TuS Helmlingen verliert das Heimderby gegen die SG Muggenst./Kuppenh.

M-SBL  Gruppe Nord  TuS Helmlingen I – SG Muggenst./Kuppenh. I  26:28  (10:11)

Handball-Südbadenligist TuS Helmlingen unterlag zum Heim-Auftakt in einer sehr guten Partie gegen eine starke SG Muggenst./Kuppenh. knapp mit 26:28. Das Auslassen einiger guter Möglichkeiten war erneut ein Grund für die letztendlich knappe Derby-Niederlage in einer spannenden zweiten Hälfte.

In den Anfangsminuten erspielten sich die Hanauerländer eine knappe 2:1 (4.) Führung durch Tomasz Pomiankiewicz. Bis zum 4:4 (13.) blieb das Bezirks-Derby auf Augenhohe.

Danach hatten die Murgtäler spielerisches Übergewicht denn die SG konnte durch Spielertrainer Benny Hofmann bis auf 4:9 (19.) wegziehen. Pfosten u. Lattentreffer waren bei den Rheinauern die Folge, was der SG ermöglichte sich etwas abzusetzten. Doch die Mannschaft von Trainer Ralf Ludwig und Co.-Trainer Benni Ackermann kämpfte sich zurück, der TuS war spätestens nach dem 8:9 (27.) durch den agilen und torgefährlichen Neuzugang Max Hirtz wieder in der Spur.

Zuvor konnten beide Mannschaften jeweils einen Siebenmeter nicht verwerten. Bis zur Halbzeit ging es dann hin und her und der TuS erzielte immer wieder den Anschlusstreffer, während bei der SG Muggenst./Kuppenh. mit Marvin Charles ein spielstarker Akteur im Rückraum war und traf. Auf Seiten des TuS Helmlingen konnte der zehnfache Torschütze Mike Reichenberger nur noch zum 10:11 Halbzeitstand verkürzen.

In der zweiten Hälfte folgte gleich eine zwei Minuten-Strafe gegen den TuS, was die SG Muku erneut zu einer 10:13 (33.) Gästeführung nutzte. Was aber keine Hypothek für die Murgtäler war, denn auch diesmal nahm die Ludwig/Ackermann-Sieben Fahrt auf und kam zurück, spätestens beim 17:17 Ausgleich (40.), war richtig Spannung in der Kiste. Mike Reichenberger schnürrte mit einem Doppelpack den Ausgleich und die Gleichstände häuften sich, während die Gäste immer wieder eins vorlegten konterte der TuS Helmlingen mit dem Ausgleich, spannender hätte auch ein Hitchcock-Krimi nicht sein können. Marc Müller brachte wiederrum per Siebenmeter den 24:24 (52.) Ausgleich. Doch dann ließ der TuS wiederrum ein paar gute Möglichkeiten (Lattentreffer) aus und die SG Muggensturm/Kuppenh. nutzte dies mit der 24:26 (54.) Führung durch Rückraumschütze Lars Crocoll. Der TuS rannte wieder einem Rückstand hinterher obwohl beide Torhüter beim TuS ihre Sache gut machten. Marc Müller gelang für den TuS wieder der 26:27 (57.) Anschlusstreffer. Danach reagierte die SG mit einer Auszeit. Zuvor konnte TuS-Keeper Sven Kreß zwei schwere Bälle abwehren. Während im Angriff der mögliche Ausgleich bei einem freien Wurf verpasst wurde. Dramatik pur bis in die Schluss-Sekunden im Bezirks-Derby der Südbadenliga. Marvin Charles bewies kühlen Kopf und sorgte dann für Klarheit zu Gunsten der SG Muggenst./Kuppenh. zum 26:28 Auswärtssieg wenige Sekunden vor Schluss.

TuS-Coach Ralf Ludwig sah nach dem Schlusspfiff, die erneute mangelnde Chancenverwertung als Grund für die unnötige Derby-Heimniederlage, bescheinigte den Gästen aber einen starken Auftritt in der Rhein-Rench-Halle, in einem sehr guten und unterhaltsamen Südbadenliga-Derby. Das nächste Bezirks-Derby wartet auf den TuS Helmlingen bereits am kommenden Sonntag bei der SG Kappelw./Steinb. und da sollte der TuS unbedingt zählbares einfahren.

Tore TuS Helmlingen I:  Leo Zeus, Sven Kreß, Michael Zimmer-Zimpfer, Jens Schoch, Julian Lasch, Marius Wagner 1, Max Hirtz 7, Marc Müller 5/3, Lars Schmitt 1, Steve Reichenberger, Sven Schmitt 1, Manuel Strübel, Mike Reichenberger 10/2, Tomasz Pomiankiewicz 1

Tore SG Muggenst./Kuppenh. I: Dalibor Landeka, Dominik Zaum, Julian Bissinger, Samuel Josenhans 2, Luca Quintieri, Lars Crocoll 4, Jan Unser, Ricardo Hörth 3, Benjamin Hofmann 7/3, Dominik Ströhm, Robin Welzer, Marvin Charles 8, Marc Rastätter, Darien Holler 4

Schiedsrichter Ulf Klumpp (SG Kenzingen/Herbolzheim) und Wolfgang Kramer (HC Hedos Elgersweier)

Fotos: Uli Hartmann

Südbadenderby in der Bundesliga

A-Junioren hoffen auf Erfolgserlebnis gegen Konstanz

Sonntag, 11.10.2020 15:00 Uhr, Rhein-Rench-Halle

TuS Helmlingen – HSG Konstanz

Der dritte Spieltag beschert dem TuS das einzige südbadische Derby, wenn die HSG Konstanz ihre Visitenkarte in Helmlingen abgibt. Auch wenn andere Gegner geographisch näher sind, das Duell mit dem Team vom Bodensee ist ein Klassiker. In vielen Duellen standen sich in den letzten Jahren die Kontrahenten gegenüber. Und es waren spannende Spiele in der BWOL, der SHV-Qualifikation oder gar um die südbadische Meisterschaft, als im Jahr 2018 Helmlingen im Finale deutlich mit 28:22 die Oberhand hatte. Der Sieger hieß am Schluss fast immer TuS Helmlingen. In Konstanz grassierte schon die Bezeichnung „Der Fluch von Helmlingen“, denn die Festung Rhein-Rench-Halle galt als uneinnehmbar. Doch in den letzten beiden Jahren ist viel passiert. Spieler wechselten den Verein, vor allem beim TuS gab es eine große Fluktuation. Und die HSG Konstanz hat hingegen mächtig aufgerüstet. Talente aus der Umgebung wie Konstantin Pauli (TV Spaichingen) und Marcel Bertol (TV St. Georgen) oder der Ungar Ádám Czakó (VfL Günzburg), der Königstransfer der HSG, stießen in diesem Jahr hinzu. Bereits ein Jahr länger ist der Schweizer Auswahlspieler Leandro Lioi dabei. Beim TuS mussten Leistungsträger ersetzt werden und junge Talente der Region stießen seit 2019 hinzu.

Im Helmlinger Lager war man sich klar, dass die Spieler sich zunächst an die Klasse gewöhnen müssen. Der Sprung in die Bundesliga ist doch gewaltig und die guten Eindrücke aus der Vorbereitung konnten noch nicht über eine längere Spieldauer bestätigt werden. Doch die erste Hälfte gegen die Rhein-Neckar-Löwen machen Mut. Der TuS war bis zur 23. Minute nur 2 Tore zurück und verlor erst in Durchgang 2 die Spielkontrolle. Trainer Schuppan war deshalb auch in der Trainingswoche optimistisch:“ Eine gute Halbzeit gegen die Löwen, dazu die richtige Einstellung im Training als Vorbereitung auf das Derby. Wir sind bereit den nächsten Schritt zu machen. Die Stimmung im Team ist weiterhin hervorragend.“ Gute Voraussetzungen somit, um am Sonntag gegen den Rivalen vom Bodensee zu bestehen und bei optimalem Verlauf auch auf zwei Punkte zu schielen. Favorit ist dieses Mal jedoch die HSG, welche sich mit Platz 4 sehr hohe Ziele gesetzt hat. Der TuS will endlich in der Liga ankommen und wird seine Außenseiterchance nutzen.

Bild: Georg Schnatterbeck und seine Teamkameraden wollen erstes Erfolgserlebnis

 

 

TuS-Reserve mit erneuter Auswärtspartie bei der SG Freudenst./Baiersb.

M-LNN  SG Freudenst./Baiersb. I – TuS Helmlingen II

Samstag, 10.10.2020 um 20.00 Uhr David-Fahrner-Halle, Freudenstadt

Im zweiten Saisonspiel muss das Perspektivteam des TuS Helmlingen erneut auswärts antreten am Samstagabend bei der SG Freudenst./Baiersbronn. Eine sehr schwere Auswärtsaufgabe wartet da auf die Mannschaft von Trainer Detlef Ludwig und Thomas Schuppan. Zumal die Gastgeber als sehr heimstark einzuordnen sind und es in den vergangenen Spielzeiten in Freudenstadt meist nichts zu holen gab. Vergangene Saison landeten die Schwarzwälder auf einem überraschend starken 4.Tabellenplatz als damaliger Aufsteiger in die Landesliga Nord. So waren die Gastgeber zu hause eine Macht konnten aber auswärts nicht an ihre Heimstärke anknüpfen. Die TuS-Reserve startete am vergangenen Wochenende mit einer 18:22 Derby-Niederlage im Duell der beiden Südbadenliga-Reserven in Sinzheim. Dabei blieb man hinter den Erwartungen zurück und konnte nicht so überzeugen, gegen eine spielstarke und einsatzfreudige Heim-Mannschaft. Das soll nun am kommenden Samstag besser laufen, muss man im Schwarzwald eine bessere Leistung aufs Parkett legen. Da gilt es gegen die heimstarke SG eine richtig gute Auswärtsleistung zu zeigen und volle 60 Minuten Einsatz und Siegeswillen zu zeigen um bestehen zu können. Die Schwarzwälder um Trainer Krzystof Lisiecki konnten am vergangenen Wochenende überraschend beim ASV Ottenhöfen in einer spannenden Begegnung beide Punkte entführen. Auch wenn der Auswärtssieg beim ASV Ottenhöfen mit 25:26 knapp ausfiel, ist der doch umso höher zu bewerten da die SG nicht in Bestbesetzung antreten konnte und mit einer guten Deckung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung agierte. Personell haben sich die Schwarz-Weißen mit Marco Schatz einem erfahrenen Landesliga-Akteur verstärkt, der variabel einsetzbar ist. Nur Ludwig Sättler ein erfahrener langjähriger Akteur der SG Freudenst./Baiersb. ist nicht mehr dabei. Ansonsten kann das Team auf die altbewährten Kräfte zählen. Beim TuS Helmlingen II gibt es weiter einige Ausfälle verletzungsbedingt zu beklagen, Jan Karch und vorallem Rückraumschütze Jonas Meyer werden länger ausfallen. Bei den anderen zuletzt ausgefallenen Akteuren muss man abwarten, inwieweit ein Einsatz am Samstagabend möglich ist. Das Trainerteam Detlef Ludwig und Thomas Schuppan kann zumindest rotieren und auf einen breiten Nachwuchskader zurückgreifen.

Zur Heimspielpremiere gleich ein Derby gegen die SG Muggenst./Kuppenh.

M-SBL  TuS Helmlingen I – SG Muggenst./Kuppenh. I

Sonntag, 11.10.2020 um 17.00 Uhr Rhein-Rench-Halle, Helmlingen

Mit dem ersten Heimspiel erwartet der TuS Helmlingen gleich ein Bezirks-Derby gegen die SG Muggenst./Kuppenh. am Sonntag-Nachmittag in der Südbadenliga. Damit wartet ein unbequemer Gegner auf die Mannschaft von Trainer Ralf Ludwig und Co.-Trainer Benni Ackermann. Beide Teams haben die Vorgabe in die Meisterrunde einzuziehen und am Ende der Vorrunde unter den ersten vier Mannschaften zu stehen in der in zwei Gruppen unterteilten Südbadenliga. Der TuS Helmlingen unterlag zum Auftakt bei einem der Meisterschaftsanwärter der HGW Hofweier mit 22:27. Erfolgreicher dagegen waren die Gäste aus dem Murgtal, sie konnten ihren Auftakt-Partie in einem spannenden Duell knapp mit 24:25 bei der SG Kappelw./Steinb. gewinnen. Es war Marvin Charles der in den Schluss-Sekunden noch den Siegertreffer für die SG Muku besorgte. Das Trainerduo der Gäste Benny Hofmann und Nikolai Wagner geht in seine vierte Saison. Personell gab es zwar einige Veränderungen bei den Gästen, dennoch haben sie eine spielstarke Mannschaft, die um die vorderen Plätze mitmischen wird. So haben André Treiber (TSG Eintracht Plankstadt), Jascha Lehnkering (SG Heidelsheim/Helmsheim), Mathias Herbst (Panthers Gaggenau), Samuel Huber (Panthers Gaggenau) Christoph Brossart (pausiert berufsbedingt), Johannes Milbich (SG Stutensee/Weingarten) die SG Muggenst./Kuppenh. verlassen. Als Neuzugänge kamen Lars Crocoll (SG Nußloch 3.Liga), Darien Holler (SG Pforzheim/Eutingen), Luca Quintieri (2. Mannschaft), Dominik Ströhm, Marc Rastetter (beide eigene Jugend), Julian Bissinger (TuS Helmlingen), Dalibor Landeka (TuS Großweier). Lars Crocoll war schon vor wenigen Jahren bei der SG Muku aktiv und somit ein starker Rückkehrer ins Team der Gäste. Vorallem eine Verstärkung im Rückraum aber auch seine Qualitäten als Torjäger unter Beweis stellt.

Mit Blick auf den Gegner heisst es für den TuS Helmlingen das erste Heimspiel unbedingt erfolgreich zu gestalten, will man unter den Top 4 landen, müssen die Heimspiele gewonnen werden, auch ein Derby mit Brisanz gegen die SG Muggenst./Kuppenh. Mit einer deutlich besseren Chancenverwertung will die Ludwig/Ackermann-Sieben am Sonntag-Nachmittag diese schwere Heimaufgabe angehen um was zählbares gegen die stark besetzten Gäste im Bezirks-Derby der Südbadenliga einfahren zu können.

Auftakt-Niederlage beim Derby der Südbadenliga-Reserven

M-LLN  BSV Phönix Sinzheim II – TuS Helmlingen II  22:18 (15:9)

Auch das Perspektivteam des TuS Helmlingen musste im Bezirks-Derby beim BSV Phönix Sinzheim II eine 18:22 Niederlage in der Handball Landesliga Nord hinnehmen. Trotz guter Anfangsminuten der TuS-Reserve präsentierten sich die Gastgeber mit mehr Biss und Siegeswillen im Derby und die Gäste aus dem Hanauerland konnten nicht ihr Potential abrufen. Es lief einfach nicht rund. Zudem stand gegenüber letzter Saison ein ganz anderer personell gestärkter Kader mit neuem Coach Sandro Ullrich an der Seite der Feuervögel. Die TuS-Reserve konnte nicht in Bestbesetzung auflaufen einige Ausfälle hat die Mannschaft von Trainer Detlef Ludwig und Thomas Schuppan zu beklagen. Nach dem 1:2 (3.) durch Timo Fritz nutzten die Gastgeber ihre Möglichkeiten zu einer 5:2 (8.). Die Führung gaben die Phönix-Handballer nicht mehr ab über 12:7 (19.)  gelang der Ullrich-Sieben bis zum 15:8 (27.) ein klarer Vorsprung. Bei den Gästen lief nur wenig zusammen und Sinzheim nutzte seine Möglichkeiten eiskalt, hatte auch mit Peter Fodor ehemaliger Südbadenliga-Torwart einen starken und erfahrenen Keeper zwischen den Pfosten. Manuel Meyer konnte für den TuS nur noch zum 15:9 Halbzeitstand verkürzen.

Im zweiten Abschnitt kurz nach der Pause ein kleiner Lichtblick, die Hanauerländer starten eine Aufholjagd bis zum 15:13 (40.) per Siebenmeter von Lars Schmitt. Dennoch eine Wende wollte einfach nicht gelingen wieder kam der BSV zu weiteren Toren und konnte die Gäste wieder etwas auf Distanz halten. Bis zur 46.Min führten die BSV-Handballer mit 19:14 durch Benedikt Müller. Die TuS-Reserve kam zwar nochmals auf 19:16 (50.) heran, doch mehr wollte nicht gelingen. Einige technische Fehler und eine doppelte Unterzahl brachten die Hausherren, dann endgültig zum Heimsieg. Über 21:17 (58.) konnte Rouven Horn noch zum 22:18 Endstand verkürzen. Kommenden Samstag wartet das nächste Auswärtssspiel bei der heimstarken SG Freudenst./Baiersbronn und da braucht das TuS-Perspektivteam eine deutlich bessere Auswärtsleistung als zum Saisonstart.

Tore BSV Phönix Sinzheim II: Peter Fodor, Mike Brenn, Marco Walter 1, Benjamin Huck 5, Kevin Richter 2, Felix Möllering 2, Florian Rumpf, Aaron Huck 2, Dominik Walter 2, Philipp Schaefer 1, Dirk Herbert, Hendrik Linus van Falkenhayn, Lukas Krumbacher 1, Benedikt Müller 6

Tore TuS Helmlingen II: Dorian Caleta, Daniel Siewert, Timo Fritz 3, Rouven Horn 3, Fabian Fritz 2, Tim Bertsch 2, Manuel Meyer 1, Nick Anthonj 2, Tim Karch 2, Sven Schmitt, Julian Lasch, Lars Schmitt 3/2, Axel Ratey

Schiedsrichter: Wolfgang Kramer (HC Hedos Elgersweier) und Ulf Klumpp (SG Kenzingen/Herbolzheim)

Starker Torhüter der HGW Hofweier zieht dem TuS den Zahn

M-SBL Gruppe Nord  HGW Hofweier I  – TuS Helmlingen I  27:22 (14:10)

Nicht nach Plan verlief der Saisonauftakt für die Südbadenliga-Handballer des TuS Helmlingen am Samstagabend, denn die Rheinauer unterlagen bei der HGW Hofweier mit 22:27 (10:14). Die Hanauerländer scheiterten an einer mangelnden Chancenverwertung und an einem bärenstarken Keeper der HGW Dominik Merz der 24 Bälle für sich gewinnen konnte.

Nur beim 0:1 (1.) durch Marius Wagner lagen die Gäste vorne. Danach war die HGW am Drücker, obwohl Mike Reichenberger nach dem 5:2 (10.) Rückstand den TuS mit einem Doppelpack zum 5:5 (15.) Ausgleich wieder auf Kurs brachte. Erst verwandelte er einen Siebenmeter und danach konnte er selbst vollstrecken. Doch der Gleichstand war nur von kurzer Dauer, die HGW ging wieder in Führung, ehe TuS-Coach Ralf Ludwig und Co.-Trainer Benni Ackermann eine Auszeit (17.) nahmen. Die Grün-Weißen zogen dennoch über 9:5 bis zum 10:6 (19.) durch David Knezovic davon und hielten den TuS etwas auf Distanz. Auch einige zwei-Minuten Strafen waren bis zur Halbzeit nicht förderlich als man dann einen Vier-Tore-Rückstand zu egalisieren versuchte, was die Hohberger besser wegsteckten. Kurz vor der Halbzeit in einer Partie von zwei guten Abwehrreihen konnte HGW Akteur David Knezovic zum 14:10 (29.) per Siebenmeter treffen, ehe Marc Müller am starken HGW-Keeper Dominik Merz scheiterte. Es blieb bei der 14:10 Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel konnte die Mannschaft von HGW-Coach Michael Bohn ihren Vorsprung weiter verwalten und ausbauen. Die Gäste kamen nicht mehr näher dran um die Gastgeber nochmals gefährden zu können. Auch blieben zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt oder wurden zur Beute des starken HGW-Keepers. Über 15:10 (31.) bis zum 22:15 (48.) als Mike Bächle doppelt einnetzte sah es nach einem sicheren Heimsieg der Bohn-Sieben aus. Spätestens beim 24:16 (51.) durch Philipp Isenmann war die Sache zu Gunsten der HGW gelaufen. Der TuS konnte nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben über 25:20 (56.) Mike Reichenberger gelang der letzte Treffer für den TuS zum 27:22 Endstand. TuS-Coach Ralf Ludwig analysierte nach der Partie: „Wir sind heute an einer mangelnden Chancenverwertung mit zu vielen Fehlwürfen gescheitert. Zudem hatte die HGW Hofweier mit Dominik Merz einen überragenden Torhüter der zahlreiche Möglichkeiten vereitelte.“

Tore HGW Hofweier I: Dominik Merz, Mark Herbert, Eike Neff 1, Fabian Wildt 5, Timo Spraul, Tim Stocker 2, Marcel Blasius, Lukas Schade 1, Philipp Isenmann 2, Mike Bächle 4, Timo Häß 2, David Knezovic 8/4, Cedrik Lauppe 1, Adrian Volk 1

Tore TuS Helmlingen I: Leo Zeus, Sven Kreß, Michael Zimmer-Zimpfer 1, Julian Lasch, Marius Wagner 3, Max Hirtz 4, Marc Müller 2, Lars Schmitt 2, Steve Reichenberger, Sven Schmitt 2/1, Manuel Strübel, Mike Reichenberger 7/2, Tomasz Pomiankiewicz 1

Schiedsrichter: Philipp Schäfer (BSV Phönix Sinzheim) und Sandro Ullrich (SG Kappelw./Steinb.)

Rhein-Neckar Löwen demonstrierten ihre Stärke

Hervorragende 30 Minuten der Helmlinger Jungs – dann fiel die Leistung ab

Rhein-Neckar-Löwen – TuS Helmlingen 44:23 (19:15)

Am Ende war es das im Vorfeld erwartete Ergebnis. Mit 44:23 gewann der haushohe Favorit Rhein-Neckar-Löwen sein Heimspiel in der Jugendbundesliga gegen den TuS Helmlingen. Doch im Lager des TuS konnte man zumindest mit 30 Minuten sehr zufrieden sein. In der ersten Hälfte präsentierte sich Helmlingen selbstbewusst und geschlossen. Lediglich 4 Tore war der Rückstand beim Pausenpfiff und im vergleich zur Performance am letzten Wochenende klar verbessert. In Halbzeit zwei fabrizierte man dann zu viele Fehler und rutschte gnadenlos in eine hohe Niederlage.

Dem 1:0 für den Gastgeber konterten Jacob Funk und Linksaußen Fabian Ludwig zur einzigen Helmlinger Führung zum 2:1. Und obwohl die Nordbadener danach wieder die Führung an sich rissen, so richtig absetzen konnten sie sich nicht. Das Helmlinger Spiel war dieses Mal auf viele Schultern verteilt, und so waren die Hanauerländer von allen Positionen erfolgreich. Nach dem 14:10 für das Heimteam verkürzten Luis Fien per Strafwurf und Rouven Horn auf 12:14. Der Titelanwärter erhöhte trotz zwischenzeitlicher Unterzahl auf 18:13, doch Elias Meier und Jonas Spangenberg trafen kurz vor dem Wechsel zum 15:18, ehe der Bundesliganachwuchs mit dem Pausenpfiff auf 19:15 stellte.

Halbzeit zwei ist schnell erzählt. Drei ganz schnelle Tore zu Beginn für die Löwen hemmten gleich alle gut gemeinten Helmlinger Bemühungen und als bereits in Minute 43 der Ex-Helmlinger Jan Kraft auf 29:19 erhöhte, schwand der letzte Glauben im Gästeteam. Nun wurden viel zu einfache Fehler fabriziert, ungünstige Wurfpositionen gesucht und das war eine Einladung für die im Konterspiel fast perfekten Hausherren. Ein ums andere Mal fielen die Tore wie reife Früchte. Die letzten Helmlinger Treffer erzielten Manuel Meyer zum 22:37 und Georg Schnatterbeck zum 23:42 und war als Belohnung für deren unermüdliche Versuche zu sehen. Doch an der hohen Niederlage änderte es eben nichts. Mit 23:42 verlor man verdient, wenn auch etwas zu hoch angesichts respektabler Leistungen bis zur Pause.Und so viel auch das Fazit von Trainer Thomas Schuppan aus:“ Mit der Leistung der ersten 30 Minuten können wir sehr zufrieden sein und wollen hierauf aufbauen. Hier haben wir uns als homogene Einheit präsentiert. Dies müssen wir auf einen längeren Zeitraum steigern.“

TuS Helmlingen

Dorian Caleta und Daniel Siewert im Tor; Georg Schnatterbeck 3, Jonas Haas, Nico Seiert, Nico Funk, Luis Fien 3/3, Manuel Meyer 1, Fabian Ludwig 3, Jacob Funk 5, Rouven Horn 3, Haris Avdovic 1, Elias Meier 2, Jonas Spangenberg 2.

Rhein-Neckar-Löwen

Timo Röhling und Luca Berghoffer im Tor; Niklas Michalski 2, Robert Krass 3, Lion Zacharias 11/5, Robert Timmermeister 7, Florian König 2, Fritz Bitzel 4, Luk Bartsch 2, Gianluca Herbel 3, Tim Burkhard, Jo Knipp 1, Jan Kraft 2, Veith Schlafmann 1.

Zeitstrafen: TuS 3, RNL 3

Siebenmeter: TuS 3/3, RNL 6/5

Schiedsrichter Christoph Kiefner und Robin Weiß

Archivbild: Georg Schnatterbeck erzielte gegen die Löwen 3 Treffer

 

 

 

 

TuS Helmlingen startet mit Auswärtsspiel bei der HGW Hofweier

M-SBL  HGW Hofweier I – TuS Helmlingen I

Samstag, 03.10.2020 (Feiertag) um 19.30 Uhr Hohberghalle, Niederschopfheim

Zum Auftakt in die neue Saison 2020/21 wartet am Samstagabend auf die Südbadenliga-Handballer des TuS Helmlingen eine schwere Auswärtsaufgabe bei der HGW Hofweier. Denn neben dem Heimvorteil für die Mannschaft von HGW-Cheftrainer Michael Bohn steht da auch die Bilanz der letzten Spielzeiten, wo es für die Hanauerländer meist in der Hohberghalle nichts zu holen gab. Zu stark waren die Grün-Weissen, gehörte sie noch letzte Saison zu den Top-Favoriten in der Südbadenliga und heisser Aufstiegskandidat hat sich der Kader zur neuen Saison doch einiges verändert und verjüngt. Nach dem verpassten Aufstieg gab es einen Umbruch im Kader und einige gestandene Spieler haben den Verein verlassen. Mit den Abgängen von dem erfahrenen Torhüter Nebosja Nikolic (HSG Ettlingen), Strahinja Vucetic (SG Pirna-Heidenau), Philipp Kunde (SG Köndringen/Teningen) Robin Dittrich (SG Scutro), Luca Barbon (TuS Altenheim) Marco Schlampp (HSG Hanuerland) und Radoslaw Jankowski (TuS Oppenau) haben die Hohberger nicht nur viel Erfahrung sondern auch Routine verloren. Dennoch will man mit dem neuen verjüngten Kader wieder eine gute Rolle spielen und in die Meisterrunde einziehen. Neu hinzugekommen sind Torhüter Dominik Merz (SG Köndringen/Teningen), Cedrik Lauppe (TV Willstätt), Timo Häß (HTV Meißenheim), Timo Stocker (2.Mannschaft), Laurin und Nils Ehret beide aus der HGW-Jugend. Ein Wiedersehen gibt es somit mit Cedrik Lauppe, der vor seinem Wechsel zum TV Willstätt schon als 17-jähriger in der Südbadenliga 145 Tore für den TuS Helmlingen warf. Er ist im Rückraum variabel einsetzbar und bringt die nötige Torgefahr mit, die das Angriffsspiel der Gastgeber beleben soll nach den vielen Abgängen. Beim TuS Helmlingen musste man nur auf der Torhüter-Position gravierende Abgänge vermelden. Neben Joel Kraus und Torhüter Max Zimmer (beide BSV Phönix Sinzheim) hat auch mit Julian Bissinger (SG Muggenst./Kuppenh.) ein weiterer Stammkeeper den TuS noch verlassen. Somit war Sport-Vorstand Jochen Gärtner gefordert diesen Verlust irgendwie auszugleichen und hat mit Leo Zeus (SG Kappelw./Steinb.) einen Torhüter mit viel Potential gefunden. Er bildet mit Sven Kreß (2. Mannschaft TuS Helmlingen) das Torhüter-Duo das noch von Nachwuchskeeper Daniel Siewert aus der A-Jugend ergänzt wird. Mit Neuzugang Max Hirtz soll nach mehr Gefahr über die Links-Außenposition kommen, der aber auch auf Rückraumitte eine gute Rolle spielen kann. Mit Blick auf die schwere Auftakt-Partie bei der HGW Hofweier meint TuS-Coach Ralf Ludwig: „Wir haben uns gut vorbereitet und wollen gegen einen starken Gegner gut in die Runde starten“ Personell können die Hanauerländer voraussichtlich den kompletten Kader aufbieten und man darf gespannt sein wie sich die Rheinauer bei den favorisierten Gastgebern der HGW Hofweier schlagen wird.

TuS-Reserve reist zum Derby nach Sinzheim

M-LLN  BSV Phönix Sinzheim II – TuS Helmlingen II

Sonntag, 04.10.2020 um 17.00 Uhr Fremersberghalle, Sinzheim

Zum Saisonauftakt in der Handball-Landesliga Nord wartet auf das TuS-Perspektivteam das Derby beim BSV Phönix Sinzheim II am Sonntag-Nachmittag. Beide Mannschaften kennen sich noch aus der Vorsaison. Bei beiden Teams gab es auch zur neuen Saison ein paar personelle Veränderungen. Die Gastgeber nun mit einem neuen Trainer-Duo mit Kevin Richter und Sandro Ullrich. Neben den Abgängen Johannes Krell und Felix Vogel konnte das Team der Phönix-Handballer auch verstärkt werden. Denn mit Lukas Krumbacher kam ein erfahrener Akteur von der SG Kappelw./Steinbach, der viel Südbadenliga-Erfahrung mitbringt. Ebenso verstärkt der Ungar Peter Fodor auf der Torhüter-Postiton die Südbadenliga-Reserve, der zuletzt noch bei der 1.Mannschaft im Einsatz war. Damit hat die Südbadenliga-Reserve des BSV Phönix Sinzheim an Qualität hinzugewonnen.

Beim TuS Helmlingen ist neben Trainer Detlef Ludwig nun auch Thomas Schuppan mit auf der Trainerbank. Beide bilden nun auch das Trainerduo beim Perspektivteam. Mit Torhüter Sven Kreß hat man einen erfahrenen Keeper an die 1. Mannschaft des TuS Helmlingen verloren. Diese Lücke wird neben Torhüter Simon Huber nun mit den beiden A-Jugendlichen Nachwuchskeepern Dorian Caleta und Daniel Siewert geschlossen. Auch Tom Mink hat das Team aus beruflichen Gründen in den Norden verlassen. Personell geht man beim TuS II nicht ganz ohne Sorgen in dieses Bezirks-Derby, denn mit Torhüter Simon Huber, Jonas Graf, Jan Karch und Stefan Weber fallen gleich vier Akteure verletzungsbedingt aus. Dennoch will man mit einer guten kollektiven Mannschaftsleistung für die ersten Punkte zum Saisonauftakt sorgen. Das letzte Duell konnte das TuS-Perspektivteam vor dem coronabedingten Abbruch der letzten Saison mit 31:21 für sich entscheiden. Für beide Teams steht auch diese Saison der Klassenerhalt im Fokus somit darf mit Spannung auf das Derby der beiden Südbadenliga-Reserven geblickt werden.

 

2. Bundesligaspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten

Schwere Aufgabe wartet in Östringen auf die A-Jungs

Jugend-Bundesliga Handball

Rhein-Neckar-Löwen – TuS Helmlingen

Samstag, 03. Oktober 2020 17:30 Stadthalle Östringen

Nach dem Auftaktspiel der Bundesligasaison gab es fragende Gesichter. Noch nicht ganz nachzuvollziehen war der Einbruch der A-Junioren des TuS Helmlingen beim Heimauftritt gegen Bittenfeld. Die Leistungen der Spieler entsprach nicht dem Eindruck der Vorbereitung. Eine Erkenntnis war jedoch da. „Wir brauchen Geduld.“ sagt Chefcoach Thomas Schuppan. „Wir hatten 4 Abgänge und 7 Neuzugänge in den letzten 2 Jahren. Die Mannschaft ist noch nicht eingespielt und dann gibt es eben auch Leistungsschwankungen.“

Am Wochenende gegen den selbsternannten Titelfavoriten aus Nordbaden indes malt sich Trainer Schuppan nicht viel aus. „Das ist wie David gegen Goliath. Professionell aufgebautes Handballinternatsteam gegen eine Amateurmannschaft.“ Und tatsächlich. Bei den Gastgebern haben sich die ambitioniertesten Talente der Rhein-Neckar-Region und darüber hinaus vereinigt und das Team ist mit Auswahlspielern nur so bestückt. Im aktuellen Kader des DHB stehen mit Torhüter Späth und Kreisläufer Krass zwei Spieler, weitere sind im Fokus des DHB. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Jan Kraft, welcher vor 1 Jahr ins Internat von Helmlingen nach Kronau wechselte.

Für den TuS Helmlingen gibt es keinen Druck. Keiner erwartet einen Sieg, also gilt das Motto genießen und sich teuer zu verkaufen. Bis auf Jonas Meyer sind alle Spieler wieder an Bord und das Team brennt regelrecht darauf, sich zu rehabilitieren und sich besser als zuletzt zu präsentieren. Kein leichtes Unterfangen, aber der TuS hat sich schon öfters als Stehaufmännchen erwiesen.

Bild: Jacob Funk und seine Mitsteiter fahren ohne Druck Richtung Nordbaden