helmlingen nicht nur eine sportliche Plattform. 1958 wurde er zum Turnwart und Abteilungsleiter für Turnen sowie Leichtathletik gewählt und engagierte sich fortan mit viel Leidenschaft und Herzblut für den Verein. Bis 1965 behielt er dieses Amt inne. Doch nach dem plötzlichen Tod des stellvertretenden Vorsitzenden Ernst Zimmer wählten ihn die Mitglieder 1965 zum zweiten Vorsitzenden, bevor er nach sieben Jahren 1971 den Chefposten einnahm. Ganze 19 Jahre begleitete und führte der Helmlinger den TuS als Vorsitzenden, erlebte das Ende einer Ära – dem Feldhandball – und prägte entscheidend die sportliche Spitzenphase des Vereins. Damals spielte sich die 1. Mannschaft von der Kreisklasse bis zur Regionalliga. Neben der Silbernen und goldenen Ehrennadel des TuS Helmlingen wurde er für seinen unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt 1988 sogar mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Aus Altersgründen legte er 1990 schließlich den Vorsitz ab. Die Mitglieder wählten ihn daraufhin als Ehrenvorsitzenden und er blieb dem TuS sportlich treu – vorerst. Denn nach nur einem Jahr zeigte sich: Für Kurt Stöß geht es doch nicht ganz ohne Ehrenamt und er wurde 1991 zum Übungsleiter der Jedermänner. Bei seinen Jedermännern war er noch bis vor wenigen Jahren aktiv dabei und in geselliger Runde auch noch bis vor einigen Monaten.

Auch nach seiner Amtszeit als 1. Vorsitzender stand er immer allen mit Rat und Tat zur Seite. Noch bis zuletzt, bis zum Abbruch der Handballsaison im März, war er als treuer, manchmal auch durchaus kritischer Fan jedes Wochenende auf „seinem Stammplatz“ in der Halle, um seinen Verein anzufeuern und zu unterstützen – ganz egal welche Mannschaft gerade spielte. Und er war nicht nur in der Helmlinger Rhein-Rench-Halle bekannt als sehr fairer Sportsmann, er war ein gerne gesehener und beliebter Gast auch in den gegnerischen Hallen.

Mit seinem Tod verlässt den TuS Helmlingen ein letztes Unikat und der Mann der Stunde, ein Vorbild und eine absolute Größe des Helmlinger Sportgeschehens. Er hinterlässt eine große Lücke. Sein Wissen und sein Interesse besonders am Handball und Turnen in der Region, seine freundliche, gesellige Art werden fehlen.

Seine Liebe zum Sport und ganz besonders zum TuS Helmlingen, war einzigartig. Das Wohl „seines TuS“ lag ihm immer sehr am Herzen. Umso mehr bedauerte er, dass die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum im Juni 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten.

Seine Reden beendete der „Ehrenvorstand“ zeitlebens mit wiederkehrenden Sprüchen. Einer davon war „Großes Werk gedeih nur durch Einigkeit“. Und dafür stand Kurt Stöß immer in seinem außergewöhnlichen und unermüdlichen Engagement für den TuS Helmlingen. Er war und bleibt ein Vorbild, er wird unvergessen bleiben und immer einen Platz beim TuS Helmlingen haben – denn: das Herz von Kurt Stöß schlug „blau und weiß“.

Das war die Jugendsaison 2019/20

Männliche A-Jugend

Südbadenliga Abschlussrang: 2. von 12 Mannschaften (24:6 Punkte und 447:394 Tore)

Einer der erfolgreichsten Jahrgänge der Helmlinger Jugendgeschichte wird erwachsen. Leider wurde das große Ziel einer Quaifikation zur JHBL, der höchsten deutschen Spielklasse im Mai/Juni 2019 klar verpasst. Mit Ambitionen in die Qualifikation gestartet, konnte man zwar Teilerfolge, wie Platz 2 in der 1. Qualifikationsrunde in Helmlingen mit Siegen über Schutterwald, Coburg und Wangen, feiern, am Ende fehlte die Fortune zum Aufstieg. Bezeichnend: kein weiteres Team aus Südbaden schaffte den Sprung nach oben. Somit war klar, dass man in der Südbadenliga um den Titel mitspielen wollte, und die Integration in die 1. und 2. Herrenmannschaft sollte schneller beginnen.

Die A-Jungs mussten dieser Dreifachbelastung etwas Tribut zollen. Vor zwei Jahren in der B-Jugend noch beste südbadische Mannschaft des Jahrgangs wurde das Ziel südbadischer Meister dann doch knapp verpasst. Mit 24:6 Punkten legte das Team von Detlef und Larissa Ludwig eine hervorragende Runde hin, dies reichte jedoch „nur“ zum 2. Platz. Immerhin fügte man dem Tabellenersten TuS Schutterwald mit dem 26:25 Erfolg die einzige Saisonniederlage bei, doch dreimal verlor man eben auswärts bei anderen Teams, wobei man bei der Niederlage in Freiburg-Zähringen auf sechs Stammspieler verzichten musste. Den höchsten Saisonsieg landete man mit 36:23 gegen den HSC Radolfzell und die Derbys gegen Kappelwindeck/Steinbach, Sinzheim und Muggensturm/Kuppenheim wurden allesamt gewonnen. Eine tolle Saison krönte damit den Abschluss des Jahrgangs 2001 im Jugendbereich. Der Jahrgang bereitete den Handballfans in Helmlingen ein Jahrzehnt lang große Freude. Ebenso stolz auf die sportlichen Erfolge kann man auch auf die persönliche Entwicklung, Einstellung und Leidenschaft der Mannschaft sein, die vorbildlich ist. Auf diesem Stamm an Spielern, wird sich der Herrenbereich in den nächsten Jahren mit aufbauen.

Männliche B1-Jugend

Bezirksliga Abschlussrang: 7. von 10 Mannschaften (9:25 Punkte und 430:514 Tore)

Über die B1 wurde im Bericht über die Erfolge der letzten drei B-Jugendjahre bereits berichtet. Vielleicht nochmals eine Kurzanalyse: Die zusammengewürfelte Mannschaft hatte eine harte Vorbereitung hinter sich, welche jedoch selten komplett im Training war. Man startete gut in die Runde mit 4:0 Punkte. In der Folge wurden die Spiele zu leicht genommen und prompt erhielt man die Quittung. Es hat eine lang Zeit gedauert, ehe man nach 7 Niederlagen in Folge wieder die Kurve bekommen hat. Punktuell setzte das Team des Trainerduos Schuppan/Höll sehr gute Akzente, wie z.B. die 1.Halbzeit gegen die Rhein-Neckar- Löwen (16:15) sowie beim 23:16 Heimerfolg über den TV Bittenfeld. Insgesamt waren jedoch die Leistungen der B1 zu schwankend. Unterm Strich haben die talentierten Jungs viel Lehrgeld bezahlt, was aber für die Zukunft nicht negativ sein muss.

Männliche B2-Jugend

Bezirksliga Abschlussrang: 1. von 6 Mannschaften (30:0 Punkte und 572: 364 Tore)

Die B2-Jugend schaffte eine perfekte Saison. Mit 15 Siegen in 15 Spielen blieben die B2ler ungeschlagen. Nach aufgrund Personalsorgen verpasster SBL-Qualfikation, ohne einen Sieg, ging man ohne große Ambitionen in die Bezirksligarunde. Es warteten 5 Gegner, gegen welche je viermal zu spielen war. Schon der 37:28 Auftaktsieg über die Panthers Gaggenau zeichnete den Weg der B2 vor. Als im Spitzenspiel der Tabellenzweite SG Freudenstadt/Baiersbronn mit 40:22 aus der Halle gefegt wurde, war klar, dass die Meisterschaft nur über den TuS gehen würde. Dabei war die B2 personell mit einem Rumpfkader in die Saison gegangen. Ohne den Einsatz von C-Jugendlichen hätte die B2 kein Spiel bestreiten können. Diese erfreuten sich an einem Einsatz bei den „Größeren“ und spielten sich auch in den Vordergrund. Den höchsten Sieg fuhr das Team, welche von den C-Jugendtrainern Matthias Frei und Thomas Bantel gecoacht wurden, gegen die SG Ottersweier/Großweier mit 51:17 ein.

Männliche C-Jugend

Südbadenliga Abschlussrang: 9. von 10 Mannschaften 2:30 Punkte und 316:467 Tore)

Nach einer enttäuschenden Qualifikation ohne einen Punktgewinn stieg die C-Jugend aufgrund Rückzügen anderer Mannschaften dennoch in die Südbadenliga auf. Hier schafften die C-Jungs lediglich einen Sieg mit 28:24 über die SG Baden-Baden/Sandweier und erreichte damit aber den vorletzten Abschlussrang. Spielerisch oftmals ganz nah an den Gegnern, teilweise sogar besser, verlor man fast alle Spiele aufgrund der körperlichen Unterlegenheit, die wirklich eklatant war. Auf der einen Seite fast schon zu Männer gereifte Jungs, auf der anderen Seite körperlich noch nicht ganz entwickelte Helmlinger. In vielen Spielen, wie bspw. gegen die SG Ottenheim/Altenheim, war man lange Zeit dran, ehe man in den letzten 10 Minuten alles verspielte. Dennoch: die Runde war eine Bereicherung in der Entwicklung der Spieler, welche sich trotz der Niederlagen nicht aufgab und auch gute Trainingsbeteiligungen hatte.

Männliche D1 und D2-Jugend

Bezirkslasse Abschlussrang 3. (18:8 Punkte) und 8 (4:22 Punkte) von 9 Mannschaften

Bei den Sichtungsspielen zur Bezirksauswahl, welche gleichzeitig die Qualifikation für die Runde bedeuteten gab es eine große Überraschung. Die D2 gewann das Turnier mit 11:1 Punkten und die D1 wurde mit 9:3 Punkten Dritter und beide Mannschaften qualifizierten sich für die höchste Klasse des Bezirks. Die D1-Jugend mit ihrem Trainer Günter Schmitt galt ein wenig als Mitfavorit auf einen der ersten beiden Plätze in der Bezirksklasse. Mit der JHA Baden sowie der SG Kappelwindeck/Steinbach waren jedoch zwei Teams in der Breite etwas besser aufgestellt, weshalb es für die Spieler von Trainer Günter Schmitt mit 18:8 Punkten nur für Platz 3 reichte. Alle anderen Mannschaften hingegen mussten die Punkte gegen den TuS lassen. Den höchsten Sieg landete man gegen die HR Niederbühl/rastatt mit 38:12 Toren.

Die D2-Jugend erreichte mit Platz 8 von 9 Mannschaften einen zufriedenstellenden Platz. Einige Spiele gingen knapp mit 2,3 Toren verloren, gegen die Spitzenteams setzte es deutliche Niederlagen. Den ersatzgeschwächten Tabellenführer der JHA Baden hatte man mit der besten Saisonleistung beim 15:16 (!) am Rande einer Niederlage. Siege gab es gegen Kappelwindeck/Steinbach II mit 23:22 und Niederbühl/Rastatt mit 19:18.

Männliche E-Jugend

Staffel 1

Die E-Jugend überzeugte voll und ganz. Nach überragender Vorrunde ohne eine Niederlage und ohne einen Punktverlust qualifizierte man sich in die Staffel I, in welcher die besten fünf Teams von insgesamt 19 Mannschaften der Vorrundengruppen, teilnahmen. Und in dieser Staffel ging es in der gerade so weiter. Die Gegner aus Sinzheim und Ottersweier/Großweier sowie die Panthers Gaggenau wurden in Schach gehalten.

Lediglich im letzten Saisonspiel verlor man gegen die SG Baden-Baden/Sandweier mit 1:3. Hier funktionierte einmal das ansonsten gute Zusammenspiel nicht optimal und man musste nicht unverdient den Gästen den Sieg überlassen.

Da es in der E-Jugend sowieso keine Meisterehren zu verteilen gibt, wäre die E-Jugend auch nicht als Meister geehrt worden. Dennoch darf man sich als bestes E-Jugend-Team des Handballbezirks Rastatt bezeichnen. Hoffnungsvoll blicken wir auf einen erneut guten Jahrgang mit Ausnahmetalenten wie Simon Weiß, Maddox Abel oder Tymek Pomankiewicz und werden ihren Entwicklung weiter beobachten.

Torschützen

Dem einen gefallen Torschützenrankings nicht, die anderen sehen eine statistische Wertung. Im Handball geht es nicht nur um das Tore werfen, man braucht einen kompletten Spieler, der auch Abwehr spielen und im Kollektiv agieren kann. Hier die Top 20 Torschützen der TuS-Jugend. Torschützenkönig 2019/20 wird Jannis Welsche mit unglaublichen 182 Treffern in nur 14 Spielen. Auf Platz 2 kommt Simon Weiß aus der E1-Jugend vor Tristan Meder aus der D1, der das familieninterne Duell knapp für sich entschied..

Name Mannschaft Tore
1 Jannis Welsche B2 182
2 Simon Weiß E1 114
3 Tristan Meder D1 100
4 Henry Meder B2 93
5 Raphael Jörger B2 86
6 Maddox Abel E1 85
7 Luis Oberle B1 80
8 Hannes Schmitt B2 79
9 Linus Minet C 76
10 Jacob Funk B1 73
11 Tymek Pomankiewicz E1 68
12 Jonas Meyer A 67
13 Florian Heidt B1 59
14 Joshua Gronau C 56
15 Mika Schulz E1 56
16 Moritz Bliem D1 54
17 Lars Schmitt A 54
18 Rouven Horn A 52
19 Felix Frei C 50
20 Sven Schmitt A 50

Ein langer Weg bis zum nächsten Training/Spiel

Es wird ein langer, steiniger Weg und ein großes Geduldspiel für alle, die unseren Sport so lieben. Mit einem 8-Stufen-Plan plant der DHB die Wiederaufnahme des Amateursports. Derzeit befinden wir uns auf Stufe 1 bzw. 2. Hoffen wir, dass wir schnell aber sicher die nächsten Stufen erklimmen können. In der aktuellen Version des Positionspapiers sind für die jeweiligen Stufen auch Starttermine hinterlegt. Diese sind jedoch abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und möglichen Lockerungen. Grob anvisiert ist, dass die Stufe 5 im Juni und die Stufe 6 im Juli beginnen könnte. Und: Stufe 3 schon in einer Woche!! Also: Licht am Horizont, vielleicht sehen sich zumindest die Spielerinnen und Spieler bald wieder…..

Hier aufgeführt die Mitteilung des DHB:

Erst allein, dann zusammen und schließlich wieder als Mannschaft vor Zuschauern: An diesem Donnerstag hat der Deutsche Handballbund sowohl dem DOSB als auch seinen Landesverbänden ein Positionspapier zur verantwortungsvollen Wiederaufnahme des Amateursports mit besonderer Berücksichtigung von Angeboten für Kinder und Jugendliche übermittelt. Mit Hilfe eines acht Stufen umfassenden, von den zehn Leitplanken des DOSB flankierten Plans soll die Rückkehr in einen Spielbetrieb auch mit Zuschauern gelingen.

Die geplanten Stufen sind:

  • STUFE 1: Autonomes Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Trainingsempfehlungen/aktueller Stand)
  • STUFE 2: Individuelles Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Partner*in oder Anleitung durch Trainer*in)
  • STUFE 3: Kleingruppentraining outdoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 4: Kleingruppentraining indoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 5: Mannschaftstraining (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 6: Mannschaftstraining + (handballspezifisches Training mit Zweikämpfen)
  • STUFE 7: Testspiel- und Wettkampfbetrieb (ohne Publikum)
  • STUFE 8: Wettkampfbetrieb + (Spielbetrieb mit Publikum)

Das Positionspapier „Return to play“ gibt klare Handlungsempfehlungen, wie Trainingsprozesse in den verschiedenen Stufen mit Blick auf Hygiene- und Schutzmaßnahmen organisiert werden und wie zum Beispiel Handballfelder mit Blick auf die Abstandsregelungen aufgeteilt werden können. „Der Handball lebt vom Kontakt, aber Abstand ist das aktuelle Gebot. Angesichts der Corona-Pandemie müssen wir deshalb kreative und weiter verantwortungsvolle Möglichkeiten finden, wie wir das Training auch in den Sporthallen wieder aufnehmen und zum Spiel zurückkehren können“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Oberste Priorität hat weiterhin der Infektionsschutz, aber wir müssen auch in dieser Zeit darauf achten, dass wir unsere Vereinsstrukturen erhalten und vor allem Kindern und Jugendlichen die Wiederaufnahme von Training ermöglichen.“

Aktueller Beschluss des SHV:

„Absage aller Maßnahmen in Lehre, Leistung, Schiedsrichter bis zum 29.07.2020 auf Verbands- und Bezirksebene. Ausgenommen sind Lehrgänge, die nicht mit persönlichen Treffen stattfinden (z. B. live stream).“

Damit ist klar, dass vor den Sommerferien keine Qualifikationsspiele auf Jugendebene stattfinden werden. Auch sind bis dahin alle Auswahltraining sowie Fortbildungen für Schiedsrich5ter oder Trainer abgesagt.

Helmlinger B-Jugend behauptet sich drei Jahre lang in Baden-Württemberg

Einen Spieltag vor regulärem Ende der Spielrunde 2019/20 wurde die Oberliga Baden-Württemberg auch für die B-Jugend des TuS Helmlingen wegen der Corona-Krise für beendet erklärt. Damit wurde dem TuS am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse das würdige Abschiedsspiel aus der BWOL gegen die HSG Konstanz verwehrt. Eine kleine Träne wäre das Spiel trotz des eher mäßigen Abschneidens in der laufenden Runde doch wert gewesen, denn der TuS Helmlingen befand sich ganze drei Jahre lang im baden-württembergischem Oberhaus und die Auftritte der B-Jugendlichen wurden zu einem lieb gewonnenen Termin.

Mit Stolz blickt man im 880-Seelendorf auf die Erfolge der letzten Jahre zurück. Noch keine männliche Jugendmannschaft aus Südbaden schaffte es bisher, sich drei Jahre hintereinander für die BWOL zu qualifizieren. Und neben der Meisterschaft der SG Ottenheim/Altenheim (Saison 14/15) und der Vizemeisterschaft der SG Meißenheim/Nonnenweier (Saison 15/16) war die 2019 errungene Vizemeisterschaft die zweitbeste südbadische Platzierung in der Geschichte der BWOL. Kein Zweifel: der TuS Helmlingen hat südbadische Handballgeschichte geschrieben.

Den Grundstein der Helmlinger Erfolgsstory legte in der Saison 2017/18 die Mannschaft von Trainer Detlef Ludwig mit der souveränen Qualifikation und 5 Siegen in 5 Spielen im Bereich des südbadischen Landesverbandes. Die Runde schloss man mit 14:22 Punkten (7 Siege bei 11 Niederlagen) und einem Torverhältnis von 443:471 Toren ab. Den südbadischen Kontrahenten aus Schutterwald bezwang man zweimal (27:22 und 26:23) und das absolute Highlight war der 22:21 Heimerfolg durch Tim Karchs Treffer 40 Sekunden vor Ende über den Vizemeister FrischAuf Göppingen. Am Ende fand man sich mit Platz 7 auf einem gerechtfertigten Mittelfeldplatz wieder. Weiterer Lohn des Erfolges: mit Lasse Ludwig zog es ein Megatalent in das Sportinternat eines Bundesligisten.

Auch die Qualifikation zur Saison 2018/19 gewann der TuS in Südbaden und setzte sich vor Konstanz und Freiburg-Zähringen durch. Letzterer Gegner fügte den Hanauerländern am zweiten Spieltag eine bittere Auswärtsniederlage zu. Es folgte zwei Punkteteilungen in Östringen (gegen die Rhein-Neckar-Löwen) und Göppingen sowie eine Niederlage gegen Pforzheim. Was die Mannschaft um Trainer Thomas Schuppan und Benni Ackermann dann allerdings für einen Teamspirit entwickelte, war sensationell. Der Nobody aus Südbaden stürzte alle Favoriten und holte 16:0 Punkte in Serie. Der Höhepunkt war der 25:24 Sieg gegen die Rhein-Neckar-Löwen vor sage und schreibe 600 Zuschauern mit dem unvergessenen finalen Treffer des Ausnahmetalents Jan Kraft. Im Spiel um die BWOL-Meisterschaft verlor man in Pforzheim klar, aber man qualifizierte sich mit 26:10 Punkten als Vizemeister für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Klanghafte Namen wie die Füchse Berlin oder der THW Kiel wurden plötzlich in einem Atemzug mit dem TuS Helmlingen genannt. Der Gegner war indes das pfälzische Team des TV Hochdorf.

Vor wiederum ausverkauften Haus spielte im Hinspiel des Achtelfinales zur Deutschen Meisterschaft der TuS dominanter als der Gegner, erkämpfte sich –auch dank eines überragenden Lennard Kull im Tor- mehrmals einen 4-Tore-Vorsprung, musste aber in der Schlussphase noch den 27:27 Ausgleich hinnehmen. Im Rückspiel war dieses Unentschieden zu wenig und eine zu große Hypothek für das Weiterkommen, so dass die Hochdorfer verdient mit 30:25 in die nächste Runde einzogen.

Für die Saison 2019/20 war der TuS Helmlingen direkt für die BWOL qualifiziert, jedoch verließen viel zu viele Spieler die Mannschaft in Richtung A-Jugend. Vielversprechende Talente von Muggensturm bis Zunsweier schlossen sich dem Verein an. Zweifelsohne ein Potpourri an handballerischer Klasse. Jedoch als Team wollte es nicht so wirklich funktionieren. Einziger richtiger Lichtblick war der souveräne 25:18 Erfolg über den Bundesliganachwuchs aus Bittenfeld, wo das Team zeigte, was tatsächlich möglich gewesen wäre. Wir hoffen dennoch, dass die Spielzeit die auswärtigen Spielern weiter gebracht hat und sie sich gerne an die Zeit in Helmlingen zurückerinnern. Nur 4 Siege und ein Unentschieden war eigentlich angesichts des vorhandenen guten Spielermaterials zu wenig. Dennoch schloß man auch diese Saison als bestes südbadisches Team auf Platz 7 ab.

 

Statistik:

Insgesamt holte der TuS Helmlingen 49:53 Punkte in den drei Jahren bei einem Torverhältnis von 1363:1424 Toren.

Den Debuttreffer in der BWOL warf am 16.09.2017 in Oberstenfeld gegen die HSG Bottwar Julian Lasch zum 1:2.

Den 500. Treffer in der BWOL erzielte Jonas Meyer zum 2:0 gegen Oftersheim/Schwetzingen in der Saison 2018/19.

Den 1.000 Treffer erzielte in der Saison 2019/20 Jacob Funk beim Auswärtserfolg in Konstanz zum 20:16 Zwischenstand. Er warf übrigens auch das letzte BWOL-Tor.

Die fünf besten Helmlinger Torschützen waren:

1. Jonas Meyer (Saison 2018/19 und 19/20) mit 130 Toren

2. Jan Kraft (Saison 2019/20) mit 109 Toren

3. Timo Reuter (Saison 2018/19 und 19/20) mit 106 Toren

4. Rouven Horn (Saison 2017/18 und 18/19) mit 96 Toren

5. Sven Schmitt (Saison 2017/18) mit 93 Toren

Die meisten Tore pro Saison erzielte

Saison 2017/18 Sven Schmitt mit 93 Treffern

Saison 2019/20 Jan Kraft mit 109 Treffern

Saison 2019/20 Luis Oberle mit 80 Treffern

Die meisten Spiele absolvierte:

Jonas Meyer machte die meisten Spiele mit 36 Partien. Jonas absolvierte zwei komplette Spielrunden in der BWOL ohne ein Spiel zu verpassen. Florian Heidt stand 32 Mal auf der Platte, Timo Reuter deren 31 Mal. Fabian Ludwig brachte es auf 29 Partien und Dorian Caleta auf 28 Einsätze für den TuS in der BWOL.

Die Mannschaften der drei Jahre

Endgültiges Ende und Wertung der Saison 2019/20

Herren II profitieren mit Nichtabstieg

Die Entscheidungen zur Beendigung der Runde 2019/20 sind endgültig getroffen. Der SHV folgte den Beschlüssen des DHB weitgehend und hat die Saison nach der Quotientenregelung gewertet. Enttäuschend allerdings die Entscheidung, dass es keine „Meister“ der Spielklassen, sondern lediglich „Aufsteiger“ aus den Spielklassen gibt. Hiermit werden Mannschaften wie bspw. der TuS Steißlingen in der Südbadenliga, welcher souverän die Tabelle anführte, um den verdienten Lohn einer Meisterehrung gebracht. Beim TuS Helmlingen trifft dies auf die männliche B2-Jugend zu, welche ohne Punktverlust mit 30:0 Punkten und 6 Punkten Vorsprung souverän die Bezirksklasse beherrschte. Komisch, dass in der Handball-Bundesliga, wo auch erst 75% der Spiele absolviert wurden, ein Meister gekürt wird. Aus Sicht des Verfassers dieses Berichts ein schwaches Zeichen für die Amateursportler.

Doch die Zeiten von Corona sind eben verrückt. Täglich gibt es neue Nachrichten und man weiß heute nicht, ob wir im Jahr 2020 überhaupt nochmal unserer geliebten Sportart nachgehen können.

Auch die Vorstandvorsitzende des TUS Helmlingen bedauert einen Abbruch der Saison sehr, alle Beteiligten hätten die Saison gerne weitergespielt. Aus Rücksicht auf Gesundheit und Sicherheit sei der Abbruch aber zu akzeptieren.

Weiter möchte sich die Vorstandsvorsitzende Astrid Zimpfer bei allen Gremien bedanken, die jetzt diese Entscheidungen treffen mussten. Astrid Zimpfer weiter: „Wir, die TuS-Verantwortlichen, möchten uns unbedingt auch bei all denen bedanken, die zum Gelingen der Saison 2019/2020 beigetragen haben und uns auch weiterhin unterstützen werden. Noch wissen wir nicht, wie und wann es weiter gehen wird. Aber wir arbeiten natürlich weiterhin an den Planungen und Vorbereitungen für die neue Saison und hoffen darauf, dass diese im Herbst auch wirklich beginnen kann und wir uns dann alle bei bester Gesundheit wieder in der Helmlinger Rhein-Rench-Halle sehen werden. Über Neuigkeiten und Änderungen werden wir natürlich auch auf unserer Homepage immer berichten.“

Doch zurück zum endgültigen Ende der Saison. Großzügig wurde die Aufstiegsregel behandelt, denn teilweise steigen zwei Vereine in die höhere Klasse auf. Unter dem Link

https://www.hv-suedb.de/aktuell/detail/news/veroeffentlichung-wertung-der-saison-2019-2020

https://www.hv-suedb.de/fileadmin/shv/Dokumente/SHV_Bescheid_Wertung_wegen_Corona_gesamt_II.pdf

sind Anschreiben des SHV-Präsidenten sowie die Abschlusstabellen des Verbandes und dessen Bezirke aufgeführt.

Was bedeutet dies für die Mannschaften des TuS Helmlingen?

Herren

Bei den Herren I ändert sich tabellarisch nichts und sie bleiben in der Südbadenliga auf dem Abschlussrang 10. Die Saison 2020/21 (sollte sie wie geplant gestartet werden) wird -nach jetzigem Stand- um vier Mannschaften erweitert und  mit 16 Teams gespielt. Neu in der SBL sind der TVS Baden-Baden-Sandweier II, der TuS Ottenheim, die HU Freiburg (wird mit der HSG Freiburg fusionieren) sowie der TV St. Georgen. Der TuS Steißlingen steigt auf.

Bei den Herren II hat die Glücksgöttin zugeschlagen und man profitiert von der Nichtabstiegsregel. Aktuell auf einem Abstiegsplatz stehend erhalten die jungen Wilden eine erneute Chance sich in der Landesliga zu präsentieren. Auch hier ändern sich -nach jetzigem Stand- die Gegner mit insgesamt 2 abgehenden Aufsteigern (Sandweier und Ottenheim) sowie 4 hinzukommenden Neulingen: die HSG Hardt und der TuS Großweier aus dem Bezirk Rastatt sowie der TuS Altenheim II sowie dem SV Zunsweier aus dem Bezirk Offenburg stoßen hinzu. Insgesamt 16 Teams gehen in den Wettstreit der Landesliga Nord.

Die Herren III spielen auch nächste Saison in der Kreisklasse A.

Damen

Still und klammheimlich haben sich die Helmlinger und Rheinmünster SG-TuSies als Aufsteiger einen hervorragenden dritten Abschlussrang erarbeitet. Ein toller Erfolg für das Team von Trainer Daniel Kehret. Nachdem zwei Teams aufsteigen (Friesenheim und Ohlsbach/Elgersweier) stehen die Mädels nächste Saison plötzlich als Titelmitfavorit da. Hier wird es -nach jetzigem Stand- drei Aufsteiger geben und es werden 14 Mannschaften der Landesliga Nord angehören. Aus dem Bezirk Rastatt kommen die Panthers Gaggenau sowie die SG Kappelwindeck/Steinbach III sowie aus dem Bezirk Offenburg der TV Gengenbach zur neuen Saison hinzu. Die SG Ohlsbach/Elgersweier II als Tabellenzweite verzichten auf einen Aufstieg.

Die Damen II bleiben in der Bezirksklasse mit voraussichtlich weiteren 6 Mannschaften und kämpfen hier um Bezirksehren.

Jugend

Fast alle Jugendmannschaften haben ihren bisherigen Platz behalten. Lediglich die D-Jugend verbesserte sich aufgrund weniger Spiele und eines besseren Quotienten auf Platz 3. Da es keine „Aufsteiger“ gibt, sind Platzierungen diesbezüglich sowieso nicht relevant. Einen Rückblick auf die Leistungen und Erfolge der Jugendteams wird es noch separat geben.

Da es mit großer Wahrscheinlichkeit keine Qualifikationsrunden gibt, könnte es nach jetziger Planung sein, dass die Ergebnisse der letzten Jahre als Grundlage einer Klassenzugehörigkeit in der Saison 2020/21 dienen. Diese Entscheidung gilt es jedoch abzuwarten.