Ein langer Weg bis zum nächsten Training/Spiel

Es wird ein langer, steiniger Weg und ein großes Geduldspiel für alle, die unseren Sport so lieben. Mit einem 8-Stufen-Plan plant der DHB die Wiederaufnahme des Amateursports. Derzeit befinden wir uns auf Stufe 1 bzw. 2. Hoffen wir, dass wir schnell aber sicher die nächsten Stufen erklimmen können. In der aktuellen Version des Positionspapiers sind für die jeweiligen Stufen auch Starttermine hinterlegt. Diese sind jedoch abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und möglichen Lockerungen. Grob anvisiert ist, dass die Stufe 5 im Juni und die Stufe 6 im Juli beginnen könnte. Und: Stufe 3 schon in einer Woche!! Also: Licht am Horizont, vielleicht sehen sich zumindest die Spielerinnen und Spieler bald wieder…..

Hier aufgeführt die Mitteilung des DHB:

Erst allein, dann zusammen und schließlich wieder als Mannschaft vor Zuschauern: An diesem Donnerstag hat der Deutsche Handballbund sowohl dem DOSB als auch seinen Landesverbänden ein Positionspapier zur verantwortungsvollen Wiederaufnahme des Amateursports mit besonderer Berücksichtigung von Angeboten für Kinder und Jugendliche übermittelt. Mit Hilfe eines acht Stufen umfassenden, von den zehn Leitplanken des DOSB flankierten Plans soll die Rückkehr in einen Spielbetrieb auch mit Zuschauern gelingen.

Die geplanten Stufen sind:

  • STUFE 1: Autonomes Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Trainingsempfehlungen/aktueller Stand)
  • STUFE 2: Individuelles Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Partner*in oder Anleitung durch Trainer*in)
  • STUFE 3: Kleingruppentraining outdoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 4: Kleingruppentraining indoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 5: Mannschaftstraining (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 6: Mannschaftstraining + (handballspezifisches Training mit Zweikämpfen)
  • STUFE 7: Testspiel- und Wettkampfbetrieb (ohne Publikum)
  • STUFE 8: Wettkampfbetrieb + (Spielbetrieb mit Publikum)

Das Positionspapier „Return to play“ gibt klare Handlungsempfehlungen, wie Trainingsprozesse in den verschiedenen Stufen mit Blick auf Hygiene- und Schutzmaßnahmen organisiert werden und wie zum Beispiel Handballfelder mit Blick auf die Abstandsregelungen aufgeteilt werden können. „Der Handball lebt vom Kontakt, aber Abstand ist das aktuelle Gebot. Angesichts der Corona-Pandemie müssen wir deshalb kreative und weiter verantwortungsvolle Möglichkeiten finden, wie wir das Training auch in den Sporthallen wieder aufnehmen und zum Spiel zurückkehren können“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Oberste Priorität hat weiterhin der Infektionsschutz, aber wir müssen auch in dieser Zeit darauf achten, dass wir unsere Vereinsstrukturen erhalten und vor allem Kindern und Jugendlichen die Wiederaufnahme von Training ermöglichen.“

Aktueller Beschluss des SHV:

„Absage aller Maßnahmen in Lehre, Leistung, Schiedsrichter bis zum 29.07.2020 auf Verbands- und Bezirksebene. Ausgenommen sind Lehrgänge, die nicht mit persönlichen Treffen stattfinden (z. B. live stream).“

Damit ist klar, dass vor den Sommerferien keine Qualifikationsspiele auf Jugendebene stattfinden werden. Auch sind bis dahin alle Auswahltraining sowie Fortbildungen für Schiedsrich5ter oder Trainer abgesagt.

Helmlinger B-Jugend behauptet sich drei Jahre lang in Baden-Württemberg

Einen Spieltag vor regulärem Ende der Spielrunde 2019/20 wurde die Oberliga Baden-Württemberg auch für die B-Jugend des TuS Helmlingen wegen der Corona-Krise für beendet erklärt. Damit wurde dem TuS am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse das würdige Abschiedsspiel aus der BWOL gegen die HSG Konstanz verwehrt. Eine kleine Träne wäre das Spiel trotz des eher mäßigen Abschneidens in der laufenden Runde doch wert gewesen, denn der TuS Helmlingen befand sich ganze drei Jahre lang im baden-württembergischem Oberhaus und die Auftritte der B-Jugendlichen wurden zu einem lieb gewonnenen Termin.

Mit Stolz blickt man im 880-Seelendorf auf die Erfolge der letzten Jahre zurück. Noch keine männliche Jugendmannschaft aus Südbaden schaffte es bisher, sich drei Jahre hintereinander für die BWOL zu qualifizieren. Und neben der Meisterschaft der SG Ottenheim/Altenheim (Saison 14/15) und der Vizemeisterschaft der SG Meißenheim/Nonnenweier (Saison 15/16) war die 2019 errungene Vizemeisterschaft die zweitbeste südbadische Platzierung in der Geschichte der BWOL. Kein Zweifel: der TuS Helmlingen hat südbadische Handballgeschichte geschrieben.

Den Grundstein der Helmlinger Erfolgsstory legte in der Saison 2017/18 die Mannschaft von Trainer Detlef Ludwig mit der souveränen Qualifikation und 5 Siegen in 5 Spielen im Bereich des südbadischen Landesverbandes. Die Runde schloss man mit 14:22 Punkten (7 Siege bei 11 Niederlagen) und einem Torverhältnis von 443:471 Toren ab. Den südbadischen Kontrahenten aus Schutterwald bezwang man zweimal (27:22 und 26:23) und das absolute Highlight war der 22:21 Heimerfolg durch Tim Karchs Treffer 40 Sekunden vor Ende über den Vizemeister FrischAuf Göppingen. Am Ende fand man sich mit Platz 7 auf einem gerechtfertigten Mittelfeldplatz wieder. Weiterer Lohn des Erfolges: mit Lasse Ludwig zog es ein Megatalent in das Sportinternat eines Bundesligisten.

Auch die Qualifikation zur Saison 2018/19 gewann der TuS in Südbaden und setzte sich vor Konstanz und Freiburg-Zähringen durch. Letzterer Gegner fügte den Hanauerländern am zweiten Spieltag eine bittere Auswärtsniederlage zu. Es folgte zwei Punkteteilungen in Östringen (gegen die Rhein-Neckar-Löwen) und Göppingen sowie eine Niederlage gegen Pforzheim. Was die Mannschaft um Trainer Thomas Schuppan und Benni Ackermann dann allerdings für einen Teamspirit entwickelte, war sensationell. Der Nobody aus Südbaden stürzte alle Favoriten und holte 16:0 Punkte in Serie. Der Höhepunkt war der 25:24 Sieg gegen die Rhein-Neckar-Löwen vor sage und schreibe 600 Zuschauern mit dem unvergessenen finalen Treffer des Ausnahmetalents Jan Kraft. Im Spiel um die BWOL-Meisterschaft verlor man in Pforzheim klar, aber man qualifizierte sich mit 26:10 Punkten als Vizemeister für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Klanghafte Namen wie die Füchse Berlin oder der THW Kiel wurden plötzlich in einem Atemzug mit dem TuS Helmlingen genannt. Der Gegner war indes das pfälzische Team des TV Hochdorf.

Vor wiederum ausverkauften Haus spielte im Hinspiel des Achtelfinales zur Deutschen Meisterschaft der TuS dominanter als der Gegner, erkämpfte sich –auch dank eines überragenden Lennard Kull im Tor- mehrmals einen 4-Tore-Vorsprung, musste aber in der Schlussphase noch den 27:27 Ausgleich hinnehmen. Im Rückspiel war dieses Unentschieden zu wenig und eine zu große Hypothek für das Weiterkommen, so dass die Hochdorfer verdient mit 30:25 in die nächste Runde einzogen.

Für die Saison 2019/20 war der TuS Helmlingen direkt für die BWOL qualifiziert, jedoch verließen viel zu viele Spieler die Mannschaft in Richtung A-Jugend. Vielversprechende Talente von Muggensturm bis Zunsweier schlossen sich dem Verein an. Zweifelsohne ein Potpourri an handballerischer Klasse. Jedoch als Team wollte es nicht so wirklich funktionieren. Einziger richtiger Lichtblick war der souveräne 25:18 Erfolg über den Bundesliganachwuchs aus Bittenfeld, wo das Team zeigte, was tatsächlich möglich gewesen wäre. Wir hoffen dennoch, dass die Spielzeit die auswärtigen Spielern weiter gebracht hat und sie sich gerne an die Zeit in Helmlingen zurückerinnern. Nur 4 Siege und ein Unentschieden war eigentlich angesichts des vorhandenen guten Spielermaterials zu wenig. Dennoch schloß man auch diese Saison als bestes südbadisches Team auf Platz 7 ab.

 

Statistik:

Insgesamt holte der TuS Helmlingen 49:53 Punkte in den drei Jahren bei einem Torverhältnis von 1363:1424 Toren.

Den Debuttreffer in der BWOL warf am 16.09.2017 in Oberstenfeld gegen die HSG Bottwar Julian Lasch zum 1:2.

Den 500. Treffer in der BWOL erzielte Jonas Meyer zum 2:0 gegen Oftersheim/Schwetzingen in der Saison 2018/19.

Den 1.000 Treffer erzielte in der Saison 2019/20 Jacob Funk beim Auswärtserfolg in Konstanz zum 20:16 Zwischenstand. Er warf übrigens auch das letzte BWOL-Tor.

Die fünf besten Helmlinger Torschützen waren:

1. Jonas Meyer (Saison 2018/19 und 19/20) mit 130 Toren

2. Jan Kraft (Saison 2019/20) mit 109 Toren

3. Timo Reuter (Saison 2018/19 und 19/20) mit 106 Toren

4. Rouven Horn (Saison 2017/18 und 18/19) mit 96 Toren

5. Sven Schmitt (Saison 2017/18) mit 93 Toren

Die meisten Tore pro Saison erzielte

Saison 2017/18 Sven Schmitt mit 93 Treffern

Saison 2019/20 Jan Kraft mit 109 Treffern

Saison 2019/20 Luis Oberle mit 80 Treffern

Die meisten Spiele absolvierte:

Jonas Meyer machte die meisten Spiele mit 36 Partien. Jonas absolvierte zwei komplette Spielrunden in der BWOL ohne ein Spiel zu verpassen. Florian Heidt stand 32 Mal auf der Platte, Timo Reuter deren 31 Mal. Fabian Ludwig brachte es auf 29 Partien und Dorian Caleta auf 28 Einsätze für den TuS in der BWOL.

Die Mannschaften der drei Jahre

Endgültiges Ende und Wertung der Saison 2019/20

Herren II profitieren mit Nichtabstieg

Die Entscheidungen zur Beendigung der Runde 2019/20 sind endgültig getroffen. Der SHV folgte den Beschlüssen des DHB weitgehend und hat die Saison nach der Quotientenregelung gewertet. Enttäuschend allerdings die Entscheidung, dass es keine „Meister“ der Spielklassen, sondern lediglich „Aufsteiger“ aus den Spielklassen gibt. Hiermit werden Mannschaften wie bspw. der TuS Steißlingen in der Südbadenliga, welcher souverän die Tabelle anführte, um den verdienten Lohn einer Meisterehrung gebracht. Beim TuS Helmlingen trifft dies auf die männliche B2-Jugend zu, welche ohne Punktverlust mit 30:0 Punkten und 6 Punkten Vorsprung souverän die Bezirksklasse beherrschte. Komisch, dass in der Handball-Bundesliga, wo auch erst 75% der Spiele absolviert wurden, ein Meister gekürt wird. Aus Sicht des Verfassers dieses Berichts ein schwaches Zeichen für die Amateursportler.

Doch die Zeiten von Corona sind eben verrückt. Täglich gibt es neue Nachrichten und man weiß heute nicht, ob wir im Jahr 2020 überhaupt nochmal unserer geliebten Sportart nachgehen können.

Auch die Vorstandvorsitzende des TUS Helmlingen bedauert einen Abbruch der Saison sehr, alle Beteiligten hätten die Saison gerne weitergespielt. Aus Rücksicht auf Gesundheit und Sicherheit sei der Abbruch aber zu akzeptieren.

Weiter möchte sich die Vorstandsvorsitzende Astrid Zimpfer bei allen Gremien bedanken, die jetzt diese Entscheidungen treffen mussten. Astrid Zimpfer weiter: „Wir, die TuS-Verantwortlichen, möchten uns unbedingt auch bei all denen bedanken, die zum Gelingen der Saison 2019/2020 beigetragen haben und uns auch weiterhin unterstützen werden. Noch wissen wir nicht, wie und wann es weiter gehen wird. Aber wir arbeiten natürlich weiterhin an den Planungen und Vorbereitungen für die neue Saison und hoffen darauf, dass diese im Herbst auch wirklich beginnen kann und wir uns dann alle bei bester Gesundheit wieder in der Helmlinger Rhein-Rench-Halle sehen werden. Über Neuigkeiten und Änderungen werden wir natürlich auch auf unserer Homepage immer berichten.“

Doch zurück zum endgültigen Ende der Saison. Großzügig wurde die Aufstiegsregel behandelt, denn teilweise steigen zwei Vereine in die höhere Klasse auf. Unter dem Link

https://www.hv-suedb.de/aktuell/detail/news/veroeffentlichung-wertung-der-saison-2019-2020

https://www.hv-suedb.de/fileadmin/shv/Dokumente/SHV_Bescheid_Wertung_wegen_Corona_gesamt_II.pdf

sind Anschreiben des SHV-Präsidenten sowie die Abschlusstabellen des Verbandes und dessen Bezirke aufgeführt.

Was bedeutet dies für die Mannschaften des TuS Helmlingen?

Herren

Bei den Herren I ändert sich tabellarisch nichts und sie bleiben in der Südbadenliga auf dem Abschlussrang 10. Die Saison 2020/21 (sollte sie wie geplant gestartet werden) wird -nach jetzigem Stand- um vier Mannschaften erweitert und  mit 16 Teams gespielt. Neu in der SBL sind der TVS Baden-Baden-Sandweier II, der TuS Ottenheim, die HU Freiburg (wird mit der HSG Freiburg fusionieren) sowie der TV St. Georgen. Der TuS Steißlingen steigt auf.

Bei den Herren II hat die Glücksgöttin zugeschlagen und man profitiert von der Nichtabstiegsregel. Aktuell auf einem Abstiegsplatz stehend erhalten die jungen Wilden eine erneute Chance sich in der Landesliga zu präsentieren. Auch hier ändern sich -nach jetzigem Stand- die Gegner mit insgesamt 2 abgehenden Aufsteigern (Sandweier und Ottenheim) sowie 4 hinzukommenden Neulingen: die HSG Hardt und der TuS Großweier aus dem Bezirk Rastatt sowie der TuS Altenheim II sowie dem SV Zunsweier aus dem Bezirk Offenburg stoßen hinzu. Insgesamt 16 Teams gehen in den Wettstreit der Landesliga Nord.

Die Herren III spielen auch nächste Saison in der Kreisklasse A.

Damen

Still und klammheimlich haben sich die Helmlinger und Rheinmünster SG-TuSies als Aufsteiger einen hervorragenden dritten Abschlussrang erarbeitet. Ein toller Erfolg für das Team von Trainer Daniel Kehret. Nachdem zwei Teams aufsteigen (Friesenheim und Ohlsbach/Elgersweier) stehen die Mädels nächste Saison plötzlich als Titelmitfavorit da. Hier wird es -nach jetzigem Stand- drei Aufsteiger geben und es werden 14 Mannschaften der Landesliga Nord angehören. Aus dem Bezirk Rastatt kommen die Panthers Gaggenau sowie die SG Kappelwindeck/Steinbach III sowie aus dem Bezirk Offenburg der TV Gengenbach zur neuen Saison hinzu. Die SG Ohlsbach/Elgersweier II als Tabellenzweite verzichten auf einen Aufstieg.

Die Damen II bleiben in der Bezirksklasse mit voraussichtlich weiteren 6 Mannschaften und kämpfen hier um Bezirksehren.

Jugend

Fast alle Jugendmannschaften haben ihren bisherigen Platz behalten. Lediglich die D-Jugend verbesserte sich aufgrund weniger Spiele und eines besseren Quotienten auf Platz 3. Da es keine „Aufsteiger“ gibt, sind Platzierungen diesbezüglich sowieso nicht relevant. Einen Rückblick auf die Leistungen und Erfolge der Jugendteams wird es noch separat geben.

Da es mit großer Wahrscheinlichkeit keine Qualifikationsrunden gibt, könnte es nach jetziger Planung sein, dass die Ergebnisse der letzten Jahre als Grundlage einer Klassenzugehörigkeit in der Saison 2020/21 dienen. Diese Entscheidung gilt es jedoch abzuwarten.

Beschluss des SHV: Abbruch der Saison 2019/20

Unten stehend die Veröffentlichung des Beschlusses des Präsidiums des SHV. Der SHV folgte damit den Empfehlungen des DHB. So sind erste Entscheidungen gefallen. Es wird u.a. keine sportliche Absteiger der abgebrochenen Saison geben. Nutznießer hiervon sind beim TuS Helmlingen die Herren II, welche derzeit auf einem Abstiegsplatz stehen würden, aber das Startrecht für eine weitere Landesligasaison erhalten. Noch nicht klar ist die Wertung der Runde hinsichtlich Meisterschaften oder die Handhabung der überbezirklichen Jugendqualifikation, wo bspw. unsere A-Jugend als Baden-Württembergischer Vizemeister in diesem Jahrgang gerne die Qualifikation für die JHBL gespielt hätte.

Hier der offene Brief des SHV-Präsidenten:

Das Präsidium des Südbadischen Handballverbands hat sich in einer Telefonkonferenz zu den Entscheidungen und Entscheidungsvorlagen des DHB wie folgt positioniert:

Das Präsidium des SHV hat die Beendigung der Spielrunde 2019/2020 beschlossen. Mit dieser Entscheidung sind alle weiteren Spiele der Runde 2019/2020 abgesetzt. Unser Ziel und unsere Hoffnung war es bis zuletzt, eine sportliche Lösung für die Beendigung der Runde 2019/2020 zu erreichen. In einem Zeitfenster, das durch die Sommerferien in den nördlichen Bundesländern auf 25.06. begrenzt ist und von heute ausgehend durch die nötige Verlängerung der Sperren von Schulen und damit Hallen gekennzeichnet ist, ist dies jedoch leider nicht mehr möglich. Der Beschluss zum Abbruch ist uns nicht leicht gefallen, aber mit dem Beschluss erreichen wir Planungssicherheit für die Vereine.

Das Präsidium des SHV hat bzgl. des Meldeschlusses beschlossen, diesen für die Spielklassen auf Ebene des SHV auf den 30.04.2020 zu setzen. Die Bezirke regeln den Meldeschluss für die Spielklassen der Bezirke in eigener Zuständigkeit und belassen diese unverändert.

Bezüglich des SHV-Pokals der Spielrunde 2020/2021 hat das Präsidium des SHV eine Aussetzung beschlossen.

Wir wollen damit den Terminkalender freihalten für eine eventuell nötige Erhöhung der Spiele in einzelnen Klassen durch die höhere Anzahl an Mannschaften in den Klassen.

DHB, HBL und HBF haben sich darauf verständigt, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit der Ausnahme von bereits zurückgezogenen Mannschaften, bzw. sogenannter „wirtschaftlicher Absteiger“), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben soll. Das Präsidium des SHV hat diese Sichtweise übernommen. Das heißt, dass es durch die abgebrochene Spielrunde 2019/2020 nur Gewinner geben wird: Sportlich keine Absteiger, Sportlich jedoch Aufsteiger, bei Mannschaften, die aus anderen als sportlichen Gründen eine Klasse tiefer melden wollen, wird dies gestattet.

Das Präsidium des SHV bringt damit die Wertschätzung für die Vorbereitung sowie die bisher gespielten Spiele zum Ausdruck. In Situationen, wie wir sie gerade erleben, sollte keine Mannschaft benachteiligt werden.

Das Präsidium des SHV hat die Alternativen zur Wertung der Spielrunde 2019/2020 gesichtet, sowie aus der Vielzahl der Ansätze Beiträge auf die Ebene des DHB eingebracht. Wir bedanken uns für die vielen Ansätze, die von Vereinen, Trainern und anderen Engagierten bei uns eingegangen sind! Das Präsidium wird sich aktiv in die Entscheidungsfindung im DHB einbringen. Wichtig ist hier die Geschlossenheit der Landesverbände in Deutschland im Auge zu behalten.

Das Präsidium des SHV wird sich in den kommenden Tagen mit der finalen Wertung der Spielrunde 2019/2020 befassen, diese Position in die Entscheidungsfindung im Bundesrat des DHB einbringen und seine Entscheidung kommunizieren.

Der Südbadische Handballverband hat wie alle Verbände in Deutschland, den Spielbetrieb der Jugend schon für beendet erklärt. Die drängendste Frage im Jugendbereich ist die Frage nach der Qualifikation für die Spielrunde 2020/2021, die normalerweise vor den Sommerferien ausgespielt wird. Hier müssen und werden alternative Lösungen für den Südbadischen Handballverband in Abstimmung mit dem DHB und Handball Baden-Württemberg gesucht und gefunden werden. Wir arbeiten intensiv daran mit.

Mit diesen Entscheidungen hat das Präsidium des SHV für die Vereine Planungssicherheit geschaffen!

Kein sportlicher Abstieg bedeutet keine Benachteiligung von Mannschaften durch die Situation der Tabelle mit Stand 12.03.2020.

Aufstiegsmöglichkeiten nach einem möglichst deutschlandweit einheitlichen Verfahren, bedeutet die Wertschätzung für die Leistungen, die in den bisherigen Spielen der Runde 2019/2020 erbracht wurden.

Die Eröffnung der Möglichkeit freiwillig nur eine Klasse nach unten zu gehen, bei z. B. wirtschaftlicher Schieflage eines Vereins, bedeutet größtmögliches Entgegenkommen für die wirtschaftlichen Effekte der Corona-Krise für die Vereine.

Wir sind uns einig, dass dies die fairste Lösung für alle ist.

Jetzt gilt unser Fokus der Frage der Wertung der Runde 2019/2020: Wem wird das Aufstiegsrecht angeboten? Antwort dazu sollte bis nach Ostern vorliegen.

Parallel die Frage nach der Qualifikation der Jugend für die Runde 2020/2021. Das sollte innerhalb der nächsten 4 Wochen geklärt sein. Auch hier ist die gesamte Hierarchie von der JHBL über die JBWOL bis in den SHV zu beachten.

Dann geht es auf Basis der Mannschaftsmeldungen auch schon an die Planung der Spielrunde 2020/2021: Wieviel Mannschaften in welcher Spielklasse? Teilung von Spielklassen?

Der Corona-Effekt wird noch länger nachhallen im Handball …

Mit der Bitte um Verständnis und Ihr/Euer Mitgehen in dieser Entscheidung

verbleibe ich

mit sportlichen Grüßen

ALEXANDER KLINKNER

Präsident des Südbadischen Handballverbandes

Stellungnahme des SHV zur Runde 2019/20

Liebe Handballfreunde,

im Auftrag des Präsidiums des SHV möchte ich Euch über den aktuellen Stand unserer Überlegungen zur virusbedingten Unterbrechung der Hallenrunde 19/20 informieren.

Die Präsidiumsmitglieder machen sich derzeit genauso wie viele andere Verantwortliche Gedanken, ob es möglich sein wird, die Runde fortzusetzen.

Unsere Erwägungen müssen aufgrund der derzeitigen Situation auch die Frage des „Was wäre, wenn“ für den Fall der Nichtfortführung der Runde und damit der Bewertung der absolvierten Spiele miteinbeziehen.

Die Frage der Fortführung der Runde hängt von Dingen ab, die wir derzeit nicht oder nur schwer beurteilen können. Die Beschlusslage des Deutschen Handballbundes ist klar: der gesamte Spielbetrieb der Erwachsenen soll bis mindestens 19.04.2020 ausgesetzt werden. Mit den spieltechnischen Konsequenzen sowie den Rahmenbedingungen des Spielbetriebes befasst sich derzeit eine übergreifende Arbeitsgruppe.

Für uns in unserem Zuständigkeitsgebiet Südbaden stellt sich die Situation wie folgt dar: Aufgrund der Staffelung des Dachverbandes und seiner Gebietsverbände kann es grundsätzlich in diesem Bereich nur einheitliche Lösungen zur Wertung der Runde 2019/2020 geben.

Die Fragen des Spiel- und Wertungsbetriebes der dritten Liga (DHB) geben Bedingungen für die Oberligen (und damit für die dort zuständigen 3 Verbände) vor, die Oberliga Baden-Württemberg wiederum gibt die Rahmenbedingungen für den Spielbetrieb unserer höchsten Liga, der Südbadenliga, vor. Wir in Südbaden sind damit an die 3 Verbände im Süden gebunden, die 3 Südverbände der Handball Oberliga B-W an den DHB.

Das bedeutet für uns derzeit, dass wir zum einen schlicht die aktuellen Ereignisse von Tag zu Tag bewerten müssen und bis kurz vor dem 19.04.2020 auf eine Entscheidung des DHB im Hinblick auf die Fortsetzung der Runde warten müssen.

Das heißt aber auch, dass wir bezogen auf die Bewertung der Runde 2019/2020 und die Konsequenzen für den Spielbetrieb 20/21 ebenfalls auf die rechtlichen Rahmenbedingungen des DHB verwiesen sind.

Die Entscheidung, ob oder wie die Runde zu werten sein wird, wird für uns voraussichtlich verbindlich, es sei denn, der DHB lässt eine sogenannte Öffnungsklausel („Die Landesverbände können im Rahmen Ihrer Zuständigkeit abweichende Bestimmungen erlassen.“)  zu, was wohl eher nicht wahrscheinlich sein wird. Im Rahmen der Entscheidungsfindung beim DHB haben wir uns als Verband deutlich positioniert.

Für den Fall des Zulassens einer eigenen Regelung des Verbandes haben wir uns vorbereitet und wären in der Lage, unmittelbar nach der Entscheidung des DHB zu reagieren und unsere Vorstellung zur Bewertung der Rundes 2019/2020 umzusetzen.

Wir hoffen alle immer noch, dass es solch schwieriger, sicherlich nicht in jedem Fall „gerechter“ Lösungen nicht bedarf, aber verkennen nicht, dass wir vorbereitet sein müssen.

Dies soweit zur aktuellen Lage.

Bleibt gesund bis zum Wiedersehen in den Hallen….

Christian Forcher

VP Recht SHV

Herren I erwarten im Derby-Klassiker den BSV Sinzheim

Männer Südbadenliga  TuS Helmlingen I – BSV Phönix Sinzheim I
Sonntag, 15.03.2020 um 17.00 Uhr Rhein-Rench-Halle, Helmlingen
(von Michael Hänsel)
Mit dem Bezirks-Derby in der Handball Südbadenliga geht es für den TuS Helmlingen gegen Phönix Sinzheim in die finale Phase der Saison 2019/20. Damit trifft der TuS im Heimspiel als derzeit Tabellenzehnter mit 15:25 Punkten auf seinen Bezirks-Rivalen BSV Phönix Sinzheim, als Tabellensiebter mit 21:19 Punkten. Ganz klar, was zählt sind zwei Punkte für den TuS. Denn mit der 22:28 Hinspiel-Niederlage in Sinzheim hat man mit den Feuervögeln noch eine Rechnung offen. Die Phönix-Handballer haben derzeit die bessere Ausgangssituation konnten auch am vergangenen Wochenende in einem weiteren Bezirks-Derby sich zu hause knapp mit 31:30 gegen das Überraschungsteam der SG Kappelwindeck/Steinbach durchsetzen. Ganz anders erging es den Hanauerländern diese sich beim Aufsteiger TV Herbolzheim überraschend klar mit 29:39 geschlagen geben mussten. Es war kein gutes Auswärtsspiel wobei die Ludwig/Ackermann-Sieben nach zuletzt guten Spielen in der Südbadenliga nicht zu ihrer gewohnten Stärke fand. Nun heisst es im Derby die Kurve kriegen und vorallem ein anderes Gesicht zeigen und sich an die Tugenden erinnern wie z.B. im letzten Heimspiel das Spitzenteam der HGW Hofweier geschlagen wurde. In den verbleibenden sechs Südbadenliga-Spielen gilt es nun für den TuS nochmal im Saisonendspurt das Maximum rauszuholen und möglichst viele Punkte zu sammeln um das Saisonziel Klassenerhalt am Besten vorzeitig zu erreichen. Wenn auch die Mannschaft von verletzungsbedingten Ausfällen betroffen ist, hat sie doch vorallem im letzten Heimspiel bewiesen, was mit einer mannschaftlich geschlossenen starken Heim-Leistung alles möglich ist. Daran gilt es wieder anzuknüpfen gegen das Team von Trainer Kalman Fenyö um im Bezirks-Derby die Punkte zu behalten und sich möglichst für die Hinspiel-Niederlage zu revanchieren. Mit der nötigen Motivation, einer guten Einstellung und viel Siegeswillen, sowie einem gefährlichen, variablen Angriffsspiel, das von jeder Position ausgehen muss und einer kompakteren Abwehr ist das mit Sicherheit machbar. TuS-Coach Ralf Ludwig analysiert im Vorgespräch zum Bezirks-Derby „Unser Ziel ist ganz klar zwei Punkte zu holen. Wir wollen eine Reaktion zeigen, auf das nicht so gute Spiel in Herbolzheim. Auch in der Abwehr müssen wir uns steigern und kompakter stehen.“ Personell stehen neben den verletzten Jan Parpart und Joel Schmitt (Schulter), auch grippebedingt ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Tomasz Pomiankiewicz. Jens Schoch sammelt nach seinem längeren Auslandsaufenthalt, erstmal Spielpraxis in der 2.Mannschaft. Mike Reichenberger ist nach seiner Verletzung an der linken Hand wieder voll einsatzfähig und im Derby gegen Sinzheim dabei.

Herren II wollen Heimsieg im Duell der Reservemannschaften

Männer Landesliga Nord TuS Helmlingen II  –  TuS Schutterwald II
Samstag, 14.03.2020 um 19:30 Uhr Rhein-Rench-Halle, Helmlingen
(von Michael Hänsel)
In der Handball Landesliga Nord trifft der TuS Helmlingen II im Heimspiel am Samstagabend im Ortenau-Derby auf den TuS Schutterwald II. Derzeit stehen die Hanauerländer mit 13:27 Punkten auf Rang 13 und benötigen gegen die Oberliga-BW Reserve des TuS Schutterwald aktuell auf dem 7.Tabellenplatz bei 20:18 Punken beide Zähler.
Keine einfache Situation derzeit für die Schützlinge von TuS-Coach Detlef Ludwig und Co.-Trainer Patrick Kreß, im Tabellenkeller der Handball Landesliga Nord, denn auch die etwas höher platzierten Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte fahren ihre Punkte ein. Zwar sind es auf den nächstplatzierten HR Rastatt/Niederbühl gerade zwei Punkte Abstand auf den 12.Tabellenplatz, doch haben diese zwei Spiele weniger auf dem Konto. Bis auf Rang 11 zur TS Ottersweier, die ihr Heimspiel am vergangenen Wochenende souverän gegen die HR Rastatt/Niederbühl mit 35:22 gewann sind es fünf Punkte Abstand.
Die Gäste um Trainer Andreas Wiedenmann und Andreas Huck gewannen ihr Heimspiel zuletzt gegen den TuS Schuttern mit 23:21, die TuS-Reserve unterlag im Aufsteiger-Duell bei der SG Freudenst./Baiersb. knapp mit 32:34. Trotz das die Hanauerländer nicht in Bestbesetzung antreten konnten war es eine gute Angriffsleistung. Diese soll jetzt im Heimspiel gegen den TuS Schutterwald II weiter bestätigt werden mit einer besseren Abwehr und weniger Gegentore. Das Hinspiel konnte der TuS Schutterwald II knapp mit 27:26 für sich entscheiden. Obwohl die TuS-Reserve ein richtig gutes Auswärtsspiel in Schutterwald abgeliefert hat, war man in der Schlussphase mit einigen Entscheidungen nicht gerade glücklich. Das Team um Trainer Detlef Ludwig und Patrick Kreß hätte damals mindestens einen Zähler oder mehr verdient gehabt. Nun soll es im Rückspiel für die Hanauerländer mit einer guten Heim-Leistung besser laufen. Die Jungs wollen mit der richtigen Einstellung und viel Einsatz und Siegeswillen mit einem Heimsieg von der Platte gehen, der für den Klassenerhalt sehr wichtig wäre. Personell steht TuS-Coach Detlef Ludwig wieder ein breiter Perspektivkader zur Verfügung und damit voraussichtlich mehr personelle Alternativen im Heimspiel gegen Schutterwald wie noch vergangene Woche.

Vorletztes Heimspiel der B1 am heutigen Dienstag

Dienstag, 10. März 2020 um 19 Uhr Rhein-Rench-Halle Helmlingen

Männliche Jugend B Oberliga Baden-Württemberg

TuS Helmlingen – TuS Schutterwald

Das Nachholspiel des 16. Spieltags findet unter der Woche statt. Nachdem am vergangenen Wochenende Spieler der Gäste bei einer Sichtungsmaßnahme teilnahmen, wurde das Spiel verschoben. Im Duell mit dem Namensvetter aus Schutterwald ist für die B-Jugend eine große Rechnung offen. Mit der schlechtesten Saisonleistung ging man im Hinspiel in Schutterwald regelrecht baden. Diese Pleite soll aus der Welt geschaffen werden, hierauf brennt die Mannschaft. Mit einem Sieg aus den letzten beiden Heimspielen wird der TuS Helmlingen definitiv als beste Mannschaft aus dem Landesverband Südbaden abschließen. Hierzu soll bereits das Spiel am Dienstaggenutzt werden. Ratlos war das Trainerteam jüngst nach der Niederlage gegen den Tabellenletzten aus Bietigheim-Bissingen. Leider belohnt sich die Mannschaft zu selten für ihren großen Aufwand, denn zu leichtfertig werden Führungen hergegeben, und sobald der Negativlauf beginnt fehlt eine führende Hand auf dem Feld. Doch gemeinsam soll das Derby mit aller zu Verfügung stehenden Mittel erfolgreich gestaltet werden. Ein versöhnlicher Abschluss der Runde eingeschlossen

Ergebnisse der Jugendmannschaften vom vergangenen Wochenende

E-Jugend Staffel 1

TuS Helmlingen – SG Baden-Baden/Sandweier 1:3

E Jugend erhält ersten Dämpfer

Am Samstag, 07.03.20 war der SG Baden-Baden/Sandweier der Gegner. Manwusste von der Spielstärke. Gleich nach dem Anpfiff bekamen die Gastgeber die Spielweise zu spüren. Aggressive Abwehrarbeit und schnelles körperbetontes Angriffsspiel brachte den Gästen eine 3:0 Führung bevor Helmlingen den Anschlusstreffer erzielte. Langsam kam man ins Spiel, es gelang den Ausgleich zu erzielen, aber durch spielerische Fehler setzten sich die Gäste wiederum mit 3 Toren ab. Diesem Abstand lief man hinterher und musste die erste Halbzeitniederlage mit 11 : 14 Toren hinnehmen.Die zweite Hälfte sollte besser werden. Beide Mannschaften waren nun ebenbürtig, keinem gelang ein Ausreißer und somit erkämpfte man sich ein Unentschieden mit 13 : 13 Toren. Torschützen: Tymek Pomiankiewicz 9, Simon Weiss 7, Maddox Abel 4, Dilara Herzberger, Darian Herzberger, Mika Schulz und Elias Lacker je 1

(Bericht: Ferdel Bächle)

D-Jugend Bezirksklasse

HR Rastatt/Niederbühl – Tus Helmlingen 12:24 (7:10)

Pfichterfolg über das Schlußlicht

Dass es für die D-Jugend nur noch um die goldene Ananas geht, war in den ersten zwanzig Spielminuten deutlich zu sehen. Die Konzentration und die Körperspannung war nicht vorhanden und das bedeutete gegen das Tabellenschlußlicht eine enttäuschende 10:7 Halbzeitführung. Ein wenig mehr Elan entwickelte man dann in Durchgang zwei. nach dem 11:8 gelangen sechs Treffer in Folge und bis zum Schluß baute man die Führung zum 24:12 Endstand aus. Es spielten: Janis Hinz im Tor; Paul Benz 1, Tristan Meder 9, David Anthonj 1, Noah Weiß  3, Simon Weiß 3, Maddox Abel 3, Marco Zeller 3 und Florian Aßmus 1.

C-Jugend Südbadenliga

SG Baden-Baden/Sandweier – TuS Helmlingen 21:18 (8:4)

Unerklärlicher Rückfall in schlechte Zeiten

Mit ihrer schlechtesten Saisonleistung verpassten die C-Jungs den zweiten Saisonsieg gegen einen harmlosen Gegner. Völlig desolat verlief die erste Halbzeit, mit nur vier Treffern ins gegnerische Tor. Aber auch die Gastgeber trafen nur achtmal, so dass zur Halbzeit noch nichts entschieden war. Die heimische SG agierte traditionell defensiv, das hatte mit der geforderten offensiven Deckung in der C-Jugend nichts zu tun. Überraschend war die Leistung der Helmlinger Jungs deshalb, weil die Formkurve seit der Winterpause nach oben zeigte. Unerklärlich, weshalb man so ängstlich und zurückhaltend agierte. Spielerisch war man mehr als ebenbürtig und in Durchgang zwei zeigte man in Phasen schöne Kombinationen. Nachdem man zwischenzeitlich  mit sieben Toren zurücklag, kam man nochmals auf zwei Tore heran. Der Schlussspurt kam aber zu spät. Torhüter Janis aus der D-Jugend war bester Helmlinger Spieler. Es spielten: Janis Hinz im Tor; Luca Hauß 1, Felix Frei 3, Joshua Gronau 3, Linus Minet 3, Tristan Meder, Jonas Müller 1, Nanaimo Vygen 2 und Leo Zimpfer 2.

A-Jugend Südbadenliga

HSC Radolfzell – TuS Helmlingen 29:36 (14:18)

Müheloser Sieg am Bodensee

Beim Auswärtsspiel mit der längsten Anreise landete die A-Jugend einen ungefährdeten Sieg. Zwar war die Leistung gegen den Tabellenvorletzten nicht übermäßig berauschend, jedoch sind die zwei gewonnenen Punkte das wichtigste. Das 0:1 der Gastgeber beantworteten die Helmlinger Jungs bis zur 10. Minute mit einem 5:1. Wie schon so oft reicht der A-Jugend diese starke Pahse zur Führungg, weiter entscheidend ausbauen konnte sie diese aber nicht. So auch in der zweiten Hälfte, als der Vorsprung immer zwischen drei und sieben Toren pendelte, bis zum 36:29 Endstand. Es spielten Dorian Caleta und Roman Oesterwind im Tor; Jonas Meyer 1, Niklas Hirsch, Julian Lasch 2, Tom Mink 2, Merlin Kempf 6, Linus Nachtigall 4, Tim Karch 3, Sven Schmitt 10, Lars Schmitt 5, Manuel Meyer 3 und Nick Anthonj.

Herren I enttäuschen in Herbolzheim

Männer-Südbadenliga  TV Herbolzheim I – TuS Helmlingen I  39:29  (20:11)
Es war ein gebrauchter Samstagabend für die Südbadenliga-Handballer des TuS Helmlingen beim Aufsteiger TV Herbolzheim. Nach einem enttäuschenden Auftritt gab es im Breisgau nichts zu holen. Nach zuletzt guten Spielen in der Handball Südbadenliga hat den Hanauerländern vor allem die Kompaktheit in der Abwehr gefehlt. Die Herbolzheimer drückten schon zu Beginn der Partie ihren Stempel auf und landeten somit einen Start-Ziel-Sieg.
Bevor der TuS richtig auf der Platte war, stand es schon 5:1 (7.) für den TV Herbolzheim. Unter anderem ein Doppelpack des halbrechten Rückraum-Shooter Oliver Bührer und das Trainerteam um Chefcoach Ralf Ludwig und Co.-Trainer Benni Ackermann musste schon frühzeitig in der achten Minute den grünen Karton ziehen. Doch auch danach wollte eine Besserung nicht wirklich einkehren. Zunächst versuchte man den Rückstand in Grenzen zu halten, das gelang Michael Zimmer-Zimpfer mit dem 8:5 (13.), doch nach dem 12:7 (17.) des TVH-Spielers Timo Hoch, fehlte bei den Gästen der komplette Zugriff. Somit konnten die Gastgeber um Trainer Mirko Reith über 15:9 (22.) sich weiter bis zum 17:9 (27.) durch Robin Schrodi weiter absetzen. Selbst verschiedene Abwehr-Variationen brachte das Angriffspiel des TVH nicht aus dem Konzept, da diese auch mit dem siebten Feldspieler agierten. In der Abwehr war der TuS zu harmlos und im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Somit ging es mit einem deutlichen 20:11 Rückstand in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel fast das gleiche Bild, Herbolzheim bestimmte die Partie und der TuS musste zusehen, dass der Rückstand nicht noch größer wurde. Der elffache Rückraum-Shooter Oliver Bühler baute seine Torquote im rechten Rückraum weiter aus und ließ die TuS-Abwehr auch im Spiel 1 gegen 1 alt aussehen. Zudem verwandelte er vom Siebenmeterpunkt souverän zum 22:12 (32.). Positiv hervorzuheben war beim TuS Helmlingen auf Linksaußen TuS-Youngster Merlin Kempf, welcher seine Sache wirklich gut machte und mit drei Treffern in Folge den TuS wieder etwas hoffen ließ beim 22:15 (34.). Auch Mike Reichenberger, der aufgrund seiner Verletzung an der linken Hand noch geschont wurde und nur beim Siebenmeter zum Einsatz kam, konnte alle Strafwürfe mit einer 100% Quote sicher verwandeln. Doch alleine das reichte nicht gegen die spielerische Überlegenheit der Breisgauer. So zogen diese im Angriff weite ihre Kreise schraubten am Ergebnis. In der 39.Min konnte Routinier Sascha Ehrler zum 27:18 für den TVH wieder erhöhen. Die Partie war gelaufen und der TuS versuchte weiter eine zweistellige Niederlage abzuwenden, was im weiteren Spielverlauf nur bedingt gelang. Merlin Kempf konnte mit seinem siebten Treffer für den TuS wieder zum 30:24 (46.) verkürzen. Danach verletzte sich Adrian Ohnmus im TVH-Gehäuse etwas unglücklich beim Auftreten als er einen Ball im Tor abwehrte und konnte nicht mehr weiterspielen, für ihn kam in der Schlussviertelstunde Michael Schiffner. Mit Steve Reichenberger kam nochmal neuer Schwung ins TuS-Angriffsspiel er konnte mit einem Doppelpack den Abstand auf 32:26 (49.) weiter verkürzen. Doch die Schlussphase der Partie lief dann wieder zu Ungunsten der Hanauerländer, auch ein paar Entscheidungen nicht von Fortuna gekrönt, nutzte der TVH um wieder die Führung bis zum Ende weiter auszubauen. Der sehr agile franzsösische Mittelmann Alexandre Weiss brachte seine Sieben zum klaren 36:26 (53.) Vorsprung und damit wieder auf zehn Tore Differenz. Marius Wagner verkürzte zwar nochmals auf 36:28 (56.), doch TVH-Routinier Sascha Ehrler setzte dann eine halbe Minute vor Ende den Schlusspunkt zum 39:29 Endstand für die Breisgauer, an einem Samstagabend der aus Helmlinger Sicht sehr ernüchternd und enttäuschend gelaufen ist.
TuS-Coach Ralf Ludwig analysierte nach dem Spiel: „Wir haben heute gar nicht ins Spiel gefunden. Uns hat die Kompaktheit in der Abwehr komplett gefehlt. Wir müssen uns jetzt unter der Woche sortieren, um am kommenden Sonntag im Heim-Derby gegen Sinzheim ein deutlich besseres Auftreten zu haben“
Tore TV Herbolzheim I: Adrian Ohnemus (1.-45.), Michael Schiffner (46-60.), Alexandre Weiss 2, Marius Schmieder 6, Patrick Hoch 1, Frank Reymann 2, Luca Fees, Robin Schrodi 2, Florian Troxler 3/1, Yannick Guth 2, Timo Hoch 6, Oliver Bührer 11/3, Florian Blättler 1, Sascha Ehrler 3
Tore TuS Helmlingen I:  Julian Bissinger (1.-30), Max Zimmer (31.-60), Michael Zimmer-Zimpfer 5, Marius Wagner 2, Merlin Kempf 7, Joel Kraus, Marc Müller 5, Lars Schmitt 1, Steve Reichenberger 2, Sven Schmitt, Manuel Strübel, Mike Reichenberger 3/3, Tomasz Pomiankiewicz 4
Schiedsrichter: Matthias Kaufhold und Daniel Lehmann (beide DJK Singen)