Ernüchternde Niederlage im 1. Bundesligaspiel

A-Jungs zeigten nur kurz ihr ganzes Können

TuS Helmlingen – TV Bittenfeld 26:41 (14:21)

Lehrgeld bezahlte die junge Truppe des TuS Helmlingen am ersten Spieltag der Jugend-Bundesliga Handball. Letztendlich ohne Chance schlitterten die Jungs von Trainer Thomas Schuppan in eine hohe Niederlage. Dabei sah es in den ersten Minuten gut aus für die Hanauerländer. Elias Meier war der erste Helmlinger Bundesligatorschütze zur 1:0 Führung, welche bis zum 4:3 auch hielt. Alles sah nach einer spannenden Auseinandersetzung auf Augenhöhe aus. Doch urplötzlich schlichen sich Fehler wie ungenaue Abspiele ins Helmlinger Spiel. Die Folge war eine 9:5 Führung für die Gäste. Während sich die Bittenfelder an der unerwartet leicht erreichten Führung aufbauten, wurde man auf Helmlinger Seite nervöser und die Mut lies sichtlich immer mehr nach. Zwar gelang Manuel Meyer in Unterzahl der 7:9 Anschluss. Doch der Bundesliganachwuchs zeigte seine Abgeklärtheit, gewann einfache Bälle und erhöhte fast mühelos auf 14:7. Die Gäste rissen durch lang gezogene Wechsel ein ums andere Mal Lücken in die TuS-Abwehr und rührten hinten selbst Beton an. Ab der 20. Minute zeigte der TuS in einer Phase, dass er durchaus mithalten kann. Georg Schnatterbeck traf mit wuchtigem Wurf zum zwischenzeitlichen 9:15 und dreimal Rouven Horn und nochmals Schnatterbeck sorgten dafür, dass der 7-Tore-Rückstand bis zum Halbzeitpfiff beim Stand von 14:21 Bestand hatte. Mutig wollte man den zweiten Durchgang beginnen, aber das scheiterte zunächst kläglich. Bittenfeld erzielte 4 Treffer in Folge und erhöhte auf 25:14. Das Spiel war somit entschieden, der letzte Wille der Helmlinger Jungs im Keim erstickt. Fortan entwickelte sich ein besseres Trainingsspiel. Coach Schuppan genehmigte allen Spielern Einsatzzeiten und die Gäste gaben auch dem 2. Anzug die Chance auf Spielpraxis. Wieder konnte Helmlingen zwischendurch schönen Handball zeigen, am Ende setzte es allerdings eine etwas zu hoch ausgefallene 26:41 Niederlage.

Das Helmlinger Publikum quittierte den Auftritt dennoch mit aufbauendem Applaus. Das Team um Leader Rouven Horn hatte in der Vorbereitung viele Male bessere Leistungen gezeigt und wird es zukünftig sicher auch tun. So sah es auch Trainer Thoma Schuppan, der vor allem die Körpersprache bemängelte. „Ich habe immer betont, dass wir lernen müssen. Und die Spieler werden die Lehren daraus ziehen und auch eine Niederlage wird sie weiterentwickeln.“ Nächste Woche geht es zum Topfavoriten den Rhein-Neckar-Löwen.

TuS Helmlingen: Dorian Caleta und Daniel Siewert im Tor; Georg Schnatterbeck (3), Jonas Haas, Nico Seiert, Nico Funk, Luis Fien (3/3), Manuel Meyer (4), Fabian Ludwig, Jacob Funk (4), Rouven Horn (7), Haris Avdovic, Elias Meier (3), Jonas Spangenberg (2)

TV Bittenfeld:Fabian Bauer und Joshua Schneider im Tor; Leon Agner (8), Joe Traub, Dalio Uskok (3), Joey König (7), Luca Mauch (8), Sören Winger (1), Paul Wennagel, Lasse Siebel, Jonas Jacobs (1), Johannes Teurer (11), Phillip Kusche (3)

Zeitstrafen; TuS 4 und TVB 4

Siebenmeter: TuS 4/3 und TVB 5/5.

Schiedsrichter: Lukas Schwarzmeier (TV Westersbach) und Bela Stewen (HSG Oberhessen)

 

Bundesligapremiere mit einem Heimspiel

Nachwuchs des Erstligisten Bittenfeld kommt nach Helmlingen

Sonntag, 27. September 2020 um 17 Uhr in der Rhein-Rench-Halle

TuS Helmlingen – TV Bittenfeld

Am Sonntag ist es soweit. Bundesliga in Helmlingen und das pünktlich zum 100.Jubiläumsjahr. In der Vorrunde mit 9 Begegnungen hat der TuS Helmlingen viermal Heimrecht. Und gleich das erste Spiel in der Bundesliga beschert der A-Jugend des TuS Helmlingen Heimrecht und ein Duell mit einem Nachwuchsteam eines Bundesligisten. Nach intensiver Vorbereitung wird das Aufeinandertreffen mit dem Qualifikanten aus dem Handballverband Württemberg gleich eine Standortbestimmung darstellen.

Personell musste der TuS jüngst herbe Botschaften hinnehmen. Fabian Ludwig verletzte sich im Training. Zudem hatte sich der unumstrittene Führungsspieler Jonas Meyer im Juli doch schlimmer verletzt und fällt mit einem Innenbandanriss im Knie vermutlich die komplette Vorrunde aus. Luis Fien -weiterer ehemaliger SHV- und BW-Auswahlspieler- ist noch dabei seinen Kreuzbandriss vollständig auszukurieren. Inwiefern er ins Spielgeschehen eingreifen kann, steht in den Sternen. Der Ausfall der beiden Stammspieler im Rückraum zwingt die Trainer zu Alternativen. Das Spiel der Mannschaft muss deshalb variabler angelegt werden. Gut dabei, dass sich die Neuzugänge auf diesen Positionen bisher hervorragend integriert haben. Vor allem Nico Funk scheint eine tragende Rolle zu bekommen. Aber auch Jonas Spangenberg, eigentlich noch im B-Jugendalter, deutete in der Vorbereitung sein enormes Talent an. Zuletzt stieß noch Georg Schnatterbeck zum Team, der mit seiner Explosivität eine Bereicherung sein wird. Letzter Neuzugang ist Nico Seiert, der die Lücke aufn Rechtsaußen füllen wird. Mit dem guten Torhüterduo Siewert/Coleta hat man einen Trumpf in der Hand. Rouven Horn und Jacob Funk obliegt es die junge und neu zusammengestellte Mannschaft zu führen.

Bild 1: Neuzugang Jonas Spangenberg

In einem letzten Testspiel vor der Runde kreuzte der TuS die Klingen mit dem Top-Team der JBHL aus Pforzheim/Eutingen. In einem unterhaltsamen Spiel zweier nicht in Bestbesetzung angetretenen Teams, verlor der TuS zwar mit 34:37, jedoch blieb die Erkenntnis, dass Helmlingen durchaus konkurrenzfähig sein wird.

Die A-Jugend des Bundesligisten aus Bittenfeld hat, sich Platz 4 als Ziel gesetzt. In dem auf 19 Spielern angewachsenen Team sieht der Verein eine ausgeglichene Einheit, wobei allein 12 Spieler dem jüngeren Jahrgang angehören. Erfolgreiche Testspiele gegen Männermannschaften und die Teilnahme beim gut besetzten Turnier in Berlin bestätigten die hohen Erwartungen für die Saison.

Bild 2: Neuzugang Nico Funk

 

 

 

Saisonvorschau JHBL A-Jugend

Vorschau A-Jugend TuS Helmlingen Saison 2020/21 JBHL

In seinem Jubiläumsjahr zum 100. Geburtstag des Vereines ereilte dem TuS Helmlingen der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Nachdem Männermannschaften in der 3. und 4. Liga in Deutschland über mehr als ein Jahrzehnt unterwegs waren, darf man nun „Helmlingen“ und „Bundesliga“ zusammen in den Mund nehmen. Über die Setzliste des Südbadischen Handballverbandes qualifizierte sich die A-Jugend des 850-Seelenortes aus dem Ortenaukreis für die JHBL, die höchste Klasse im deutschen Jugendhandball.

Damit wurden die Visionen und die großen Anstrengungen im Jugendbereich seit gut mehr als einem Jahrzehnt endlich belohnt. Begonnen hatte alles mit der Erstellung eines Jugendkonzeptes, der Anstellung eines hauptamtlichen Trainers im Jugendbereich mit Fokus auf die Kooperation Schule/Verein und die immense ehrenamtliche Arbeit von Jugendkoordinator und Trainer. Auf einmal war man als Konkurrent zu finanziell stärkeren und traditionsgemäß anziehenden Vereinen wie der TuS Schutterwald oder die HSG Konstanz erwachsen. Gerade bei den Jahrgängen 2001, 2002 und 2003 blieben die Erfolge nicht aus. Souveräne Meisterschaften auf Verbandsebene in der C-Jugend und die baden-württembergische Vizemeisterschaft als B-Jugend im Jahre 2019 waren die Krönungen bisher. Nur folgerichtig, dass dieser Jahrgang -aufgrund der beschriebenen Meriten- nunmehr anhand einer Punktevergabe über eine Setzliste den Zuschlag des Verbandes für die Jugendbundesliga erhalten hat. Natürlich hat sich das Gesicht der Mannschaft in den Jahren verändert. Die Top-Talente Lasse Ludwig, Jan Kraft und Lennard Kull wechselten zu Nachwuchsakademien der Bundesliga, jedoch haben sich viele Talente aus dem Raum Rastatt und Offenburg dem Verein angeschlossen, um einen weiteren Schritt in der Entwicklung zu gehen. Für diese Saison ist der Kader so breit wie noch nie.

Der Erfolg ist auch verbunden mit den zwei verantwortlichen Trainern. Detlef Ludwig begleitete viele Spieler seit Jahren, er leitet ständig mannschaftsübergreifende Trainingseinheiten und ist zudem Trainer der zweiten Mannschaft in der Landesliga. Thomas Schuppan ist bekannt, seinen Schützlingen viel abzuverlangen. Er hebt das Trainingsniveau schon im B-Jugendbereich auf die Stufe einer aktiven Mannschaft und zeichnet die dritte Saison für den Jahrgang verantwortlich.

Ein Träumer ist der hauptverantwortliche Trainer Thomas Schuppan nicht: „Wenn auch manchmal das Spielerlebnis vor dem Spielergebnis stehen wird, freuen wir uns auf die Erfahrungen und hoffen die Entwicklungsschritte der Spieler finden dadurch statt.“ Dennoch ist er sich sicher, dass man in der 10er-Staffel auch konkurrenzfähig sein wird. Seine Einstellung zu bedingungslosem Tempohandball haben schon viele Favoriten straucheln lassen, unvergesslich die 1. Halbzeit beim Sieg über die Rhein-Neckar-Löwen als die Blau-Weißen über den Gegner mit 16:8 hinwegfegten.

In Helmlingen wird fieberhaft auch im Hintergrund gearbeitet, um die Herausforderung JBHL zu meistern. Das Team um Vorstandsvorsitzende Astrid Zimpfer arbeitet seit der bekannt gegebenen Qualifikation wöchentlich mit großem Eifer am Stemmen der Aufgaben. Und alle im Verein sind gespannt auf die Runde, in der Hoffnung, dass die Pandemie der ganzen Sache nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.

Trainer: Thomas Schuppan und Detlef Ludwig

Jugendkoordinatorin und Teammanagerin: Larissa Ludwig

Abgänge: Luis Oberle (Zunsweier), Janis Welsche (pausiert), Timo Reuter und Denis Lukac (beide SG Muggensturm/Kuppenheim)

Zugänge: Nico Funk und Nico Seiert (BSV Sinzheim), Jonas Spangenberg (SG Muggensturm/Kuppenheim), Georg Schnatterbeck (SG Kappelwindeck/Steinbach)

 

Nr. Name Position Jahrgang Letzter Verein
1 Dorian Caleta TW 2003 SG Muggensturm/Kuppenheim
50 Daniel Siewert TW 2002 TUS Helmlingen
72 Roman Oesterwind TW 2002 TUS Helmlingen
11 Nico Funk RR 2003 BSV Sinzheim
13 Luis Fien RR 2002 TUS Helmlingen
27 Rouven Horn RM 2002 TUS Helmlingen
77 Jonas Spangenberg RM 2004 SG Muggensturm/Kuppenheim
66 Hannes Schmitt RM 2004 TUS Helmlingen
4 Jonas Meyer RL 2002 TUS Helmlingen
24 Jacob Funk RL 2003 BSV Sinzheim
5 Georg Schnatterbeck RL 2002 SG Kappelwindeck/Steinbach
36 Jacob Wagner RA 2003 TUS Helmlingen
10 Nico Seiert RA 2002 BSV Sinzheim
20 Manuel Meyer LA 2002 TUS Helmlingen
22 Fabian Ludwig LA 2003 BSV Sinzheim
26 Raphael Jörger LA 2004 TUS Helmlingen
37 Elias Meier KL 2003 BSV Sinzheim
9 Jonas Haas KL 2002 TUS Helmlingen
28 Haris Avdovic KL 2003 SG Muggensturm/Kuppenheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jugendvollversammlung

Voranzeige: Jugendvollversammlung

Auch die Jugendvollversammlung findet am Freitag, 25.09.2020 um 18.30 Uhr vor der Hauptversammlung in der Rhein-Rench-Halle, Helmlingen statt. Der Jugendausschuss berichtet über die vergangene Saison 2019/20. Die TuS-Jugend sowie alle Mitglieder sind hierzu recht herzlich eingeladen.

  1. Eröffnung der Jugendvollversammlung 2020
  2. Richtlinien für die Tätigkeit des Jugendausschusses
  3. Bericht des Jugendausschusses
  4. Kassenabschluss
  5. Entlastung des Jugendausschusses
  6. Ausblick für die kommende Saison 2020/21

Testspieltag am Samstag!

Wir testen unsere Mannschaften, die Gegner und das Hygienekonzept:

12.00 Uhr – A-Jugend Bundesliga vs. HSG Pforzheim/Eutingen

14.00 Uhr – Damen 1 Landesliga vs. Friesenheim 1 Südbadenliga

15.30 Uhr – Damen 2 Bezirksklasse RA vs. Friesenheim 2 Bezirksklasse OG

Da die Zuschauerzahl begrenzt sein wird, bitten wir um Voranmeldung über den folgenden Link:  https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSemzDk0JXSuc9VGQI7zI8Jtq_dmYxHsP_pPY_ZYlgO-Hv6SeA/formResponse

  • Jede Voranmeldung bis Freitag 20 Uhr wird bestätigt, sofern noch Plätze zur Verfügung stehen. Damit hat man die Sicherheit einen Platz zu erhalten.
  • Eintritt ohne Voranmeldung vor Ort ist nur noch möglich, falls Restplätze zur Verfügung stehen.
  • Das Hygienekonzept muss für einen Eintritt akzeptiert und beachtet werden. Dieses ist ebenfalls auf der Homepage zu finden. Wir verweisen hier auf die extra Rubrik „Corona-Infos“.
  • Dauerkartenverkauf startet am 19.09.
  • Kartenvorverkauf für das erste Bundesligaspiel am 27.09. startet ebenfalls am 19.09.

Spielpläne sind erstellt – Saison beginnt für die aktiven Mannschaften ab dem 27.09.2020

Herren I starten gegen Hofweier auswärts – Damen I haben 1. Rundenspiel am 17.10. in Rotenfels

Die Saison 2020/21 wird eine große Herausforderung für alle Handballvereine in Südbaden und ganz Deutschland werden. Die Corona-Pandemie wird die Vereine außerordentlich belasten, sei es bei der Überwachung der Einhaltung der Hygienevorschriften, oder die Reglementierung von Zuschauerzahlen bis hin zur Bewirtung in den Hallen. Vor allem finanziell werden einige Vereine erhebliche Einbußen erleiden. Die Folgen für unserern Sport sind nicht vorhersehbar.

Der TuS Helmlingen sieht sich aktuell gut gerüstet. Das Hygienekonzept für den Spiel- und Trainingsbetrieb, welches in Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinau erstellt wurde, steht bereits seit einiger Zeit. Die Vorfreude der Lieblingsbeschäftigung auch im Wettstreit nachzugehen ist für alle Beteiligten im Verein rießengroß. Für die aktiven Herren- und Damenmannschaften gibt es nunmehr nach Erstellung der Spielpläne folgende erste Eckdaten zum Saisonbeginn, welche für die Fans im Kalender vermerkt werden können:

Herren I

Die Herren I starten in der Südbadenliga mit einem Auswärtsspiel gegen den amtierenden Vizemeister Hofweier. Am 03.10.2020 steigt das Duell mit der HGW und ihrem Neuzugang Cedrik Lauppe in der Hohberg in Niederschopfheim. Das erste Heimspiel haben die Herren I eine Woche später am Sonntag, 11.10.2020 um 17:00 Uhr in der Rhein-Rench-Halle, wenn der nächste Titelmitfavorit SG Muggensturm/Kuppenheim Gast sein wird. Weitere Gegener sind in der in zwei Gruppen junterteilten Südbadenliga die SG Kappelwindeck/Steinbach, TuS Ottenheim, TV Sandweier II, BSV Sinzheim und HTV Meißenheim.

Damen I

Die Damen I sind nach ihrem dritten Platz der letzten Saison der Landesligaspitze -welche auch in 2 Gruppen gespielt wird- zuzuordnen. Erst am 17.10.2020 steigt das erste Saisonspiel in Rotenfels um 19:30 Uhr gegen die Panthers. Nach zwei weiteren Auswärtsspielen ist die Heimpremiere der Damen I am 15.11.2020 zur ungewöhnlichen Zeit um 13:00 Uhr in Helmlingen gegen die HR Niederbühl/Rastatt. Weitere Gegner sind der ASV Ottenhöfen, SG Baden-Baden/Sandweier, SG Muggensturm/Kuppenheim II und die HSG Murg.

Herren II

Auch die Herren II starten in fremder Halle, am Sonntag 04.10.2020 mit dem Derby bei Sinzheim II.  Sowieso sind alle Spiele in der ebenfalls zweigeteilten Landesliga Nord Spiele gegen Bezirksrivalen, die da wären: HSG Hardt und TuS Großweier als Aufsteiger, SG Freudenstadt/Baiersbronn, ASV Ottenhöfen, HR Rastatt/niederbühl sowie die TS Ottersweier. Gegen die TSO steigt auch das erste Heimspiel am Samstag 17.10.2020 um 17:00 Uhr.

Für alle drei aktiven Mannschaften gilt es in der Vorrunde mindestens Platz 4 zu belegen, um in die Meisterrunde zu kommen mit den 4 besten Mannschaften der anderen Gruppe. Platz 5-8 (bzw. Platz 7 in der Landesliga Nord Frauen I)  spielen mit den Teams der anderen Gruppe die Abstiegsplätze aus.

 

A-Jugend freut sich auf Highlight Bundesliga

A-Jugend und die ganze TuS-Familie fiebert dem Start entgegen

Mit intensivem Training bereitet sich die A-Jugend auf die bevorstehende Saison in der JHBL vor. Ende letzer Woche kam die Nachricht, dass der Antarg des TuS Schutterwald vom Sportgericht zurückgewiesen wurde. Die Ortenauer hatten im Vorfeld angekündigt, bei Ablehnung ihres Antrags in die Revision gehen zu wollen, so dass zwar ein rechtliches Etappenziel erreicht wurde, aber die Hängepartie eventuell weiter geht. Nichtsdestotrotz trainiert das Team von Trainer Thomas Schuppan konzentrietrt auf eine hoffentlich stattfindende Saison hin.Am letzten Wochenende stand neben intensiven Einheiten ein Spiel gegen die Landesligamannschaft aus Sinzheim an.

Noch sind nicht alle 40 Plätze für die 4 Gruppen in Deutschland vergeben. Im Süden werden – anders als in den anderen Bereichen – alle Tickets über eine Rangliste vergeben. Jeder der beteiligten Landesverbände – Bayern, Württemberg, Südbaden und Baden – erhielt einen direkten Startplatz.. Die Abstimmung über die Vergabe der Plätze sowie den Modus mit Vergabe der Plätze durch die Landesverbände anhand einer Rangliste wurde von allen vier Verbänden einstimmig getroffen.
Leider sind durch Corona-Fälle im Verband Nordrhein bereits Qualifikatuionsspiel abgesagt worden. Man kann nur hoffen, dass dies sich nicht zu Saisonbeginn fortsetzt. Die Staffel Süd bekommt allmählich ihr Gesicht. Sechs Teams erhalten die Plätze aufgrund ihrer letztjährigen Erfolge: Rhein-Neckar Löwen, TSV Allach, JSG Balingen-Weilstetten, SG Pforzheim/Eutingen, TPSG FA Göppingen, HSG Konstanz. Die vier Landesverbände aus dem Süden entsenden neben dem TuS Helmlingen, die SG Oftersheiom/Schwetzingen (Baden), den TV Bittenfeld (Württemberg) und die Erlangen (Bayern).

Die Mannschaften, die sich noch in der Qualifikation befinden, werden am 13. September zugeordnet. Die Teams, die fünf Heimspiele absolvieren, wurden in der Geschäftsstelle des Deutschen Handballbundes ausgelost. Nach der Einfachrunde ziehen die besten vier Teams jeder Staffel in die Meisterrunde ein, die in zwei Gruppen à acht Mannschaften in Hin- und Rückrunde ausgetragen wird. Die jeweils besten vier Mannschaften qualifizieren sich für das Viertelfinale. Dieses und die weiteren K.o.-Runden werden in Hin- und Rückspiel ausgetragen. 

Die verbleibenden Mannschaften der Vorrunde spielen in vier Gruppen à sechs Teams eine Pokalrunde aus. Die jeweils besten beiden Mannschaften jeder Staffel erreichen das Viertelfinale, dem ein Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal der männlichen A-Jugend folgt. Dessen Teilnehmer sind ebenso wie die Teams der Meisterrunde für die kommende Saison der Jugendbundesliga qualifiziert. 

Die Verwaltung des TuS hat mit der Stadt Rheinau ein Konzept für Spiele mit Zuschauer erarbeitet. Nach jetzigem Stand könnten 250 Zuschauer an Spielen in der Rhein-Rench-Halle teilnehmen. Nähere Informationen hierzu folgen noch.

Corona-Warn-App

Die Corona Pandemie bestimmt nach wie vor unseren Alltag. Unter bestimmten Hygienebedingungen kehren die Handballvereine wieder in den Spielbetrieb zurück. So können beispielsweise bereits Trainingsspiele wieder stattfinden.

Selbstverständlich möchten auch wir unseren Teil dazu beitragen, dass das Virus nicht weiter verbreitet wird. Sollte es dennoch zu Infektionen kommen, ist es wichtig, die Kontaktpersonen schnellstmöglich  zu ermitteln. Daher empfehlen wir die Nutzung der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts.

Die Corona-Warn-App ersetzt nicht die anderen Maßnahmen. Nach wie vor kommt es darauf an, im Alltag die Hygieneregeln zu beachten, Abstand zu halten sowie einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Das Hygienekonzept sieht für den regulären Spielbetrieb auch Zuschauer vor. Nähere Infos hierzu folgen rechtzeitig.

Jugendbundesliga in Helmlingen

Der TuS Helmlingen wagt den Schritt in die höchste Klasse der A-Jugend. Am Montag hat die Verwaltung des Vereins einstimmig beschlossen, dass sich ihre Nachwuchstalente in der Jugendbundesliga mit den besten in Deutschland messen dürfen.

Doch wie kam es ohne Quali-Turniere dazu? Aufgrund des Coronavirus wurde ein besonderes Auswahlverfahren gewählt. Der SHV hat durch Anwendung einer Punktewertung der erspielten Plätze der vergangenen drei Jahren und das Einbeziehen der Kaderspieler eine Reihenfolge errechnet. Dadurch bekam der TuS Helmlingen die Chance, sein Können in der JBLH zu zeigen. Die HSG Konstanz hat sich dank ihrer guten Leistung in der vergangenen Saison direkt für die Bundesliga qualifiziert. In die Wertung wurden unter anderem auch Vereine wie der TuS Schutterwald und die SG Altenheim/Ottenheim berücksichtigt. Das gute Abschneiden ist der Lohn für die sehr gute Jugendarbeit in den vergangenen Jahren. So spielte die B-Jugend des Vereins in der vergangenen Saison bereits zum dritten Mal in der BWOL. Den großen Schritt hat die Mannschaft damals unter Trainer Detlef Ludwig geschafft. Seit zwei Jahren ist Thomas Schuppan Trainer.

„Wir freuen uns riesig, dass wir diese Chance bekommen“, sagt Jugendkoordinatorin Larissa Ludwig auch wenn die neue Spielklasse den Verein vor Herausforderungen stellt. So fallen höhere Schiedsrichterkosten an, die Fahrtwege werden länger und teilweise kommen auch Übernachtungskosten auf den Verein zu. „Wir sind uns sicher, dass wir die zusätzlichen Auflagen und Kosten stemmen können“, sagt Laura König, Vorstand des Bereichs Finanzen. Neben höheren Kosten kommen auch höhere sportliche Anforderungen auf den Verein zu. Die Jugendspieler seien trotz Training unter Corona-Einschränkungen und der sportlichen Herausforderung hoch motiviert und freuen sich, wenn das Abenteuer Jugendbundesliga startet.

100 Jahre TuS

Eigentlich hätten wir am Samstag mit dem offiziellen Festakt unser 100-Jähriges Jubiläum gefeiert. Wegen des Coronavirus muss das Festjahr allerdings auf 2021 verschoben werden.

Einige sportbegeisterte junge Männer trafen sich im Helmlinger Gasthaus „Zum Anker“ und hatten dabei nur ein Ziel: Sie wollten einen Turnverein gründen. Gesagt, getan. Am 16. November dieses Jahr liegt dieses Treffen ganze 100 Jahre zurück und der heutige Turn- und Sportverein Helmlingen kann ein großes Jubiläum feiern – eigentlich. Denn das Coronavirus hat auch den Helmlinger Verein nicht verschont und so musste sich der Vorstand schweren Herzens dazu entscheiden, den Festakt am 20. Juni sowie den Familientag und den zweitägigen Ferienschliffdi abzusagen.
Ohne die Corona-Pandemie wären die Mitglieder gerade dabei, die Rhein-Rench-Halle vorzubereiten, Tische und Stühle aufzustellen. Die Festschrift wäre gedruckt und zum Verteilen bereit. Doch es sollte nicht sein. Stattdessen blickt der Verein jetzt im Stillen auf seine 100-jährige Vergangenheit. Einer, der die Geschichte und den Erfolg des Vereins maßgeblich prägte, war Ehrenvorstand Kurt Stöß, der vor Kurzem verstarb. Für die Festschrift hat er seine alten Bilderbücher herausgesucht, alte Trikots beiseite gelegt und längst vergangene Berichte gesammelt. Er kannte die alten Geschichten: Die ersten Turnstunden fanden noch im Freien auf der Wiese statt – danach ging es meist ins Gründungslokal für die Geselligkeit. Schnell nahm der Erfolg des Vereins Fahrt auf. 1922 waren die Turner erstmals beim Gauturnfest in Achern dabei. Vom Training im Freien ging es nach acht Jahren in den „Bierhaussaal“.
In den 40er-Jahren wurde es plötzlich still um den Verein. Im Juli 1939 feierten die Sportler das letzte Fest bevor der zweite Weltkrieg begann. Es waren schließlich ehemalige Handballer, die am 1. Juli 1947 den Mut zur Neugründung des Vereins aufbrachten. Da Turnen zu dieser Zeit verboten war, musste allerdings eine andere Sportart her und die Helmlinger entschieden sich für Handball. Ab diesem Zeitpunkt ging es für den damals neu benannten Turn- und Sportverein hoch hinaus. 1970 sind die Helmlinger Feldhandballer in die Bezirksklasse aufgestiegen und holten den Pokal, bevor kurz danach die Ära Handball im Freien endete. Ein neuer Weg in Richtung Hallensport wurde eingeschlagen. Der Traum einer Mehrzweckhalle, der heutigen Rhein-Rench-Halle, wurde wahr und der Verein schaffte mit seiner Herrenmannschaft den direkten Durchmarsch bis zur Regionalliga.
Die Absage des Festjahrs schmerzt die Mitglieder, doch sie wollen das Beste aus der Situation machen. „Dann feiern wir eben 100 Jahre plus eins im nächsten Jahr“, sagt Astrid Zimpfer, Vorsitzende im Bereich Verwaltung, ganz nach dem Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Auch die Festschrift mit Fotos der vergangenen 100 Jahre soll dann verteilt werden. Denn die Schrift war zwar so gut wie fertig, aber noch nicht in Druck. „Wir müssen es positiv sehen. Jetzt haben wir für die Vorbereitung ein weiteres Jahr gewonnen und können noch einmal detailliert in die Planung gehen“, sagt Zimpfer.
Dank einiger Lockerungen der Corona-Verodnung des Landes haben die Mannschaften des TuS Helmlingen teilweise wieder mit dem Training begonnen. Wann die Runde genau startet, ist noch nicht klar. Mit dem Start in die Vorbereitung kam allerdings schon jetzt ein kleines Stückchen Alltag der Handballer zurück.


1984 Helmlingen im Erfolgsjahr – Gerd Leibiger wird Spielertrainer, 1. Mannschaft Herren Meister Bezirksklasse & Pokalsieger, 2. Mannschaft Herren Meister Kreisklasse A, Damen Meister Bezirksklasse


1988 Helmlingen 1. Mannschaft Herren Meisterschaft Oberliga. Der Aufstieg in die Regionalliga ist gelungen. (Rechts stehend ist Ehrenvorstand Kurt Stöß zu sehen)