Virtuelle Ausbildung für Schiedsrichter

Ab dem 23.06. wird im südbadischen Handball Verband das Zeitalter der virtuellen Ausbildung für Schiedsrichter beginnen.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist aktuell nicht an einen traditionellen Ablauf der Ausbildung der Schiedsrichter zu denken. So entstand in einer konzertierten Aktion der Bezirksschiedsrichterwarte und des Verbandsschiedsrichterwarts Heinrich Burger sowie dem Lehrstab die Idee, die Ausbildung der neuen Schiedsrichter per Video-Konferenz-System durchzuführen. Eine weitere Neuerung ist, dass die Ausbildung nicht mehr in jedem Bezirk, sondern bezirksübergreifend abgehalten wird. In 4 virtuellen Modulen werden die Teilnehmer auf das 5. Modul vorbereitet. Das 5. Modul bleibt weiterhin eine Präsenz-Veranstaltung, die erst stattfinden kann, wenn es die gesetzlichen Vorgaben wieder zulassen.

Für die Teilnehmer ist diese Form der Ausbildung ohne Fahrtaufwand zu den Lehrgängen verbunden, die Module können zu Hause live verfolgt werden.

Interesse an einer Teilnahme? Dann schnell anmelden! Alle Infos dazu gibt es auf der Homepage des SHV unter ww.hv-suedb.de!

Die 4 Module werden jeweils dienstags ab 19:00 Uhr und samstags ab 10:00 Uhr angeboten und werden jeweils rund 3 Stunden dauern.

Anmeldungen sind bis zum 22.06.2020 möglich. Bitte melde dich per Mail bei info@tus-helmlingen.org.

Text: SHV

Nachruf Kurt Stöß

Wir trauern um ein TuS-Urgestein und Unikat: Kurt Stöß ist am 9. Mai im Alter von 92 Jahren gestorben. 71 Jahre seines Lebens stand der Verstorbene dem Verein nicht nur sportlich, sondern auch ehrenamtlich immer zur Seite. Wo der TuS Helmlingen war, war auch Kurt Stöß. Angefangen hat seine sportliche Karriere im Alter von 21 Jahren. Als er nach vier Jahren in französischer Kriegsgefangenschaft wieder zurück nach Hause kehrte, trat er sofort in den damals neu gegründeten Turn- und Sportverein ein. Seine Leidenschaft war das Turnen, aber auch das Feldhandball lernte er kennen und lieben. 1950 wurde Kurt Stöß mit der 1. Mannschaft Kreismeister. Auch im Turnen stellten sich Erfolge ein. Der Helmlinger nahm an den Landesturnfesten 1951 in Offenburg, 1954 in Freiburg sowie 1958 in Lörrach teil.

Doch für Kurt Stöß bot der TuS Helmlingen nicht nur eine sportliche Plattform. 1958 wurde er zum Turnwart und Abteilungsleiter für Turnen sowie Leichtathletik gewählt und engagierte sich fortan mit viel Leidenschaft und Herzblut für den Verein. Bis 1965 behielt er dieses Amt inne. Doch nach dem plötzlichen Tod des stellvertretenden Vorsitzenden Ernst Zimmer wählten ihn die Mitglieder 1965 zum zweiten Vorsitzenden, bevor er nach sieben Jahren 1971 den Chefposten einnahm. Ganze 19 Jahre begleitete und führte der Helmlinger den TuS als Vorsitzenden, erlebte das Ende einer Ära – dem Feldhandball – und prägte entscheidend die sportliche Spitzenphase des Vereins. Damals spielte sich die 1. Mannschaft von der Kreisklasse bis zur Regionalliga. Neben der Silbernen und goldenen Ehrennadel des TuS Helmlingen wurde er für seinen unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt 1988 sogar mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Aus Altersgründen legte er 1990 schließlich den Vorsitz ab. Die Mitglieder wählten ihn daraufhin als Ehrenvorsitzenden und er blieb dem TuS sportlich treu – vorerst. Denn nach nur einem Jahr zeigte sich: Für Kurt Stöß geht es doch nicht ganz ohne Ehrenamt und er wurde 1991 zum Übungsleiter der Jedermänner. Bei seinen Jedermännern war er noch bis vor wenigen Jahren aktiv dabei und in geselliger Runde auch noch bis vor einigen Monaten.

Auch nach seiner Amtszeit als 1. Vorsitzender stand er immer allen mit Rat und Tat zur Seite. Noch bis zuletzt, bis zum Abbruch der Handballsaison im März, war er als treuer, manchmal auch durchaus kritischer Fan jedes Wochenende auf „seinem Stammplatz“ in der Halle, um seinen Verein anzufeuern und zu unterstützen – ganz egal welche Mannschaft gerade spielte. Und er war nicht nur in der Helmlinger Rhein-Rench-Halle bekannt als sehr fairer Sportsmann, er war ein gerne gesehener und beliebter Gast auch in den gegnerischen Hallen.

Mit seinem Tod verlässt den TuS Helmlingen ein letztes Unikat und der Mann der Stunde, ein Vorbild und eine absolute Größe des Helmlinger Sportgeschehens. Er hinterlässt eine große Lücke. Sein Wissen und sein Interesse besonders am Handball und Turnen in der Region, seine freundliche, gesellige Art werden fehlen.

Seine Liebe zum Sport und ganz besonders zum TuS Helmlingen, war einzigartig. Das Wohl „seines TuS“ lag ihm immer sehr am Herzen. Umso mehr bedauerte er, dass die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum im Juni 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten.

Seine Reden beendete der „Ehrenvorstand“ zeitlebens mit wiederkehrenden Sprüchen. Einer davon war „Großes Werk gedeih nur durch Einigkeit“. Und dafür stand Kurt Stöß immer in seinem außergewöhnlichen und unermüdlichen Engagement für den TuS Helmlingen. Er war und bleibt ein Vorbild, er wird unvergessen bleiben und immer einen Platz beim TuS Helmlingen haben – denn: das Herz von Kurt Stöß schlug „blau und weiß“.

Das war die Jugendsaison 2019/20

Männliche A-Jugend

Südbadenliga Abschlussrang: 2. von 12 Mannschaften (24:6 Punkte und 447:394 Tore)

Einer der erfolgreichsten Jahrgänge der Helmlinger Jugendgeschichte wird erwachsen. Leider wurde das große Ziel einer Quaifikation zur JHBL, der höchsten deutschen Spielklasse im Mai/Juni 2019 klar verpasst. Mit Ambitionen in die Qualifikation gestartet, konnte man zwar Teilerfolge, wie Platz 2 in der 1. Qualifikationsrunde in Helmlingen mit Siegen über Schutterwald, Coburg und Wangen, feiern, am Ende fehlte die Fortune zum Aufstieg. Bezeichnend: kein weiteres Team aus Südbaden schaffte den Sprung nach oben. Somit war klar, dass man in der Südbadenliga um den Titel mitspielen wollte, und die Integration in die 1. und 2. Herrenmannschaft sollte schneller beginnen.

Die A-Jungs mussten dieser Dreifachbelastung etwas Tribut zollen. Vor zwei Jahren in der B-Jugend noch beste südbadische Mannschaft des Jahrgangs wurde das Ziel südbadischer Meister dann doch knapp verpasst. Mit 24:6 Punkten legte das Team von Detlef und Larissa Ludwig eine hervorragende Runde hin, dies reichte jedoch „nur“ zum 2. Platz. Immerhin fügte man dem Tabellenersten TuS Schutterwald mit dem 26:25 Erfolg die einzige Saisonniederlage bei, doch dreimal verlor man eben auswärts bei anderen Teams, wobei man bei der Niederlage in Freiburg-Zähringen auf sechs Stammspieler verzichten musste. Den höchsten Saisonsieg landete man mit 36:23 gegen den HSC Radolfzell und die Derbys gegen Kappelwindeck/Steinbach, Sinzheim und Muggensturm/Kuppenheim wurden allesamt gewonnen. Eine tolle Saison krönte damit den Abschluss des Jahrgangs 2001 im Jugendbereich. Der Jahrgang bereitete den Handballfans in Helmlingen ein Jahrzehnt lang große Freude. Ebenso stolz auf die sportlichen Erfolge kann man auch auf die persönliche Entwicklung, Einstellung und Leidenschaft der Mannschaft sein, die vorbildlich ist. Auf diesem Stamm an Spielern, wird sich der Herrenbereich in den nächsten Jahren mit aufbauen.

Männliche B1-Jugend

Bezirksliga Abschlussrang: 7. von 10 Mannschaften (9:25 Punkte und 430:514 Tore)

Über die B1 wurde im Bericht über die Erfolge der letzten drei B-Jugendjahre bereits berichtet. Vielleicht nochmals eine Kurzanalyse: Die zusammengewürfelte Mannschaft hatte eine harte Vorbereitung hinter sich, welche jedoch selten komplett im Training war. Man startete gut in die Runde mit 4:0 Punkte. In der Folge wurden die Spiele zu leicht genommen und prompt erhielt man die Quittung. Es hat eine lang Zeit gedauert, ehe man nach 7 Niederlagen in Folge wieder die Kurve bekommen hat. Punktuell setzte das Team des Trainerduos Schuppan/Höll sehr gute Akzente, wie z.B. die 1.Halbzeit gegen die Rhein-Neckar- Löwen (16:15) sowie beim 23:16 Heimerfolg über den TV Bittenfeld. Insgesamt waren jedoch die Leistungen der B1 zu schwankend. Unterm Strich haben die talentierten Jungs viel Lehrgeld bezahlt, was aber für die Zukunft nicht negativ sein muss.

Männliche B2-Jugend

Bezirksliga Abschlussrang: 1. von 6 Mannschaften (30:0 Punkte und 572: 364 Tore)

Die B2-Jugend schaffte eine perfekte Saison. Mit 15 Siegen in 15 Spielen blieben die B2ler ungeschlagen. Nach aufgrund Personalsorgen verpasster SBL-Qualfikation, ohne einen Sieg, ging man ohne große Ambitionen in die Bezirksligarunde. Es warteten 5 Gegner, gegen welche je viermal zu spielen war. Schon der 37:28 Auftaktsieg über die Panthers Gaggenau zeichnete den Weg der B2 vor. Als im Spitzenspiel der Tabellenzweite SG Freudenstadt/Baiersbronn mit 40:22 aus der Halle gefegt wurde, war klar, dass die Meisterschaft nur über den TuS gehen würde. Dabei war die B2 personell mit einem Rumpfkader in die Saison gegangen. Ohne den Einsatz von C-Jugendlichen hätte die B2 kein Spiel bestreiten können. Diese erfreuten sich an einem Einsatz bei den „Größeren“ und spielten sich auch in den Vordergrund. Den höchsten Sieg fuhr das Team, welche von den C-Jugendtrainern Matthias Frei und Thomas Bantel gecoacht wurden, gegen die SG Ottersweier/Großweier mit 51:17 ein.

Männliche C-Jugend

Südbadenliga Abschlussrang: 9. von 10 Mannschaften 2:30 Punkte und 316:467 Tore)

Nach einer enttäuschenden Qualifikation ohne einen Punktgewinn stieg die C-Jugend aufgrund Rückzügen anderer Mannschaften dennoch in die Südbadenliga auf. Hier schafften die C-Jungs lediglich einen Sieg mit 28:24 über die SG Baden-Baden/Sandweier und erreichte damit aber den vorletzten Abschlussrang. Spielerisch oftmals ganz nah an den Gegnern, teilweise sogar besser, verlor man fast alle Spiele aufgrund der körperlichen Unterlegenheit, die wirklich eklatant war. Auf der einen Seite fast schon zu Männer gereifte Jungs, auf der anderen Seite körperlich noch nicht ganz entwickelte Helmlinger. In vielen Spielen, wie bspw. gegen die SG Ottenheim/Altenheim, war man lange Zeit dran, ehe man in den letzten 10 Minuten alles verspielte. Dennoch: die Runde war eine Bereicherung in der Entwicklung der Spieler, welche sich trotz der Niederlagen nicht aufgab und auch gute Trainingsbeteiligungen hatte.

Männliche D1 und D2-Jugend

Bezirkslasse Abschlussrang 3. (18:8 Punkte) und 8 (4:22 Punkte) von 9 Mannschaften

Bei den Sichtungsspielen zur Bezirksauswahl, welche gleichzeitig die Qualifikation für die Runde bedeuteten gab es eine große Überraschung. Die D2 gewann das Turnier mit 11:1 Punkten und die D1 wurde mit 9:3 Punkten Dritter und beide Mannschaften qualifizierten sich für die höchste Klasse des Bezirks. Die D1-Jugend mit ihrem Trainer Günter Schmitt galt ein wenig als Mitfavorit auf einen der ersten beiden Plätze in der Bezirksklasse. Mit der JHA Baden sowie der SG Kappelwindeck/Steinbach waren jedoch zwei Teams in der Breite etwas besser aufgestellt, weshalb es für die Spieler von Trainer Günter Schmitt mit 18:8 Punkten nur für Platz 3 reichte. Alle anderen Mannschaften hingegen mussten die Punkte gegen den TuS lassen. Den höchsten Sieg landete man gegen die HR Niederbühl/rastatt mit 38:12 Toren.

Die D2-Jugend erreichte mit Platz 8 von 9 Mannschaften einen zufriedenstellenden Platz. Einige Spiele gingen knapp mit 2,3 Toren verloren, gegen die Spitzenteams setzte es deutliche Niederlagen. Den ersatzgeschwächten Tabellenführer der JHA Baden hatte man mit der besten Saisonleistung beim 15:16 (!) am Rande einer Niederlage. Siege gab es gegen Kappelwindeck/Steinbach II mit 23:22 und Niederbühl/Rastatt mit 19:18.

Männliche E-Jugend

Staffel 1

Die E-Jugend überzeugte voll und ganz. Nach überragender Vorrunde ohne eine Niederlage und ohne einen Punktverlust qualifizierte man sich in die Staffel I, in welcher die besten fünf Teams von insgesamt 19 Mannschaften der Vorrundengruppen, teilnahmen. Und in dieser Staffel ging es in der gerade so weiter. Die Gegner aus Sinzheim und Ottersweier/Großweier sowie die Panthers Gaggenau wurden in Schach gehalten.

Lediglich im letzten Saisonspiel verlor man gegen die SG Baden-Baden/Sandweier mit 1:3. Hier funktionierte einmal das ansonsten gute Zusammenspiel nicht optimal und man musste nicht unverdient den Gästen den Sieg überlassen.

Da es in der E-Jugend sowieso keine Meisterehren zu verteilen gibt, wäre die E-Jugend auch nicht als Meister geehrt worden. Dennoch darf man sich als bestes E-Jugend-Team des Handballbezirks Rastatt bezeichnen. Hoffnungsvoll blicken wir auf einen erneut guten Jahrgang mit Ausnahmetalenten wie Simon Weiß, Maddox Abel oder Tymek Pomankiewicz und werden ihren Entwicklung weiter beobachten.

Torschützen

Dem einen gefallen Torschützenrankings nicht, die anderen sehen eine statistische Wertung. Im Handball geht es nicht nur um das Tore werfen, man braucht einen kompletten Spieler, der auch Abwehr spielen und im Kollektiv agieren kann. Hier die Top 20 Torschützen der TuS-Jugend. Torschützenkönig 2019/20 wird Jannis Welsche mit unglaublichen 182 Treffern in nur 14 Spielen. Auf Platz 2 kommt Simon Weiß aus der E1-Jugend vor Tristan Meder aus der D1, der das familieninterne Duell knapp für sich entschied..

Name Mannschaft Tore
1 Jannis Welsche B2 182
2 Simon Weiß E1 114
3 Tristan Meder D1 100
4 Henry Meder B2 93
5 Raphael Jörger B2 86
6 Maddox Abel E1 85
7 Luis Oberle B1 80
8 Hannes Schmitt B2 79
9 Linus Minet C 76
10 Jacob Funk B1 73
11 Tymek Pomankiewicz E1 68
12 Jonas Meyer A 67
13 Florian Heidt B1 59
14 Joshua Gronau C 56
15 Mika Schulz E1 56
16 Moritz Bliem D1 54
17 Lars Schmitt A 54
18 Rouven Horn A 52
19 Felix Frei C 50
20 Sven Schmitt A 50

Ein langer Weg bis zum nächsten Training/Spiel

Es wird ein langer, steiniger Weg und ein großes Geduldspiel für alle, die unseren Sport so lieben. Mit einem 8-Stufen-Plan plant der DHB die Wiederaufnahme des Amateursports. Derzeit befinden wir uns auf Stufe 1 bzw. 2. Hoffen wir, dass wir schnell aber sicher die nächsten Stufen erklimmen können. In der aktuellen Version des Positionspapiers sind für die jeweiligen Stufen auch Starttermine hinterlegt. Diese sind jedoch abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und möglichen Lockerungen. Grob anvisiert ist, dass die Stufe 5 im Juni und die Stufe 6 im Juli beginnen könnte. Und: Stufe 3 schon in einer Woche!! Also: Licht am Horizont, vielleicht sehen sich zumindest die Spielerinnen und Spieler bald wieder…..

Hier aufgeführt die Mitteilung des DHB:

Erst allein, dann zusammen und schließlich wieder als Mannschaft vor Zuschauern: An diesem Donnerstag hat der Deutsche Handballbund sowohl dem DOSB als auch seinen Landesverbänden ein Positionspapier zur verantwortungsvollen Wiederaufnahme des Amateursports mit besonderer Berücksichtigung von Angeboten für Kinder und Jugendliche übermittelt. Mit Hilfe eines acht Stufen umfassenden, von den zehn Leitplanken des DOSB flankierten Plans soll die Rückkehr in einen Spielbetrieb auch mit Zuschauern gelingen.

Die geplanten Stufen sind:

  • STUFE 1: Autonomes Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Trainingsempfehlungen/aktueller Stand)
  • STUFE 2: Individuelles Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Partner*in oder Anleitung durch Trainer*in)
  • STUFE 3: Kleingruppentraining outdoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 4: Kleingruppentraining indoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 5: Mannschaftstraining (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 6: Mannschaftstraining + (handballspezifisches Training mit Zweikämpfen)
  • STUFE 7: Testspiel- und Wettkampfbetrieb (ohne Publikum)
  • STUFE 8: Wettkampfbetrieb + (Spielbetrieb mit Publikum)

Das Positionspapier „Return to play“ gibt klare Handlungsempfehlungen, wie Trainingsprozesse in den verschiedenen Stufen mit Blick auf Hygiene- und Schutzmaßnahmen organisiert werden und wie zum Beispiel Handballfelder mit Blick auf die Abstandsregelungen aufgeteilt werden können. „Der Handball lebt vom Kontakt, aber Abstand ist das aktuelle Gebot. Angesichts der Corona-Pandemie müssen wir deshalb kreative und weiter verantwortungsvolle Möglichkeiten finden, wie wir das Training auch in den Sporthallen wieder aufnehmen und zum Spiel zurückkehren können“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Oberste Priorität hat weiterhin der Infektionsschutz, aber wir müssen auch in dieser Zeit darauf achten, dass wir unsere Vereinsstrukturen erhalten und vor allem Kindern und Jugendlichen die Wiederaufnahme von Training ermöglichen.“

Aktueller Beschluss des SHV:

„Absage aller Maßnahmen in Lehre, Leistung, Schiedsrichter bis zum 29.07.2020 auf Verbands- und Bezirksebene. Ausgenommen sind Lehrgänge, die nicht mit persönlichen Treffen stattfinden (z. B. live stream).“

Damit ist klar, dass vor den Sommerferien keine Qualifikationsspiele auf Jugendebene stattfinden werden. Auch sind bis dahin alle Auswahltraining sowie Fortbildungen für Schiedsrich5ter oder Trainer abgesagt.

Helmlinger B-Jugend behauptet sich drei Jahre lang in Baden-Württemberg

Einen Spieltag vor regulärem Ende der Spielrunde 2019/20 wurde die Oberliga Baden-Württemberg auch für die B-Jugend des TuS Helmlingen wegen der Corona-Krise für beendet erklärt. Damit wurde dem TuS am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse das würdige Abschiedsspiel aus der BWOL gegen die HSG Konstanz verwehrt. Eine kleine Träne wäre das Spiel trotz des eher mäßigen Abschneidens in der laufenden Runde doch wert gewesen, denn der TuS Helmlingen befand sich ganze drei Jahre lang im baden-württembergischem Oberhaus und die Auftritte der B-Jugendlichen wurden zu einem lieb gewonnenen Termin.

Mit Stolz blickt man im 880-Seelendorf auf die Erfolge der letzten Jahre zurück. Noch keine männliche Jugendmannschaft aus Südbaden schaffte es bisher, sich drei Jahre hintereinander für die BWOL zu qualifizieren. Und neben der Meisterschaft der SG Ottenheim/Altenheim (Saison 14/15) und der Vizemeisterschaft der SG Meißenheim/Nonnenweier (Saison 15/16) war die 2019 errungene Vizemeisterschaft die zweitbeste südbadische Platzierung in der Geschichte der BWOL. Kein Zweifel: der TuS Helmlingen hat südbadische Handballgeschichte geschrieben.

Den Grundstein der Helmlinger Erfolgsstory legte in der Saison 2017/18 die Mannschaft von Trainer Detlef Ludwig mit der souveränen Qualifikation und 5 Siegen in 5 Spielen im Bereich des südbadischen Landesverbandes. Die Runde schloss man mit 14:22 Punkten (7 Siege bei 11 Niederlagen) und einem Torverhältnis von 443:471 Toren ab. Den südbadischen Kontrahenten aus Schutterwald bezwang man zweimal (27:22 und 26:23) und das absolute Highlight war der 22:21 Heimerfolg durch Tim Karchs Treffer 40 Sekunden vor Ende über den Vizemeister FrischAuf Göppingen. Am Ende fand man sich mit Platz 7 auf einem gerechtfertigten Mittelfeldplatz wieder. Weiterer Lohn des Erfolges: mit Lasse Ludwig zog es ein Megatalent in das Sportinternat eines Bundesligisten.

Auch die Qualifikation zur Saison 2018/19 gewann der TuS in Südbaden und setzte sich vor Konstanz und Freiburg-Zähringen durch. Letzterer Gegner fügte den Hanauerländern am zweiten Spieltag eine bittere Auswärtsniederlage zu. Es folgte zwei Punkteteilungen in Östringen (gegen die Rhein-Neckar-Löwen) und Göppingen sowie eine Niederlage gegen Pforzheim. Was die Mannschaft um Trainer Thomas Schuppan und Benni Ackermann dann allerdings für einen Teamspirit entwickelte, war sensationell. Der Nobody aus Südbaden stürzte alle Favoriten und holte 16:0 Punkte in Serie. Der Höhepunkt war der 25:24 Sieg gegen die Rhein-Neckar-Löwen vor sage und schreibe 600 Zuschauern mit dem unvergessenen finalen Treffer des Ausnahmetalents Jan Kraft. Im Spiel um die BWOL-Meisterschaft verlor man in Pforzheim klar, aber man qualifizierte sich mit 26:10 Punkten als Vizemeister für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Klanghafte Namen wie die Füchse Berlin oder der THW Kiel wurden plötzlich in einem Atemzug mit dem TuS Helmlingen genannt. Der Gegner war indes das pfälzische Team des TV Hochdorf.

Vor wiederum ausverkauften Haus spielte im Hinspiel des Achtelfinales zur Deutschen Meisterschaft der TuS dominanter als der Gegner, erkämpfte sich –auch dank eines überragenden Lennard Kull im Tor- mehrmals einen 4-Tore-Vorsprung, musste aber in der Schlussphase noch den 27:27 Ausgleich hinnehmen. Im Rückspiel war dieses Unentschieden zu wenig und eine zu große Hypothek für das Weiterkommen, so dass die Hochdorfer verdient mit 30:25 in die nächste Runde einzogen.

Für die Saison 2019/20 war der TuS Helmlingen direkt für die BWOL qualifiziert, jedoch verließen viel zu viele Spieler die Mannschaft in Richtung A-Jugend. Vielversprechende Talente von Muggensturm bis Zunsweier schlossen sich dem Verein an. Zweifelsohne ein Potpourri an handballerischer Klasse. Jedoch als Team wollte es nicht so wirklich funktionieren. Einziger richtiger Lichtblick war der souveräne 25:18 Erfolg über den Bundesliganachwuchs aus Bittenfeld, wo das Team zeigte, was tatsächlich möglich gewesen wäre. Wir hoffen dennoch, dass die Spielzeit die auswärtigen Spielern weiter gebracht hat und sie sich gerne an die Zeit in Helmlingen zurückerinnern. Nur 4 Siege und ein Unentschieden war eigentlich angesichts des vorhandenen guten Spielermaterials zu wenig. Dennoch schloß man auch diese Saison als bestes südbadisches Team auf Platz 7 ab.

 

Statistik:

Insgesamt holte der TuS Helmlingen 49:53 Punkte in den drei Jahren bei einem Torverhältnis von 1363:1424 Toren.

Den Debuttreffer in der BWOL warf am 16.09.2017 in Oberstenfeld gegen die HSG Bottwar Julian Lasch zum 1:2.

Den 500. Treffer in der BWOL erzielte Jonas Meyer zum 2:0 gegen Oftersheim/Schwetzingen in der Saison 2018/19.

Den 1.000 Treffer erzielte in der Saison 2019/20 Jacob Funk beim Auswärtserfolg in Konstanz zum 20:16 Zwischenstand. Er warf übrigens auch das letzte BWOL-Tor.

Die fünf besten Helmlinger Torschützen waren:

1. Jonas Meyer (Saison 2018/19 und 19/20) mit 130 Toren

2. Jan Kraft (Saison 2019/20) mit 109 Toren

3. Timo Reuter (Saison 2018/19 und 19/20) mit 106 Toren

4. Rouven Horn (Saison 2017/18 und 18/19) mit 96 Toren

5. Sven Schmitt (Saison 2017/18) mit 93 Toren

Die meisten Tore pro Saison erzielte

Saison 2017/18 Sven Schmitt mit 93 Treffern

Saison 2019/20 Jan Kraft mit 109 Treffern

Saison 2019/20 Luis Oberle mit 80 Treffern

Die meisten Spiele absolvierte:

Jonas Meyer machte die meisten Spiele mit 36 Partien. Jonas absolvierte zwei komplette Spielrunden in der BWOL ohne ein Spiel zu verpassen. Florian Heidt stand 32 Mal auf der Platte, Timo Reuter deren 31 Mal. Fabian Ludwig brachte es auf 29 Partien und Dorian Caleta auf 28 Einsätze für den TuS in der BWOL.

Die Mannschaften der drei Jahre

Endgültiges Ende und Wertung der Saison 2019/20

Herren II profitieren mit Nichtabstieg

Die Entscheidungen zur Beendigung der Runde 2019/20 sind endgültig getroffen. Der SHV folgte den Beschlüssen des DHB weitgehend und hat die Saison nach der Quotientenregelung gewertet. Enttäuschend allerdings die Entscheidung, dass es keine „Meister“ der Spielklassen, sondern lediglich „Aufsteiger“ aus den Spielklassen gibt. Hiermit werden Mannschaften wie bspw. der TuS Steißlingen in der Südbadenliga, welcher souverän die Tabelle anführte, um den verdienten Lohn einer Meisterehrung gebracht. Beim TuS Helmlingen trifft dies auf die männliche B2-Jugend zu, welche ohne Punktverlust mit 30:0 Punkten und 6 Punkten Vorsprung souverän die Bezirksklasse beherrschte. Komisch, dass in der Handball-Bundesliga, wo auch erst 75% der Spiele absolviert wurden, ein Meister gekürt wird. Aus Sicht des Verfassers dieses Berichts ein schwaches Zeichen für die Amateursportler.

Doch die Zeiten von Corona sind eben verrückt. Täglich gibt es neue Nachrichten und man weiß heute nicht, ob wir im Jahr 2020 überhaupt nochmal unserer geliebten Sportart nachgehen können.

Auch die Vorstandvorsitzende des TUS Helmlingen bedauert einen Abbruch der Saison sehr, alle Beteiligten hätten die Saison gerne weitergespielt. Aus Rücksicht auf Gesundheit und Sicherheit sei der Abbruch aber zu akzeptieren.

Weiter möchte sich die Vorstandsvorsitzende Astrid Zimpfer bei allen Gremien bedanken, die jetzt diese Entscheidungen treffen mussten. Astrid Zimpfer weiter: „Wir, die TuS-Verantwortlichen, möchten uns unbedingt auch bei all denen bedanken, die zum Gelingen der Saison 2019/2020 beigetragen haben und uns auch weiterhin unterstützen werden. Noch wissen wir nicht, wie und wann es weiter gehen wird. Aber wir arbeiten natürlich weiterhin an den Planungen und Vorbereitungen für die neue Saison und hoffen darauf, dass diese im Herbst auch wirklich beginnen kann und wir uns dann alle bei bester Gesundheit wieder in der Helmlinger Rhein-Rench-Halle sehen werden. Über Neuigkeiten und Änderungen werden wir natürlich auch auf unserer Homepage immer berichten.“

Doch zurück zum endgültigen Ende der Saison. Großzügig wurde die Aufstiegsregel behandelt, denn teilweise steigen zwei Vereine in die höhere Klasse auf. Unter dem Link

https://www.hv-suedb.de/aktuell/detail/news/veroeffentlichung-wertung-der-saison-2019-2020

https://www.hv-suedb.de/fileadmin/shv/Dokumente/SHV_Bescheid_Wertung_wegen_Corona_gesamt_II.pdf

sind Anschreiben des SHV-Präsidenten sowie die Abschlusstabellen des Verbandes und dessen Bezirke aufgeführt.

Was bedeutet dies für die Mannschaften des TuS Helmlingen?

Herren

Bei den Herren I ändert sich tabellarisch nichts und sie bleiben in der Südbadenliga auf dem Abschlussrang 10. Die Saison 2020/21 (sollte sie wie geplant gestartet werden) wird -nach jetzigem Stand- um vier Mannschaften erweitert und  mit 16 Teams gespielt. Neu in der SBL sind der TVS Baden-Baden-Sandweier II, der TuS Ottenheim, die HU Freiburg (wird mit der HSG Freiburg fusionieren) sowie der TV St. Georgen. Der TuS Steißlingen steigt auf.

Bei den Herren II hat die Glücksgöttin zugeschlagen und man profitiert von der Nichtabstiegsregel. Aktuell auf einem Abstiegsplatz stehend erhalten die jungen Wilden eine erneute Chance sich in der Landesliga zu präsentieren. Auch hier ändern sich -nach jetzigem Stand- die Gegner mit insgesamt 2 abgehenden Aufsteigern (Sandweier und Ottenheim) sowie 4 hinzukommenden Neulingen: die HSG Hardt und der TuS Großweier aus dem Bezirk Rastatt sowie der TuS Altenheim II sowie dem SV Zunsweier aus dem Bezirk Offenburg stoßen hinzu. Insgesamt 16 Teams gehen in den Wettstreit der Landesliga Nord.

Die Herren III spielen auch nächste Saison in der Kreisklasse A.

Damen

Still und klammheimlich haben sich die Helmlinger und Rheinmünster SG-TuSies als Aufsteiger einen hervorragenden dritten Abschlussrang erarbeitet. Ein toller Erfolg für das Team von Trainer Daniel Kehret. Nachdem zwei Teams aufsteigen (Friesenheim und Ohlsbach/Elgersweier) stehen die Mädels nächste Saison plötzlich als Titelmitfavorit da. Hier wird es -nach jetzigem Stand- drei Aufsteiger geben und es werden 14 Mannschaften der Landesliga Nord angehören. Aus dem Bezirk Rastatt kommen die Panthers Gaggenau sowie die SG Kappelwindeck/Steinbach III sowie aus dem Bezirk Offenburg der TV Gengenbach zur neuen Saison hinzu. Die SG Ohlsbach/Elgersweier II als Tabellenzweite verzichten auf einen Aufstieg.

Die Damen II bleiben in der Bezirksklasse mit voraussichtlich weiteren 6 Mannschaften und kämpfen hier um Bezirksehren.

Jugend

Fast alle Jugendmannschaften haben ihren bisherigen Platz behalten. Lediglich die D-Jugend verbesserte sich aufgrund weniger Spiele und eines besseren Quotienten auf Platz 3. Da es keine „Aufsteiger“ gibt, sind Platzierungen diesbezüglich sowieso nicht relevant. Einen Rückblick auf die Leistungen und Erfolge der Jugendteams wird es noch separat geben.

Da es mit großer Wahrscheinlichkeit keine Qualifikationsrunden gibt, könnte es nach jetziger Planung sein, dass die Ergebnisse der letzten Jahre als Grundlage einer Klassenzugehörigkeit in der Saison 2020/21 dienen. Diese Entscheidung gilt es jedoch abzuwarten.

Beschluss des SHV: Abbruch der Saison 2019/20

Unten stehend die Veröffentlichung des Beschlusses des Präsidiums des SHV. Der SHV folgte damit den Empfehlungen des DHB. So sind erste Entscheidungen gefallen. Es wird u.a. keine sportliche Absteiger der abgebrochenen Saison geben. Nutznießer hiervon sind beim TuS Helmlingen die Herren II, welche derzeit auf einem Abstiegsplatz stehen würden, aber das Startrecht für eine weitere Landesligasaison erhalten. Noch nicht klar ist die Wertung der Runde hinsichtlich Meisterschaften oder die Handhabung der überbezirklichen Jugendqualifikation, wo bspw. unsere A-Jugend als Baden-Württembergischer Vizemeister in diesem Jahrgang gerne die Qualifikation für die JHBL gespielt hätte.

Hier der offene Brief des SHV-Präsidenten:

Das Präsidium des Südbadischen Handballverbands hat sich in einer Telefonkonferenz zu den Entscheidungen und Entscheidungsvorlagen des DHB wie folgt positioniert:

Das Präsidium des SHV hat die Beendigung der Spielrunde 2019/2020 beschlossen. Mit dieser Entscheidung sind alle weiteren Spiele der Runde 2019/2020 abgesetzt. Unser Ziel und unsere Hoffnung war es bis zuletzt, eine sportliche Lösung für die Beendigung der Runde 2019/2020 zu erreichen. In einem Zeitfenster, das durch die Sommerferien in den nördlichen Bundesländern auf 25.06. begrenzt ist und von heute ausgehend durch die nötige Verlängerung der Sperren von Schulen und damit Hallen gekennzeichnet ist, ist dies jedoch leider nicht mehr möglich. Der Beschluss zum Abbruch ist uns nicht leicht gefallen, aber mit dem Beschluss erreichen wir Planungssicherheit für die Vereine.

Das Präsidium des SHV hat bzgl. des Meldeschlusses beschlossen, diesen für die Spielklassen auf Ebene des SHV auf den 30.04.2020 zu setzen. Die Bezirke regeln den Meldeschluss für die Spielklassen der Bezirke in eigener Zuständigkeit und belassen diese unverändert.

Bezüglich des SHV-Pokals der Spielrunde 2020/2021 hat das Präsidium des SHV eine Aussetzung beschlossen.

Wir wollen damit den Terminkalender freihalten für eine eventuell nötige Erhöhung der Spiele in einzelnen Klassen durch die höhere Anzahl an Mannschaften in den Klassen.

DHB, HBL und HBF haben sich darauf verständigt, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit der Ausnahme von bereits zurückgezogenen Mannschaften, bzw. sogenannter „wirtschaftlicher Absteiger“), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben soll. Das Präsidium des SHV hat diese Sichtweise übernommen. Das heißt, dass es durch die abgebrochene Spielrunde 2019/2020 nur Gewinner geben wird: Sportlich keine Absteiger, Sportlich jedoch Aufsteiger, bei Mannschaften, die aus anderen als sportlichen Gründen eine Klasse tiefer melden wollen, wird dies gestattet.

Das Präsidium des SHV bringt damit die Wertschätzung für die Vorbereitung sowie die bisher gespielten Spiele zum Ausdruck. In Situationen, wie wir sie gerade erleben, sollte keine Mannschaft benachteiligt werden.

Das Präsidium des SHV hat die Alternativen zur Wertung der Spielrunde 2019/2020 gesichtet, sowie aus der Vielzahl der Ansätze Beiträge auf die Ebene des DHB eingebracht. Wir bedanken uns für die vielen Ansätze, die von Vereinen, Trainern und anderen Engagierten bei uns eingegangen sind! Das Präsidium wird sich aktiv in die Entscheidungsfindung im DHB einbringen. Wichtig ist hier die Geschlossenheit der Landesverbände in Deutschland im Auge zu behalten.

Das Präsidium des SHV wird sich in den kommenden Tagen mit der finalen Wertung der Spielrunde 2019/2020 befassen, diese Position in die Entscheidungsfindung im Bundesrat des DHB einbringen und seine Entscheidung kommunizieren.

Der Südbadische Handballverband hat wie alle Verbände in Deutschland, den Spielbetrieb der Jugend schon für beendet erklärt. Die drängendste Frage im Jugendbereich ist die Frage nach der Qualifikation für die Spielrunde 2020/2021, die normalerweise vor den Sommerferien ausgespielt wird. Hier müssen und werden alternative Lösungen für den Südbadischen Handballverband in Abstimmung mit dem DHB und Handball Baden-Württemberg gesucht und gefunden werden. Wir arbeiten intensiv daran mit.

Mit diesen Entscheidungen hat das Präsidium des SHV für die Vereine Planungssicherheit geschaffen!

Kein sportlicher Abstieg bedeutet keine Benachteiligung von Mannschaften durch die Situation der Tabelle mit Stand 12.03.2020.

Aufstiegsmöglichkeiten nach einem möglichst deutschlandweit einheitlichen Verfahren, bedeutet die Wertschätzung für die Leistungen, die in den bisherigen Spielen der Runde 2019/2020 erbracht wurden.

Die Eröffnung der Möglichkeit freiwillig nur eine Klasse nach unten zu gehen, bei z. B. wirtschaftlicher Schieflage eines Vereins, bedeutet größtmögliches Entgegenkommen für die wirtschaftlichen Effekte der Corona-Krise für die Vereine.

Wir sind uns einig, dass dies die fairste Lösung für alle ist.

Jetzt gilt unser Fokus der Frage der Wertung der Runde 2019/2020: Wem wird das Aufstiegsrecht angeboten? Antwort dazu sollte bis nach Ostern vorliegen.

Parallel die Frage nach der Qualifikation der Jugend für die Runde 2020/2021. Das sollte innerhalb der nächsten 4 Wochen geklärt sein. Auch hier ist die gesamte Hierarchie von der JHBL über die JBWOL bis in den SHV zu beachten.

Dann geht es auf Basis der Mannschaftsmeldungen auch schon an die Planung der Spielrunde 2020/2021: Wieviel Mannschaften in welcher Spielklasse? Teilung von Spielklassen?

Der Corona-Effekt wird noch länger nachhallen im Handball …

Mit der Bitte um Verständnis und Ihr/Euer Mitgehen in dieser Entscheidung

verbleibe ich

mit sportlichen Grüßen

ALEXANDER KLINKNER

Präsident des Südbadischen Handballverbandes

Stellungnahme des SHV zur Runde 2019/20

Liebe Handballfreunde,

im Auftrag des Präsidiums des SHV möchte ich Euch über den aktuellen Stand unserer Überlegungen zur virusbedingten Unterbrechung der Hallenrunde 19/20 informieren.

Die Präsidiumsmitglieder machen sich derzeit genauso wie viele andere Verantwortliche Gedanken, ob es möglich sein wird, die Runde fortzusetzen.

Unsere Erwägungen müssen aufgrund der derzeitigen Situation auch die Frage des „Was wäre, wenn“ für den Fall der Nichtfortführung der Runde und damit der Bewertung der absolvierten Spiele miteinbeziehen.

Die Frage der Fortführung der Runde hängt von Dingen ab, die wir derzeit nicht oder nur schwer beurteilen können. Die Beschlusslage des Deutschen Handballbundes ist klar: der gesamte Spielbetrieb der Erwachsenen soll bis mindestens 19.04.2020 ausgesetzt werden. Mit den spieltechnischen Konsequenzen sowie den Rahmenbedingungen des Spielbetriebes befasst sich derzeit eine übergreifende Arbeitsgruppe.

Für uns in unserem Zuständigkeitsgebiet Südbaden stellt sich die Situation wie folgt dar: Aufgrund der Staffelung des Dachverbandes und seiner Gebietsverbände kann es grundsätzlich in diesem Bereich nur einheitliche Lösungen zur Wertung der Runde 2019/2020 geben.

Die Fragen des Spiel- und Wertungsbetriebes der dritten Liga (DHB) geben Bedingungen für die Oberligen (und damit für die dort zuständigen 3 Verbände) vor, die Oberliga Baden-Württemberg wiederum gibt die Rahmenbedingungen für den Spielbetrieb unserer höchsten Liga, der Südbadenliga, vor. Wir in Südbaden sind damit an die 3 Verbände im Süden gebunden, die 3 Südverbände der Handball Oberliga B-W an den DHB.

Das bedeutet für uns derzeit, dass wir zum einen schlicht die aktuellen Ereignisse von Tag zu Tag bewerten müssen und bis kurz vor dem 19.04.2020 auf eine Entscheidung des DHB im Hinblick auf die Fortsetzung der Runde warten müssen.

Das heißt aber auch, dass wir bezogen auf die Bewertung der Runde 2019/2020 und die Konsequenzen für den Spielbetrieb 20/21 ebenfalls auf die rechtlichen Rahmenbedingungen des DHB verwiesen sind.

Die Entscheidung, ob oder wie die Runde zu werten sein wird, wird für uns voraussichtlich verbindlich, es sei denn, der DHB lässt eine sogenannte Öffnungsklausel („Die Landesverbände können im Rahmen Ihrer Zuständigkeit abweichende Bestimmungen erlassen.“)  zu, was wohl eher nicht wahrscheinlich sein wird. Im Rahmen der Entscheidungsfindung beim DHB haben wir uns als Verband deutlich positioniert.

Für den Fall des Zulassens einer eigenen Regelung des Verbandes haben wir uns vorbereitet und wären in der Lage, unmittelbar nach der Entscheidung des DHB zu reagieren und unsere Vorstellung zur Bewertung der Rundes 2019/2020 umzusetzen.

Wir hoffen alle immer noch, dass es solch schwieriger, sicherlich nicht in jedem Fall „gerechter“ Lösungen nicht bedarf, aber verkennen nicht, dass wir vorbereitet sein müssen.

Dies soweit zur aktuellen Lage.

Bleibt gesund bis zum Wiedersehen in den Hallen….

Christian Forcher

VP Recht SHV

Herren I erwarten im Derby-Klassiker den BSV Sinzheim

Männer Südbadenliga  TuS Helmlingen I – BSV Phönix Sinzheim I
Sonntag, 15.03.2020 um 17.00 Uhr Rhein-Rench-Halle, Helmlingen
(von Michael Hänsel)
Mit dem Bezirks-Derby in der Handball Südbadenliga geht es für den TuS Helmlingen gegen Phönix Sinzheim in die finale Phase der Saison 2019/20. Damit trifft der TuS im Heimspiel als derzeit Tabellenzehnter mit 15:25 Punkten auf seinen Bezirks-Rivalen BSV Phönix Sinzheim, als Tabellensiebter mit 21:19 Punkten. Ganz klar, was zählt sind zwei Punkte für den TuS. Denn mit der 22:28 Hinspiel-Niederlage in Sinzheim hat man mit den Feuervögeln noch eine Rechnung offen. Die Phönix-Handballer haben derzeit die bessere Ausgangssituation konnten auch am vergangenen Wochenende in einem weiteren Bezirks-Derby sich zu hause knapp mit 31:30 gegen das Überraschungsteam der SG Kappelwindeck/Steinbach durchsetzen. Ganz anders erging es den Hanauerländern diese sich beim Aufsteiger TV Herbolzheim überraschend klar mit 29:39 geschlagen geben mussten. Es war kein gutes Auswärtsspiel wobei die Ludwig/Ackermann-Sieben nach zuletzt guten Spielen in der Südbadenliga nicht zu ihrer gewohnten Stärke fand. Nun heisst es im Derby die Kurve kriegen und vorallem ein anderes Gesicht zeigen und sich an die Tugenden erinnern wie z.B. im letzten Heimspiel das Spitzenteam der HGW Hofweier geschlagen wurde. In den verbleibenden sechs Südbadenliga-Spielen gilt es nun für den TuS nochmal im Saisonendspurt das Maximum rauszuholen und möglichst viele Punkte zu sammeln um das Saisonziel Klassenerhalt am Besten vorzeitig zu erreichen. Wenn auch die Mannschaft von verletzungsbedingten Ausfällen betroffen ist, hat sie doch vorallem im letzten Heimspiel bewiesen, was mit einer mannschaftlich geschlossenen starken Heim-Leistung alles möglich ist. Daran gilt es wieder anzuknüpfen gegen das Team von Trainer Kalman Fenyö um im Bezirks-Derby die Punkte zu behalten und sich möglichst für die Hinspiel-Niederlage zu revanchieren. Mit der nötigen Motivation, einer guten Einstellung und viel Siegeswillen, sowie einem gefährlichen, variablen Angriffsspiel, das von jeder Position ausgehen muss und einer kompakteren Abwehr ist das mit Sicherheit machbar. TuS-Coach Ralf Ludwig analysiert im Vorgespräch zum Bezirks-Derby „Unser Ziel ist ganz klar zwei Punkte zu holen. Wir wollen eine Reaktion zeigen, auf das nicht so gute Spiel in Herbolzheim. Auch in der Abwehr müssen wir uns steigern und kompakter stehen.“ Personell stehen neben den verletzten Jan Parpart und Joel Schmitt (Schulter), auch grippebedingt ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Tomasz Pomiankiewicz. Jens Schoch sammelt nach seinem längeren Auslandsaufenthalt, erstmal Spielpraxis in der 2.Mannschaft. Mike Reichenberger ist nach seiner Verletzung an der linken Hand wieder voll einsatzfähig und im Derby gegen Sinzheim dabei.

Herren II wollen Heimsieg im Duell der Reservemannschaften

Männer Landesliga Nord TuS Helmlingen II  –  TuS Schutterwald II
Samstag, 14.03.2020 um 19:30 Uhr Rhein-Rench-Halle, Helmlingen
(von Michael Hänsel)
In der Handball Landesliga Nord trifft der TuS Helmlingen II im Heimspiel am Samstagabend im Ortenau-Derby auf den TuS Schutterwald II. Derzeit stehen die Hanauerländer mit 13:27 Punkten auf Rang 13 und benötigen gegen die Oberliga-BW Reserve des TuS Schutterwald aktuell auf dem 7.Tabellenplatz bei 20:18 Punken beide Zähler.
Keine einfache Situation derzeit für die Schützlinge von TuS-Coach Detlef Ludwig und Co.-Trainer Patrick Kreß, im Tabellenkeller der Handball Landesliga Nord, denn auch die etwas höher platzierten Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte fahren ihre Punkte ein. Zwar sind es auf den nächstplatzierten HR Rastatt/Niederbühl gerade zwei Punkte Abstand auf den 12.Tabellenplatz, doch haben diese zwei Spiele weniger auf dem Konto. Bis auf Rang 11 zur TS Ottersweier, die ihr Heimspiel am vergangenen Wochenende souverän gegen die HR Rastatt/Niederbühl mit 35:22 gewann sind es fünf Punkte Abstand.
Die Gäste um Trainer Andreas Wiedenmann und Andreas Huck gewannen ihr Heimspiel zuletzt gegen den TuS Schuttern mit 23:21, die TuS-Reserve unterlag im Aufsteiger-Duell bei der SG Freudenst./Baiersb. knapp mit 32:34. Trotz das die Hanauerländer nicht in Bestbesetzung antreten konnten war es eine gute Angriffsleistung. Diese soll jetzt im Heimspiel gegen den TuS Schutterwald II weiter bestätigt werden mit einer besseren Abwehr und weniger Gegentore. Das Hinspiel konnte der TuS Schutterwald II knapp mit 27:26 für sich entscheiden. Obwohl die TuS-Reserve ein richtig gutes Auswärtsspiel in Schutterwald abgeliefert hat, war man in der Schlussphase mit einigen Entscheidungen nicht gerade glücklich. Das Team um Trainer Detlef Ludwig und Patrick Kreß hätte damals mindestens einen Zähler oder mehr verdient gehabt. Nun soll es im Rückspiel für die Hanauerländer mit einer guten Heim-Leistung besser laufen. Die Jungs wollen mit der richtigen Einstellung und viel Einsatz und Siegeswillen mit einem Heimsieg von der Platte gehen, der für den Klassenerhalt sehr wichtig wäre. Personell steht TuS-Coach Detlef Ludwig wieder ein breiter Perspektivkader zur Verfügung und damit voraussichtlich mehr personelle Alternativen im Heimspiel gegen Schutterwald wie noch vergangene Woche.