Saisonvorschau JHBL A-Jugend

Vorschau A-Jugend TuS Helmlingen Saison 2020/21 JBHL

In seinem Jubiläumsjahr zum 100. Geburtstag des Vereines ereilte dem TuS Helmlingen der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Nachdem Männermannschaften in der 3. und 4. Liga in Deutschland über mehr als ein Jahrzehnt unterwegs waren, darf man nun „Helmlingen“ und „Bundesliga“ zusammen in den Mund nehmen. Über die Setzliste des Südbadischen Handballverbandes qualifizierte sich die A-Jugend des 850-Seelenortes aus dem Ortenaukreis für die JHBL, die höchste Klasse im deutschen Jugendhandball.

Damit wurden die Visionen und die großen Anstrengungen im Jugendbereich seit gut mehr als einem Jahrzehnt endlich belohnt. Begonnen hatte alles mit der Erstellung eines Jugendkonzeptes, der Anstellung eines hauptamtlichen Trainers im Jugendbereich mit Fokus auf die Kooperation Schule/Verein und die immense ehrenamtliche Arbeit von Jugendkoordinator und Trainer. Auf einmal war man als Konkurrent zu finanziell stärkeren und traditionsgemäß anziehenden Vereinen wie der TuS Schutterwald oder die HSG Konstanz erwachsen. Gerade bei den Jahrgängen 2001, 2002 und 2003 blieben die Erfolge nicht aus. Souveräne Meisterschaften auf Verbandsebene in der C-Jugend und die baden-württembergische Vizemeisterschaft als B-Jugend im Jahre 2019 waren die Krönungen bisher. Nur folgerichtig, dass dieser Jahrgang -aufgrund der beschriebenen Meriten- nunmehr anhand einer Punktevergabe über eine Setzliste den Zuschlag des Verbandes für die Jugendbundesliga erhalten hat. Natürlich hat sich das Gesicht der Mannschaft in den Jahren verändert. Die Top-Talente Lasse Ludwig, Jan Kraft und Lennard Kull wechselten zu Nachwuchsakademien der Bundesliga, jedoch haben sich viele Talente aus dem Raum Rastatt und Offenburg dem Verein angeschlossen, um einen weiteren Schritt in der Entwicklung zu gehen. Für diese Saison ist der Kader so breit wie noch nie.

Der Erfolg ist auch verbunden mit den zwei verantwortlichen Trainern. Detlef Ludwig begleitete viele Spieler seit Jahren, er leitet ständig mannschaftsübergreifende Trainingseinheiten und ist zudem Trainer der zweiten Mannschaft in der Landesliga. Thomas Schuppan ist bekannt, seinen Schützlingen viel abzuverlangen. Er hebt das Trainingsniveau schon im B-Jugendbereich auf die Stufe einer aktiven Mannschaft und zeichnet die dritte Saison für den Jahrgang verantwortlich.

Ein Träumer ist der hauptverantwortliche Trainer Thomas Schuppan nicht: „Wenn auch manchmal das Spielerlebnis vor dem Spielergebnis stehen wird, freuen wir uns auf die Erfahrungen und hoffen die Entwicklungsschritte der Spieler finden dadurch statt.“ Dennoch ist er sich sicher, dass man in der 10er-Staffel auch konkurrenzfähig sein wird. Seine Einstellung zu bedingungslosem Tempohandball haben schon viele Favoriten straucheln lassen, unvergesslich die 1. Halbzeit beim Sieg über die Rhein-Neckar-Löwen als die Blau-Weißen über den Gegner mit 16:8 hinwegfegten.

In Helmlingen wird fieberhaft auch im Hintergrund gearbeitet, um die Herausforderung JBHL zu meistern. Das Team um Vorstandsvorsitzende Astrid Zimpfer arbeitet seit der bekannt gegebenen Qualifikation wöchentlich mit großem Eifer am Stemmen der Aufgaben. Und alle im Verein sind gespannt auf die Runde, in der Hoffnung, dass die Pandemie der ganzen Sache nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.

Trainer: Thomas Schuppan und Detlef Ludwig

Jugendkoordinatorin und Teammanagerin: Larissa Ludwig

Abgänge: Luis Oberle (Zunsweier), Janis Welsche (pausiert), Timo Reuter und Denis Lukac (beide SG Muggensturm/Kuppenheim)

Zugänge: Nico Funk und Nico Seiert (BSV Sinzheim), Jonas Spangenberg (SG Muggensturm/Kuppenheim), Georg Schnatterbeck (SG Kappelwindeck/Steinbach)

 

Nr. Name Position Jahrgang Letzter Verein
1 Dorian Caleta TW 2003 SG Muggensturm/Kuppenheim
50 Daniel Siewert TW 2002 TUS Helmlingen
72 Roman Oesterwind TW 2002 TUS Helmlingen
11 Nico Funk RR 2003 BSV Sinzheim
13 Luis Fien RR 2002 TUS Helmlingen
27 Rouven Horn RM 2002 TUS Helmlingen
77 Jonas Spangenberg RM 2004 SG Muggensturm/Kuppenheim
66 Hannes Schmitt RM 2004 TUS Helmlingen
4 Jonas Meyer RL 2002 TUS Helmlingen
24 Jacob Funk RL 2003 BSV Sinzheim
5 Georg Schnatterbeck RL 2002 SG Kappelwindeck/Steinbach
36 Jacob Wagner RA 2003 TUS Helmlingen
10 Nico Seiert RA 2002 BSV Sinzheim
20 Manuel Meyer LA 2002 TUS Helmlingen
22 Fabian Ludwig LA 2003 BSV Sinzheim
26 Raphael Jörger LA 2004 TUS Helmlingen
37 Elias Meier KL 2003 BSV Sinzheim
9 Jonas Haas KL 2002 TUS Helmlingen
28 Haris Avdovic KL 2003 SG Muggensturm/Kuppenheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Testspieltag am Samstag!

Wir testen unsere Mannschaften, die Gegner und das Hygienekonzept:

12.00 Uhr – A-Jugend Bundesliga vs. HSG Pforzheim/Eutingen

14.00 Uhr – Damen 1 Landesliga vs. Friesenheim 1 Südbadenliga

15.30 Uhr – Damen 2 Bezirksklasse RA vs. Friesenheim 2 Bezirksklasse OG

Da die Zuschauerzahl begrenzt sein wird, bitten wir um Voranmeldung über den folgenden Link:  https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSemzDk0JXSuc9VGQI7zI8Jtq_dmYxHsP_pPY_ZYlgO-Hv6SeA/formResponse

  • Jede Voranmeldung bis Freitag 20 Uhr wird bestätigt, sofern noch Plätze zur Verfügung stehen. Damit hat man die Sicherheit einen Platz zu erhalten.
  • Eintritt ohne Voranmeldung vor Ort ist nur noch möglich, falls Restplätze zur Verfügung stehen.
  • Das Hygienekonzept muss für einen Eintritt akzeptiert und beachtet werden. Dieses ist ebenfalls auf der Homepage zu finden. Wir verweisen hier auf die extra Rubrik „Corona-Infos“.
  • Dauerkartenverkauf startet am 19.09.
  • Kartenvorverkauf für das erste Bundesligaspiel am 27.09. startet ebenfalls am 19.09.

Spielpläne sind erstellt – Saison beginnt für die aktiven Mannschaften ab dem 27.09.2020

Herren I starten gegen Hofweier auswärts – Damen I haben 1. Rundenspiel am 17.10. in Rotenfels

Die Saison 2020/21 wird eine große Herausforderung für alle Handballvereine in Südbaden und ganz Deutschland werden. Die Corona-Pandemie wird die Vereine außerordentlich belasten, sei es bei der Überwachung der Einhaltung der Hygienevorschriften, oder die Reglementierung von Zuschauerzahlen bis hin zur Bewirtung in den Hallen. Vor allem finanziell werden einige Vereine erhebliche Einbußen erleiden. Die Folgen für unserern Sport sind nicht vorhersehbar.

Der TuS Helmlingen sieht sich aktuell gut gerüstet. Das Hygienekonzept für den Spiel- und Trainingsbetrieb, welches in Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinau erstellt wurde, steht bereits seit einiger Zeit. Die Vorfreude der Lieblingsbeschäftigung auch im Wettstreit nachzugehen ist für alle Beteiligten im Verein rießengroß. Für die aktiven Herren- und Damenmannschaften gibt es nunmehr nach Erstellung der Spielpläne folgende erste Eckdaten zum Saisonbeginn, welche für die Fans im Kalender vermerkt werden können:

Herren I

Die Herren I starten in der Südbadenliga mit einem Auswärtsspiel gegen den amtierenden Vizemeister Hofweier. Am 03.10.2020 steigt das Duell mit der HGW und ihrem Neuzugang Cedrik Lauppe in der Hohberg in Niederschopfheim. Das erste Heimspiel haben die Herren I eine Woche später am Sonntag, 11.10.2020 um 17:00 Uhr in der Rhein-Rench-Halle, wenn der nächste Titelmitfavorit SG Muggensturm/Kuppenheim Gast sein wird. Weitere Gegener sind in der in zwei Gruppen junterteilten Südbadenliga die SG Kappelwindeck/Steinbach, TuS Ottenheim, TV Sandweier II, BSV Sinzheim und HTV Meißenheim.

Damen I

Die Damen I sind nach ihrem dritten Platz der letzten Saison der Landesligaspitze -welche auch in 2 Gruppen gespielt wird- zuzuordnen. Erst am 17.10.2020 steigt das erste Saisonspiel in Rotenfels um 19:30 Uhr gegen die Panthers. Nach zwei weiteren Auswärtsspielen ist die Heimpremiere der Damen I am 15.11.2020 zur ungewöhnlichen Zeit um 13:00 Uhr in Helmlingen gegen die HR Niederbühl/Rastatt. Weitere Gegner sind der ASV Ottenhöfen, SG Baden-Baden/Sandweier, SG Muggensturm/Kuppenheim II und die HSG Murg.

Herren II

Auch die Herren II starten in fremder Halle, am Sonntag 04.10.2020 mit dem Derby bei Sinzheim II.  Sowieso sind alle Spiele in der ebenfalls zweigeteilten Landesliga Nord Spiele gegen Bezirksrivalen, die da wären: HSG Hardt und TuS Großweier als Aufsteiger, SG Freudenstadt/Baiersbronn, ASV Ottenhöfen, HR Rastatt/niederbühl sowie die TS Ottersweier. Gegen die TSO steigt auch das erste Heimspiel am Samstag 17.10.2020 um 17:00 Uhr.

Für alle drei aktiven Mannschaften gilt es in der Vorrunde mindestens Platz 4 zu belegen, um in die Meisterrunde zu kommen mit den 4 besten Mannschaften der anderen Gruppe. Platz 5-8 (bzw. Platz 7 in der Landesliga Nord Frauen I)  spielen mit den Teams der anderen Gruppe die Abstiegsplätze aus.

 

A-Jugend freut sich auf Highlight Bundesliga

A-Jugend und die ganze TuS-Familie fiebert dem Start entgegen

Mit intensivem Training bereitet sich die A-Jugend auf die bevorstehende Saison in der JHBL vor. Ende letzer Woche kam die Nachricht, dass der Antarg des TuS Schutterwald vom Sportgericht zurückgewiesen wurde. Die Ortenauer hatten im Vorfeld angekündigt, bei Ablehnung ihres Antrags in die Revision gehen zu wollen, so dass zwar ein rechtliches Etappenziel erreicht wurde, aber die Hängepartie eventuell weiter geht. Nichtsdestotrotz trainiert das Team von Trainer Thomas Schuppan konzentrietrt auf eine hoffentlich stattfindende Saison hin.Am letzten Wochenende stand neben intensiven Einheiten ein Spiel gegen die Landesligamannschaft aus Sinzheim an.

Noch sind nicht alle 40 Plätze für die 4 Gruppen in Deutschland vergeben. Im Süden werden – anders als in den anderen Bereichen – alle Tickets über eine Rangliste vergeben. Jeder der beteiligten Landesverbände – Bayern, Württemberg, Südbaden und Baden – erhielt einen direkten Startplatz.. Die Abstimmung über die Vergabe der Plätze sowie den Modus mit Vergabe der Plätze durch die Landesverbände anhand einer Rangliste wurde von allen vier Verbänden einstimmig getroffen.
Leider sind durch Corona-Fälle im Verband Nordrhein bereits Qualifikatuionsspiel abgesagt worden. Man kann nur hoffen, dass dies sich nicht zu Saisonbeginn fortsetzt. Die Staffel Süd bekommt allmählich ihr Gesicht. Sechs Teams erhalten die Plätze aufgrund ihrer letztjährigen Erfolge: Rhein-Neckar Löwen, TSV Allach, JSG Balingen-Weilstetten, SG Pforzheim/Eutingen, TPSG FA Göppingen, HSG Konstanz. Die vier Landesverbände aus dem Süden entsenden neben dem TuS Helmlingen, die SG Oftersheiom/Schwetzingen (Baden), den TV Bittenfeld (Württemberg) und die Erlangen (Bayern).

Die Mannschaften, die sich noch in der Qualifikation befinden, werden am 13. September zugeordnet. Die Teams, die fünf Heimspiele absolvieren, wurden in der Geschäftsstelle des Deutschen Handballbundes ausgelost. Nach der Einfachrunde ziehen die besten vier Teams jeder Staffel in die Meisterrunde ein, die in zwei Gruppen à acht Mannschaften in Hin- und Rückrunde ausgetragen wird. Die jeweils besten vier Mannschaften qualifizieren sich für das Viertelfinale. Dieses und die weiteren K.o.-Runden werden in Hin- und Rückspiel ausgetragen. 

Die verbleibenden Mannschaften der Vorrunde spielen in vier Gruppen à sechs Teams eine Pokalrunde aus. Die jeweils besten beiden Mannschaften jeder Staffel erreichen das Viertelfinale, dem ein Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal der männlichen A-Jugend folgt. Dessen Teilnehmer sind ebenso wie die Teams der Meisterrunde für die kommende Saison der Jugendbundesliga qualifiziert. 

Die Verwaltung des TuS hat mit der Stadt Rheinau ein Konzept für Spiele mit Zuschauer erarbeitet. Nach jetzigem Stand könnten 250 Zuschauer an Spielen in der Rhein-Rench-Halle teilnehmen. Nähere Informationen hierzu folgen noch.

Jugendbundesliga in Helmlingen

Der TuS Helmlingen wagt den Schritt in die höchste Klasse der A-Jugend. Am Montag hat die Verwaltung des Vereins einstimmig beschlossen, dass sich ihre Nachwuchstalente in der Jugendbundesliga mit den besten in Deutschland messen dürfen.

Doch wie kam es ohne Quali-Turniere dazu? Aufgrund des Coronavirus wurde ein besonderes Auswahlverfahren gewählt. Der SHV hat durch Anwendung einer Punktewertung der erspielten Plätze der vergangenen drei Jahren und das Einbeziehen der Kaderspieler eine Reihenfolge errechnet. Dadurch bekam der TuS Helmlingen die Chance, sein Können in der JBLH zu zeigen. Die HSG Konstanz hat sich dank ihrer guten Leistung in der vergangenen Saison direkt für die Bundesliga qualifiziert. In die Wertung wurden unter anderem auch Vereine wie der TuS Schutterwald und die SG Altenheim/Ottenheim berücksichtigt. Das gute Abschneiden ist der Lohn für die sehr gute Jugendarbeit in den vergangenen Jahren. So spielte die B-Jugend des Vereins in der vergangenen Saison bereits zum dritten Mal in der BWOL. Den großen Schritt hat die Mannschaft damals unter Trainer Detlef Ludwig geschafft. Seit zwei Jahren ist Thomas Schuppan Trainer.

„Wir freuen uns riesig, dass wir diese Chance bekommen“, sagt Jugendkoordinatorin Larissa Ludwig auch wenn die neue Spielklasse den Verein vor Herausforderungen stellt. So fallen höhere Schiedsrichterkosten an, die Fahrtwege werden länger und teilweise kommen auch Übernachtungskosten auf den Verein zu. „Wir sind uns sicher, dass wir die zusätzlichen Auflagen und Kosten stemmen können“, sagt Laura König, Vorstand des Bereichs Finanzen. Neben höheren Kosten kommen auch höhere sportliche Anforderungen auf den Verein zu. Die Jugendspieler seien trotz Training unter Corona-Einschränkungen und der sportlichen Herausforderung hoch motiviert und freuen sich, wenn das Abenteuer Jugendbundesliga startet.

Virtuelle Ausbildung für Schiedsrichter

Ab dem 23.06. wird im südbadischen Handball Verband das Zeitalter der virtuellen Ausbildung für Schiedsrichter beginnen.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist aktuell nicht an einen traditionellen Ablauf der Ausbildung der Schiedsrichter zu denken. So entstand in einer konzertierten Aktion der Bezirksschiedsrichterwarte und des Verbandsschiedsrichterwarts Heinrich Burger sowie dem Lehrstab die Idee, die Ausbildung der neuen Schiedsrichter per Video-Konferenz-System durchzuführen. Eine weitere Neuerung ist, dass die Ausbildung nicht mehr in jedem Bezirk, sondern bezirksübergreifend abgehalten wird. In 4 virtuellen Modulen werden die Teilnehmer auf das 5. Modul vorbereitet. Das 5. Modul bleibt weiterhin eine Präsenz-Veranstaltung, die erst stattfinden kann, wenn es die gesetzlichen Vorgaben wieder zulassen.

Für die Teilnehmer ist diese Form der Ausbildung ohne Fahrtaufwand zu den Lehrgängen verbunden, die Module können zu Hause live verfolgt werden.

Interesse an einer Teilnahme? Dann schnell anmelden! Alle Infos dazu gibt es auf der Homepage des SHV unter ww.hv-suedb.de!

Die 4 Module werden jeweils dienstags ab 19:00 Uhr und samstags ab 10:00 Uhr angeboten und werden jeweils rund 3 Stunden dauern.

Anmeldungen sind bis zum 22.06.2020 möglich. Bitte melde dich per Mail bei info@tus-helmlingen.org.

Text: SHV

Das war die Jugendsaison 2019/20

Männliche A-Jugend

Südbadenliga Abschlussrang: 2. von 12 Mannschaften (24:6 Punkte und 447:394 Tore)

Einer der erfolgreichsten Jahrgänge der Helmlinger Jugendgeschichte wird erwachsen. Leider wurde das große Ziel einer Quaifikation zur JHBL, der höchsten deutschen Spielklasse im Mai/Juni 2019 klar verpasst. Mit Ambitionen in die Qualifikation gestartet, konnte man zwar Teilerfolge, wie Platz 2 in der 1. Qualifikationsrunde in Helmlingen mit Siegen über Schutterwald, Coburg und Wangen, feiern, am Ende fehlte die Fortune zum Aufstieg. Bezeichnend: kein weiteres Team aus Südbaden schaffte den Sprung nach oben. Somit war klar, dass man in der Südbadenliga um den Titel mitspielen wollte, und die Integration in die 1. und 2. Herrenmannschaft sollte schneller beginnen.

Die A-Jungs mussten dieser Dreifachbelastung etwas Tribut zollen. Vor zwei Jahren in der B-Jugend noch beste südbadische Mannschaft des Jahrgangs wurde das Ziel südbadischer Meister dann doch knapp verpasst. Mit 24:6 Punkten legte das Team von Detlef und Larissa Ludwig eine hervorragende Runde hin, dies reichte jedoch „nur“ zum 2. Platz. Immerhin fügte man dem Tabellenersten TuS Schutterwald mit dem 26:25 Erfolg die einzige Saisonniederlage bei, doch dreimal verlor man eben auswärts bei anderen Teams, wobei man bei der Niederlage in Freiburg-Zähringen auf sechs Stammspieler verzichten musste. Den höchsten Saisonsieg landete man mit 36:23 gegen den HSC Radolfzell und die Derbys gegen Kappelwindeck/Steinbach, Sinzheim und Muggensturm/Kuppenheim wurden allesamt gewonnen. Eine tolle Saison krönte damit den Abschluss des Jahrgangs 2001 im Jugendbereich. Der Jahrgang bereitete den Handballfans in Helmlingen ein Jahrzehnt lang große Freude. Ebenso stolz auf die sportlichen Erfolge kann man auch auf die persönliche Entwicklung, Einstellung und Leidenschaft der Mannschaft sein, die vorbildlich ist. Auf diesem Stamm an Spielern, wird sich der Herrenbereich in den nächsten Jahren mit aufbauen.

Männliche B1-Jugend

Bezirksliga Abschlussrang: 7. von 10 Mannschaften (9:25 Punkte und 430:514 Tore)

Über die B1 wurde im Bericht über die Erfolge der letzten drei B-Jugendjahre bereits berichtet. Vielleicht nochmals eine Kurzanalyse: Die zusammengewürfelte Mannschaft hatte eine harte Vorbereitung hinter sich, welche jedoch selten komplett im Training war. Man startete gut in die Runde mit 4:0 Punkte. In der Folge wurden die Spiele zu leicht genommen und prompt erhielt man die Quittung. Es hat eine lang Zeit gedauert, ehe man nach 7 Niederlagen in Folge wieder die Kurve bekommen hat. Punktuell setzte das Team des Trainerduos Schuppan/Höll sehr gute Akzente, wie z.B. die 1.Halbzeit gegen die Rhein-Neckar- Löwen (16:15) sowie beim 23:16 Heimerfolg über den TV Bittenfeld. Insgesamt waren jedoch die Leistungen der B1 zu schwankend. Unterm Strich haben die talentierten Jungs viel Lehrgeld bezahlt, was aber für die Zukunft nicht negativ sein muss.

Männliche B2-Jugend

Bezirksliga Abschlussrang: 1. von 6 Mannschaften (30:0 Punkte und 572: 364 Tore)

Die B2-Jugend schaffte eine perfekte Saison. Mit 15 Siegen in 15 Spielen blieben die B2ler ungeschlagen. Nach aufgrund Personalsorgen verpasster SBL-Qualfikation, ohne einen Sieg, ging man ohne große Ambitionen in die Bezirksligarunde. Es warteten 5 Gegner, gegen welche je viermal zu spielen war. Schon der 37:28 Auftaktsieg über die Panthers Gaggenau zeichnete den Weg der B2 vor. Als im Spitzenspiel der Tabellenzweite SG Freudenstadt/Baiersbronn mit 40:22 aus der Halle gefegt wurde, war klar, dass die Meisterschaft nur über den TuS gehen würde. Dabei war die B2 personell mit einem Rumpfkader in die Saison gegangen. Ohne den Einsatz von C-Jugendlichen hätte die B2 kein Spiel bestreiten können. Diese erfreuten sich an einem Einsatz bei den „Größeren“ und spielten sich auch in den Vordergrund. Den höchsten Sieg fuhr das Team, welche von den C-Jugendtrainern Matthias Frei und Thomas Bantel gecoacht wurden, gegen die SG Ottersweier/Großweier mit 51:17 ein.

Männliche C-Jugend

Südbadenliga Abschlussrang: 9. von 10 Mannschaften 2:30 Punkte und 316:467 Tore)

Nach einer enttäuschenden Qualifikation ohne einen Punktgewinn stieg die C-Jugend aufgrund Rückzügen anderer Mannschaften dennoch in die Südbadenliga auf. Hier schafften die C-Jungs lediglich einen Sieg mit 28:24 über die SG Baden-Baden/Sandweier und erreichte damit aber den vorletzten Abschlussrang. Spielerisch oftmals ganz nah an den Gegnern, teilweise sogar besser, verlor man fast alle Spiele aufgrund der körperlichen Unterlegenheit, die wirklich eklatant war. Auf der einen Seite fast schon zu Männer gereifte Jungs, auf der anderen Seite körperlich noch nicht ganz entwickelte Helmlinger. In vielen Spielen, wie bspw. gegen die SG Ottenheim/Altenheim, war man lange Zeit dran, ehe man in den letzten 10 Minuten alles verspielte. Dennoch: die Runde war eine Bereicherung in der Entwicklung der Spieler, welche sich trotz der Niederlagen nicht aufgab und auch gute Trainingsbeteiligungen hatte.

Männliche D1 und D2-Jugend

Bezirkslasse Abschlussrang 3. (18:8 Punkte) und 8 (4:22 Punkte) von 9 Mannschaften

Bei den Sichtungsspielen zur Bezirksauswahl, welche gleichzeitig die Qualifikation für die Runde bedeuteten gab es eine große Überraschung. Die D2 gewann das Turnier mit 11:1 Punkten und die D1 wurde mit 9:3 Punkten Dritter und beide Mannschaften qualifizierten sich für die höchste Klasse des Bezirks. Die D1-Jugend mit ihrem Trainer Günter Schmitt galt ein wenig als Mitfavorit auf einen der ersten beiden Plätze in der Bezirksklasse. Mit der JHA Baden sowie der SG Kappelwindeck/Steinbach waren jedoch zwei Teams in der Breite etwas besser aufgestellt, weshalb es für die Spieler von Trainer Günter Schmitt mit 18:8 Punkten nur für Platz 3 reichte. Alle anderen Mannschaften hingegen mussten die Punkte gegen den TuS lassen. Den höchsten Sieg landete man gegen die HR Niederbühl/rastatt mit 38:12 Toren.

Die D2-Jugend erreichte mit Platz 8 von 9 Mannschaften einen zufriedenstellenden Platz. Einige Spiele gingen knapp mit 2,3 Toren verloren, gegen die Spitzenteams setzte es deutliche Niederlagen. Den ersatzgeschwächten Tabellenführer der JHA Baden hatte man mit der besten Saisonleistung beim 15:16 (!) am Rande einer Niederlage. Siege gab es gegen Kappelwindeck/Steinbach II mit 23:22 und Niederbühl/Rastatt mit 19:18.

Männliche E-Jugend

Staffel 1

Die E-Jugend überzeugte voll und ganz. Nach überragender Vorrunde ohne eine Niederlage und ohne einen Punktverlust qualifizierte man sich in die Staffel I, in welcher die besten fünf Teams von insgesamt 19 Mannschaften der Vorrundengruppen, teilnahmen. Und in dieser Staffel ging es in der gerade so weiter. Die Gegner aus Sinzheim und Ottersweier/Großweier sowie die Panthers Gaggenau wurden in Schach gehalten.

Lediglich im letzten Saisonspiel verlor man gegen die SG Baden-Baden/Sandweier mit 1:3. Hier funktionierte einmal das ansonsten gute Zusammenspiel nicht optimal und man musste nicht unverdient den Gästen den Sieg überlassen.

Da es in der E-Jugend sowieso keine Meisterehren zu verteilen gibt, wäre die E-Jugend auch nicht als Meister geehrt worden. Dennoch darf man sich als bestes E-Jugend-Team des Handballbezirks Rastatt bezeichnen. Hoffnungsvoll blicken wir auf einen erneut guten Jahrgang mit Ausnahmetalenten wie Simon Weiß, Maddox Abel oder Tymek Pomankiewicz und werden ihren Entwicklung weiter beobachten.

Torschützen

Dem einen gefallen Torschützenrankings nicht, die anderen sehen eine statistische Wertung. Im Handball geht es nicht nur um das Tore werfen, man braucht einen kompletten Spieler, der auch Abwehr spielen und im Kollektiv agieren kann. Hier die Top 20 Torschützen der TuS-Jugend. Torschützenkönig 2019/20 wird Jannis Welsche mit unglaublichen 182 Treffern in nur 14 Spielen. Auf Platz 2 kommt Simon Weiß aus der E1-Jugend vor Tristan Meder aus der D1, der das familieninterne Duell knapp für sich entschied..

Name Mannschaft Tore
1 Jannis Welsche B2 182
2 Simon Weiß E1 114
3 Tristan Meder D1 100
4 Henry Meder B2 93
5 Raphael Jörger B2 86
6 Maddox Abel E1 85
7 Luis Oberle B1 80
8 Hannes Schmitt B2 79
9 Linus Minet C 76
10 Jacob Funk B1 73
11 Tymek Pomankiewicz E1 68
12 Jonas Meyer A 67
13 Florian Heidt B1 59
14 Joshua Gronau C 56
15 Mika Schulz E1 56
16 Moritz Bliem D1 54
17 Lars Schmitt A 54
18 Rouven Horn A 52
19 Felix Frei C 50
20 Sven Schmitt A 50

Ein langer Weg bis zum nächsten Training/Spiel

Es wird ein langer, steiniger Weg und ein großes Geduldspiel für alle, die unseren Sport so lieben. Mit einem 8-Stufen-Plan plant der DHB die Wiederaufnahme des Amateursports. Derzeit befinden wir uns auf Stufe 1 bzw. 2. Hoffen wir, dass wir schnell aber sicher die nächsten Stufen erklimmen können. In der aktuellen Version des Positionspapiers sind für die jeweiligen Stufen auch Starttermine hinterlegt. Diese sind jedoch abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und möglichen Lockerungen. Grob anvisiert ist, dass die Stufe 5 im Juni und die Stufe 6 im Juli beginnen könnte. Und: Stufe 3 schon in einer Woche!! Also: Licht am Horizont, vielleicht sehen sich zumindest die Spielerinnen und Spieler bald wieder…..

Hier aufgeführt die Mitteilung des DHB:

Erst allein, dann zusammen und schließlich wieder als Mannschaft vor Zuschauern: An diesem Donnerstag hat der Deutsche Handballbund sowohl dem DOSB als auch seinen Landesverbänden ein Positionspapier zur verantwortungsvollen Wiederaufnahme des Amateursports mit besonderer Berücksichtigung von Angeboten für Kinder und Jugendliche übermittelt. Mit Hilfe eines acht Stufen umfassenden, von den zehn Leitplanken des DOSB flankierten Plans soll die Rückkehr in einen Spielbetrieb auch mit Zuschauern gelingen.

Die geplanten Stufen sind:

  • STUFE 1: Autonomes Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Trainingsempfehlungen/aktueller Stand)
  • STUFE 2: Individuelles Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Partner*in oder Anleitung durch Trainer*in)
  • STUFE 3: Kleingruppentraining outdoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 4: Kleingruppentraining indoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 5: Mannschaftstraining (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 6: Mannschaftstraining + (handballspezifisches Training mit Zweikämpfen)
  • STUFE 7: Testspiel- und Wettkampfbetrieb (ohne Publikum)
  • STUFE 8: Wettkampfbetrieb + (Spielbetrieb mit Publikum)

Das Positionspapier „Return to play“ gibt klare Handlungsempfehlungen, wie Trainingsprozesse in den verschiedenen Stufen mit Blick auf Hygiene- und Schutzmaßnahmen organisiert werden und wie zum Beispiel Handballfelder mit Blick auf die Abstandsregelungen aufgeteilt werden können. „Der Handball lebt vom Kontakt, aber Abstand ist das aktuelle Gebot. Angesichts der Corona-Pandemie müssen wir deshalb kreative und weiter verantwortungsvolle Möglichkeiten finden, wie wir das Training auch in den Sporthallen wieder aufnehmen und zum Spiel zurückkehren können“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Oberste Priorität hat weiterhin der Infektionsschutz, aber wir müssen auch in dieser Zeit darauf achten, dass wir unsere Vereinsstrukturen erhalten und vor allem Kindern und Jugendlichen die Wiederaufnahme von Training ermöglichen.“

Aktueller Beschluss des SHV:

„Absage aller Maßnahmen in Lehre, Leistung, Schiedsrichter bis zum 29.07.2020 auf Verbands- und Bezirksebene. Ausgenommen sind Lehrgänge, die nicht mit persönlichen Treffen stattfinden (z. B. live stream).“

Damit ist klar, dass vor den Sommerferien keine Qualifikationsspiele auf Jugendebene stattfinden werden. Auch sind bis dahin alle Auswahltraining sowie Fortbildungen für Schiedsrich5ter oder Trainer abgesagt.

Helmlinger B-Jugend behauptet sich drei Jahre lang in Baden-Württemberg

Einen Spieltag vor regulärem Ende der Spielrunde 2019/20 wurde die Oberliga Baden-Württemberg auch für die B-Jugend des TuS Helmlingen wegen der Corona-Krise für beendet erklärt. Damit wurde dem TuS am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse das würdige Abschiedsspiel aus der BWOL gegen die HSG Konstanz verwehrt. Eine kleine Träne wäre das Spiel trotz des eher mäßigen Abschneidens in der laufenden Runde doch wert gewesen, denn der TuS Helmlingen befand sich ganze drei Jahre lang im baden-württembergischem Oberhaus und die Auftritte der B-Jugendlichen wurden zu einem lieb gewonnenen Termin.

Mit Stolz blickt man im 880-Seelendorf auf die Erfolge der letzten Jahre zurück. Noch keine männliche Jugendmannschaft aus Südbaden schaffte es bisher, sich drei Jahre hintereinander für die BWOL zu qualifizieren. Und neben der Meisterschaft der SG Ottenheim/Altenheim (Saison 14/15) und der Vizemeisterschaft der SG Meißenheim/Nonnenweier (Saison 15/16) war die 2019 errungene Vizemeisterschaft die zweitbeste südbadische Platzierung in der Geschichte der BWOL. Kein Zweifel: der TuS Helmlingen hat südbadische Handballgeschichte geschrieben.

Den Grundstein der Helmlinger Erfolgsstory legte in der Saison 2017/18 die Mannschaft von Trainer Detlef Ludwig mit der souveränen Qualifikation und 5 Siegen in 5 Spielen im Bereich des südbadischen Landesverbandes. Die Runde schloss man mit 14:22 Punkten (7 Siege bei 11 Niederlagen) und einem Torverhältnis von 443:471 Toren ab. Den südbadischen Kontrahenten aus Schutterwald bezwang man zweimal (27:22 und 26:23) und das absolute Highlight war der 22:21 Heimerfolg durch Tim Karchs Treffer 40 Sekunden vor Ende über den Vizemeister FrischAuf Göppingen. Am Ende fand man sich mit Platz 7 auf einem gerechtfertigten Mittelfeldplatz wieder. Weiterer Lohn des Erfolges: mit Lasse Ludwig zog es ein Megatalent in das Sportinternat eines Bundesligisten.

Auch die Qualifikation zur Saison 2018/19 gewann der TuS in Südbaden und setzte sich vor Konstanz und Freiburg-Zähringen durch. Letzterer Gegner fügte den Hanauerländern am zweiten Spieltag eine bittere Auswärtsniederlage zu. Es folgte zwei Punkteteilungen in Östringen (gegen die Rhein-Neckar-Löwen) und Göppingen sowie eine Niederlage gegen Pforzheim. Was die Mannschaft um Trainer Thomas Schuppan und Benni Ackermann dann allerdings für einen Teamspirit entwickelte, war sensationell. Der Nobody aus Südbaden stürzte alle Favoriten und holte 16:0 Punkte in Serie. Der Höhepunkt war der 25:24 Sieg gegen die Rhein-Neckar-Löwen vor sage und schreibe 600 Zuschauern mit dem unvergessenen finalen Treffer des Ausnahmetalents Jan Kraft. Im Spiel um die BWOL-Meisterschaft verlor man in Pforzheim klar, aber man qualifizierte sich mit 26:10 Punkten als Vizemeister für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Klanghafte Namen wie die Füchse Berlin oder der THW Kiel wurden plötzlich in einem Atemzug mit dem TuS Helmlingen genannt. Der Gegner war indes das pfälzische Team des TV Hochdorf.

Vor wiederum ausverkauften Haus spielte im Hinspiel des Achtelfinales zur Deutschen Meisterschaft der TuS dominanter als der Gegner, erkämpfte sich –auch dank eines überragenden Lennard Kull im Tor- mehrmals einen 4-Tore-Vorsprung, musste aber in der Schlussphase noch den 27:27 Ausgleich hinnehmen. Im Rückspiel war dieses Unentschieden zu wenig und eine zu große Hypothek für das Weiterkommen, so dass die Hochdorfer verdient mit 30:25 in die nächste Runde einzogen.

Für die Saison 2019/20 war der TuS Helmlingen direkt für die BWOL qualifiziert, jedoch verließen viel zu viele Spieler die Mannschaft in Richtung A-Jugend. Vielversprechende Talente von Muggensturm bis Zunsweier schlossen sich dem Verein an. Zweifelsohne ein Potpourri an handballerischer Klasse. Jedoch als Team wollte es nicht so wirklich funktionieren. Einziger richtiger Lichtblick war der souveräne 25:18 Erfolg über den Bundesliganachwuchs aus Bittenfeld, wo das Team zeigte, was tatsächlich möglich gewesen wäre. Wir hoffen dennoch, dass die Spielzeit die auswärtigen Spielern weiter gebracht hat und sie sich gerne an die Zeit in Helmlingen zurückerinnern. Nur 4 Siege und ein Unentschieden war eigentlich angesichts des vorhandenen guten Spielermaterials zu wenig. Dennoch schloß man auch diese Saison als bestes südbadisches Team auf Platz 7 ab.

 

Statistik:

Insgesamt holte der TuS Helmlingen 49:53 Punkte in den drei Jahren bei einem Torverhältnis von 1363:1424 Toren.

Den Debuttreffer in der BWOL warf am 16.09.2017 in Oberstenfeld gegen die HSG Bottwar Julian Lasch zum 1:2.

Den 500. Treffer in der BWOL erzielte Jonas Meyer zum 2:0 gegen Oftersheim/Schwetzingen in der Saison 2018/19.

Den 1.000 Treffer erzielte in der Saison 2019/20 Jacob Funk beim Auswärtserfolg in Konstanz zum 20:16 Zwischenstand. Er warf übrigens auch das letzte BWOL-Tor.

Die fünf besten Helmlinger Torschützen waren:

1. Jonas Meyer (Saison 2018/19 und 19/20) mit 130 Toren

2. Jan Kraft (Saison 2019/20) mit 109 Toren

3. Timo Reuter (Saison 2018/19 und 19/20) mit 106 Toren

4. Rouven Horn (Saison 2017/18 und 18/19) mit 96 Toren

5. Sven Schmitt (Saison 2017/18) mit 93 Toren

Die meisten Tore pro Saison erzielte

Saison 2017/18 Sven Schmitt mit 93 Treffern

Saison 2019/20 Jan Kraft mit 109 Treffern

Saison 2019/20 Luis Oberle mit 80 Treffern

Die meisten Spiele absolvierte:

Jonas Meyer machte die meisten Spiele mit 36 Partien. Jonas absolvierte zwei komplette Spielrunden in der BWOL ohne ein Spiel zu verpassen. Florian Heidt stand 32 Mal auf der Platte, Timo Reuter deren 31 Mal. Fabian Ludwig brachte es auf 29 Partien und Dorian Caleta auf 28 Einsätze für den TuS in der BWOL.

Die Mannschaften der drei Jahre

Endgültiges Ende und Wertung der Saison 2019/20

Herren II profitieren mit Nichtabstieg

Die Entscheidungen zur Beendigung der Runde 2019/20 sind endgültig getroffen. Der SHV folgte den Beschlüssen des DHB weitgehend und hat die Saison nach der Quotientenregelung gewertet. Enttäuschend allerdings die Entscheidung, dass es keine „Meister“ der Spielklassen, sondern lediglich „Aufsteiger“ aus den Spielklassen gibt. Hiermit werden Mannschaften wie bspw. der TuS Steißlingen in der Südbadenliga, welcher souverän die Tabelle anführte, um den verdienten Lohn einer Meisterehrung gebracht. Beim TuS Helmlingen trifft dies auf die männliche B2-Jugend zu, welche ohne Punktverlust mit 30:0 Punkten und 6 Punkten Vorsprung souverän die Bezirksklasse beherrschte. Komisch, dass in der Handball-Bundesliga, wo auch erst 75% der Spiele absolviert wurden, ein Meister gekürt wird. Aus Sicht des Verfassers dieses Berichts ein schwaches Zeichen für die Amateursportler.

Doch die Zeiten von Corona sind eben verrückt. Täglich gibt es neue Nachrichten und man weiß heute nicht, ob wir im Jahr 2020 überhaupt nochmal unserer geliebten Sportart nachgehen können.

Auch die Vorstandvorsitzende des TUS Helmlingen bedauert einen Abbruch der Saison sehr, alle Beteiligten hätten die Saison gerne weitergespielt. Aus Rücksicht auf Gesundheit und Sicherheit sei der Abbruch aber zu akzeptieren.

Weiter möchte sich die Vorstandsvorsitzende Astrid Zimpfer bei allen Gremien bedanken, die jetzt diese Entscheidungen treffen mussten. Astrid Zimpfer weiter: „Wir, die TuS-Verantwortlichen, möchten uns unbedingt auch bei all denen bedanken, die zum Gelingen der Saison 2019/2020 beigetragen haben und uns auch weiterhin unterstützen werden. Noch wissen wir nicht, wie und wann es weiter gehen wird. Aber wir arbeiten natürlich weiterhin an den Planungen und Vorbereitungen für die neue Saison und hoffen darauf, dass diese im Herbst auch wirklich beginnen kann und wir uns dann alle bei bester Gesundheit wieder in der Helmlinger Rhein-Rench-Halle sehen werden. Über Neuigkeiten und Änderungen werden wir natürlich auch auf unserer Homepage immer berichten.“

Doch zurück zum endgültigen Ende der Saison. Großzügig wurde die Aufstiegsregel behandelt, denn teilweise steigen zwei Vereine in die höhere Klasse auf. Unter dem Link

https://www.hv-suedb.de/aktuell/detail/news/veroeffentlichung-wertung-der-saison-2019-2020

https://www.hv-suedb.de/fileadmin/shv/Dokumente/SHV_Bescheid_Wertung_wegen_Corona_gesamt_II.pdf

sind Anschreiben des SHV-Präsidenten sowie die Abschlusstabellen des Verbandes und dessen Bezirke aufgeführt.

Was bedeutet dies für die Mannschaften des TuS Helmlingen?

Herren

Bei den Herren I ändert sich tabellarisch nichts und sie bleiben in der Südbadenliga auf dem Abschlussrang 10. Die Saison 2020/21 (sollte sie wie geplant gestartet werden) wird -nach jetzigem Stand- um vier Mannschaften erweitert und  mit 16 Teams gespielt. Neu in der SBL sind der TVS Baden-Baden-Sandweier II, der TuS Ottenheim, die HU Freiburg (wird mit der HSG Freiburg fusionieren) sowie der TV St. Georgen. Der TuS Steißlingen steigt auf.

Bei den Herren II hat die Glücksgöttin zugeschlagen und man profitiert von der Nichtabstiegsregel. Aktuell auf einem Abstiegsplatz stehend erhalten die jungen Wilden eine erneute Chance sich in der Landesliga zu präsentieren. Auch hier ändern sich -nach jetzigem Stand- die Gegner mit insgesamt 2 abgehenden Aufsteigern (Sandweier und Ottenheim) sowie 4 hinzukommenden Neulingen: die HSG Hardt und der TuS Großweier aus dem Bezirk Rastatt sowie der TuS Altenheim II sowie dem SV Zunsweier aus dem Bezirk Offenburg stoßen hinzu. Insgesamt 16 Teams gehen in den Wettstreit der Landesliga Nord.

Die Herren III spielen auch nächste Saison in der Kreisklasse A.

Damen

Still und klammheimlich haben sich die Helmlinger und Rheinmünster SG-TuSies als Aufsteiger einen hervorragenden dritten Abschlussrang erarbeitet. Ein toller Erfolg für das Team von Trainer Daniel Kehret. Nachdem zwei Teams aufsteigen (Friesenheim und Ohlsbach/Elgersweier) stehen die Mädels nächste Saison plötzlich als Titelmitfavorit da. Hier wird es -nach jetzigem Stand- drei Aufsteiger geben und es werden 14 Mannschaften der Landesliga Nord angehören. Aus dem Bezirk Rastatt kommen die Panthers Gaggenau sowie die SG Kappelwindeck/Steinbach III sowie aus dem Bezirk Offenburg der TV Gengenbach zur neuen Saison hinzu. Die SG Ohlsbach/Elgersweier II als Tabellenzweite verzichten auf einen Aufstieg.

Die Damen II bleiben in der Bezirksklasse mit voraussichtlich weiteren 6 Mannschaften und kämpfen hier um Bezirksehren.

Jugend

Fast alle Jugendmannschaften haben ihren bisherigen Platz behalten. Lediglich die D-Jugend verbesserte sich aufgrund weniger Spiele und eines besseren Quotienten auf Platz 3. Da es keine „Aufsteiger“ gibt, sind Platzierungen diesbezüglich sowieso nicht relevant. Einen Rückblick auf die Leistungen und Erfolge der Jugendteams wird es noch separat geben.

Da es mit großer Wahrscheinlichkeit keine Qualifikationsrunden gibt, könnte es nach jetziger Planung sein, dass die Ergebnisse der letzten Jahre als Grundlage einer Klassenzugehörigkeit in der Saison 2020/21 dienen. Diese Entscheidung gilt es jedoch abzuwarten.